8 Fakten rund ums E-Bike

Kaufen, draufsetzen und loscruisen? Moment noch. Wir haben 8 Fakten gesammelt, die Sie schon immer übers E-Bike wissen wollten und vor dem Kauf beachten sollten. Damit werden Sie garantiert zur Expertin – und zum E-Bike-Fan.

Fahrrad auf blauem Untergrund

E-Bikes sehen alles anderes als zweckmäßig aus: Modell „Tourina E7“ mit Alurahmen, Bosch-Akku und Rücktrittbremse von Pegasus, ab 2500 Euro.

1. Ist eine Versicherung notwendig?

Das ist Geschmackssache. Aus finanzieller Sicht sind E-Bikes jedoch für Diebe sehr interessant und wechseln schnell den Besitzer. Um Verluste zu vermeiden, kann man das Fahrrad zum Beispiel in die Hausratversicherung aufnehmen. Bei einem 5-Jahres-Vertrag, zum Beispiel auf plusgarantie.zeg.de, ist ein 4000-Euro-Rad bereits ab einem Beitrag ab etwa 8 Euro pro Monat versichert. Das ist nicht billig, deckt aber neben Diebstahl und Unfallschäden auch Verschleiß ab.

Fit bleiben ohne Sport – hier lesen.

2. Was muss beim Kauf beachtet werden?

Was muss mit?

Wer oft Schweres transportiert, sollte unbedingt aufs zulässige Gesamtgewicht achten. Das Eigengewicht des E-Bikes ist wichtig für alle, die es oft anheben oder tragen müssen.

Wo fahren Sie?

Für die City sollten Sie eine Nabenschaltung (bis zu 12 Gänge) wählen, auch, da die Kette hierbei geschützt ist und die Klamotten sauber bleiben, für Trekkings wählen Sie besser eine Kettenschaltung, die mit bis zu 33 Gängen erhältlich ist.

Wie weit fahren Sie?

Wer oft lange Strecken fährt, muss auf die passende Akku-Kapazität achten – sonst kann es passieren, dass Ihnen unterwegs der Saft ausgeht.

3. Wie lange hält der Akku?

Die modernen Lithium-Ionen-Akkus kennen keinen Memoryeffekt und halten fünf Jahre und länger – wenn Sie sie richtig pflegen: Entladen Sie den Akku nicht komplett und hängen Sie ihn nach möglichst jeder Fahrt mit dem Ladegerät an die Steckdose. In der Winterpause sollte der Akku trocken bei 10 bis 15 Grad lagern. Sind Sie unterwegs, hilft ein Neoprenschutz.
 

4. Ist E-Biking wirklich so gesund?

Und ob! Gerade für Sportmuffel ist ein E-Bike der ideale Einstieg. Eine Studie ergab: Frauen mit E-Bikes fahren laut WHO größere Strecken als der Durchschnitt. Man fährt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur öfter als mit einem normalen Fahrrad, sondern bewegt sich dabei auch noch im optimalen Pulsbereich – bestens für Fettverbrennung und das Herz-Kreislauf-System. Wichtig: Gewöhnen Sie sich langsam an Tempo und Bremsverhalten – und bitte tragen Sie einen Helm.

5. Clever: erst mal mieten

Klar, bevor man ein E-Bike kauft, fährt man Probe. Noch besser: ein Modell für einige (Urlaubs-)Tage mieten, egal ob daheim oder im Urlaub. Denn man fährt weiter, schneller und ist natürlich erst mal unsicherer, an das neue Fahrgefühl muss man sich gewöhnen. Kosten: rund 25 Euro/Tag, z.B. über travelbike.de oder movelo.com. Auch viele Hoteliers stellen inzwischen E-Bikes zur Verfügung. Eine Übersicht mit Mietstationen entlang deutscher Radwege gibt’s unter adfc.de.

6. Wie viel Geld investieren?

2000 Euro sollten Sie für ein E-Bike mindestens anlegen. Günstigere Modelle wiegen meist mehr und laufen weniger geschmeidig, was an der Qualität von Motor, Bremsen und Schaltung liegt. Faustregel: Für den Anfang lieber in hochwertigen Antrieb, reichweitenstarken Akku und komfortable Federung investieren statt in elegante Ausstattung oder Sonderlackierung. Kaufen Sie unbedingt im Fachhandel und lassen Sie sich gründlich beraten.

7. Platzsparendes Vergnügen 

10 Elektroräder passen auf einen Autoparkplatz – klingt doch sympathisch, oder? Und die Parkplatzsuche entfällt. Kein Wunder also, dass die Deutschen im letzten Jahr 260 000 E-Bikes gekauft haben, gut 3 Millionen E-Bikes sind jetzt auf unseren Straßen unterwegs. Tendenz steigend: Man rechnet damit, dass bald jedes dritte Fahrrad einen Motor haben wird. Das wird vor allem in Großstädten wichtig, weil es Innenstädte vor dem Verkehrsinfarkt retten könnte. Schön, dass E-Bikes auch noch Zeit und Geld sparen.

8. Was bedeutet eigentlich „Pedelec”?

Der Begriff „Pedelec“ ist heutzutage kaum mehr in Benutzung, stammt aber aus den technischen Anfängen des E-Bikes und setzt sich aus den Bausteinen „Ped-ele-c“ zusammen: Pedal Electric Cycling.

Autorin: Tina-Schneider Rading