Fit & geschmeidig bleiben: 3 Yoga-Arten für Einsteiger

Yoga entspannt, stärkt Körper und Geist und kann sogar gegen Cellulite helfen. Für den Yoga-Anfänger eignen sich je nach Typ und Trainingsziel unterschiedliche Yoga-Stile. DONNA stellt drei verschiedene Yoga-Arten vor und erklärt, für wen und wofür sie sinnvoll sind.

Frau führt auf einer Matte eine Yoga-Übung aus

Yoga entspannt, hält fit und geschmeidig, kann Verspannungen lösen und Cellulite lindern.

Mit zunehmender Beliebtheit hat sich Yoga zu einem festen Bestandteil der Sport- und Fitness-Szene entwickelt: Neben Kursen, die von zahlreichen Yoga- und Fitnessstudios in ganz Deutschland angeboten werden, lassen sich die Übungen auch problemlos zu Hause durchführen. Yoga-Fans schätzen neben der entspannenden Wirkung auch die positiven Effekte des Trainings auf Fitness, Gesundheit und Beweglichkeit.

Yoga: Mehr als nur Sport

Gerade für Frauen 40plus hat Yoga viele Vorteile: Durch die Menopause auftretende Beschwerden können durch das ganzheitliche Training gelindert werden. Der Körper erhält durch gezielte Übungen neue Energie und die Stärke, sich ungewohnten Situationen anzupassen. Yoga bietet die Möglichkeit, dem alltäglichen Stress den Rücken zu kehren und fördert eine positive Stimmung sowie einen optimistischen Blick auf die kommende Zeit. Auch Stille, Innehalten und eine bewusste Körperwahrnehmung sind zentrale Komponenten des Yoga. So wird der Kopf befreit, während der Körper revitalisiert wird. Mehr Beweglichkeit, die Senkung des in der Menopause ansteigenden Blutdrucks und eine erhöhte Sauerstoffaufnahme sind weitere Vorteile eines regelmäßigen Yoga-Workouts, die Frauen in den Wechseljahren zugute kommen.

Yoga mit 40plus? So gelingt Ihnen der Einstieg

Wir stellen Ihnen drei Yoga-Arten mit unterschiedlichen Trainingszielen vor, in die auch Yoga-Neulinge schnell einsteigen können:

1. Anusara Yoga: Sprituelles Training für Einsteiger

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Yoga haben, ist Anusara Yoga eine gute Wahl. Die 1997 von John Friend entwickelte Yoga-Form hat ein klares Ziel: Das sorgfältige Ausführen der Übungen (Asanas) soll Körper und Geist in Einklang bringen. Dieser Yoga-Stil folgt philosophischen Konzepten und lässt die hinduistische Spiritualität aufleben, um eine gesunde innere Haltung zu erreichen.

Haltung, Ausrichtung und Handlung sind die drei grundlegenden Bestandteile des Trainings. Haltung bezieht sich auf die innere Kraft. Sie ist die Basis der Handlung, die den Energiefluss im Körper bezeichnet. Ausrichtung steht für Achtsamkeit und Bewusstsein.

2. Vinyasa Yoga: Dynamik für mehr Kondition

Vinyasa Yoga verzichtet oft auf Meditation. Während man bei anderen Formen des Yoga mit Entspannungsübungen und Oms startet, liegt der Fokus bei diesem dyanamischen Yoga-Stil auf der Atmung (pranayama) und den Übungen selbst. Anfänger lernen beim Vinyasa Yoga Konzentration: Die richtige Atmung soll synchron zu den Übungen eingesetzt werden und die beiden Workout-Komponenten bewusst verknüpfen. Durch präzise Ausführung und den ständigen Wechsel der Übungen wird der Körper gedehnt und gekräftigt.

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3. Faszien-Yoga: Verspannungen lösen und Cellulite mindern

Faszien-Yoga ist ein passiver Yoga-Stil, bei dem die Stellungen länger gehalten werden als etwa beim Vinyasa oder Ashtanga Yoga. Die wichtigsten Bestandteile des Trainings sind sanfte Dehnübungen, fließende Bewegungen sowie das intensive Spüren des eigenen Körpers. Zusätzlich trainieren die Yoga-Übungen gezielt die Faszien. Diese weichen Komponenten des Bindegewebes durchdringen den gesamten Körper und können durch Stress oder Bewegungsmangel verhärten, verkürzen oder verkleben, was zu schmerzhaften Verspannungen, Rücken- oder Nackenschmerzen führt. Faszien-Yoga lockert verspannte Körperbereiche, löst die Faszienstränge und fördert so die Beweglichkeit und ein geschmeidiges Körpergefühl. Dabei können die Yoga-Übungen nach eigenem Empfinden anpasst werden – wichtig ist, auf den Körper zu hören und zu spüren, was gut tut.

Pluspunkt: Faszien-Yoga kann gegen Cellulite helfen. Die Bindegewebsschwäche verursacht unschöne Dellen, die sich typerischerweise an Oberschenkeln, Hüfte und Po zeigen. Die Stimulierung und Entspannung der Faszien durch die Yoga-Übungen stärkt das Bindegewebe und wirkt so gegen Orangenhaut.