Happy Birthday, Inès de la Fressange! 3 Französinnen, die uns inspirieren

Am 11. August 2017 wird Model Inès de la Fressange 60 Jahre alt. Die französische Mode-Ikone und Autorin des Buchs „Parisian Chic: A Style Guide“, ist bekannt für ihren Stil, der auch Designer wie Karl Lagerfeld fasziniert. Anlässlich ihres Geburtstags stellen wir drei Französinnen vor, von denen wir uns nicht nur in Sachen Fashion einiges abschauen können.

Porträtbild von Ines de la Fressange

Inès de la Fressange feiert am 11. August 2017 ihren 60. Geburtstag. In ihren Büchern gibt die Stilikone Tipps, wie man sich wie eine echte Pariserin kleidet.

1. Inès de la Fressange: Entspanntes Supermodel

Im August 2017 wird Inès de la Fressange 60 Jahre alt – und das sieht man der ehemaligen Chanel-Muse kein bisschen an. Die Französin, die mit vollem Namen Inès Marie Laetitia Eglantine Isabelle de Seignard de la Fressange heißt, wuchs in der Nähe von Paris auf. In den 80er-Jahren startete Inès de la Fressange ihre Modelkarriere unter anderem für das Luxus-Modehaus Chanel und wurde zur Muse des damaligen Chefdesigners Karl Lagerfeld. Heute hat das Supermodel eine eigene Modelinie, ist Markenbotschafterin für das Schuhlabel Roger Vivier, veröffentlicht Bücher über Mode, designt für Petit Bateau und Uniqlo und ist nebenbei Mutter von zwei Töchtern.

Trotz ihres Supermodel-Status und Einflusses in der Modeszene beschreibt sich die Französin nicht als „fashion victim“. Klamotten kauft sie bei Soeur und Uniqlo – große Labels mag sie eigentlich nicht. Einzige Ausnahme: Einzelteile von Isabel Marant oder Prada. An alten Klamotten hängt Inès kaum: Ausrangiertes schenkt sie Freundinnen – oder kommt gar nicht erst dazu, weil ihre beiden Töchter ihren Kleiderschrank plündern. Modesünden begeht Inès de la Fressange nach eigener Aussage jeden Tag – Perfektion gibt es ihrer Meinung nach nicht. Erst das Unperfekte macht das Ganze spannend, ebenso wie eine gute Mischung aus teurer und günstigerer Kleidung.

In ihrem weltweiten Bestseller „Pariser Chic – Der Style Guide“ gibt die Französin, die eigentlich gar keine echte Pariserin ist, Tipps für den Pariser Style. Der wichtigste Punkt: Ringelshirts machen noch keinen Pariser Chic, sind aber ein guter Anfang. Was jede Frau im Schrank haben sollte, sind schwarze Stiefel, eine Jeans und ein dunkler Blazer – das Pendant zu Salz, Pfeffer und Öl in der Küche.

2. Caroline de Maigret

Caroline de Maigret, die ebenfalls einmal die Muse von Karl Lagerfeld war, kehrte 2011 auf den Laufsteg von Chanel zurück und setzte dort ihre Karriere als Model fort.

Die Faszination französischer Frauen führt die Stilikone, die 1975 in Neuilly-sur-Seine, einem westlichen Vorort von Paris, geboren wurde, vor allem auf deren Zufriedenheit zurück: Es ist wichtig, mit sich im Reinen zu sein – Französinnen laufen keinen Idealen hinterher. Über diese Eigenschaft und die Stilsicherheit insbesondere Pariser Frauen schrieb sie ein Buch: Gemeinsam mit Anne Berest, Sophie Mas und Audrey Diwan enstand Mitte 2015 „„How to Be Parisian Wherever You Are“ – ein Ratgeber über die Liebe, Lässigkeit und Stil der Franzosen.

An Caroline de Maigret fasziniert uns vor allem ihr Gespür für Lässigkeit: Wenn die Französin sich für einen Look entscheiden müsste, den sie ihr Leben lang trägt, wären es Jeans, ein weißes T-Shirt, Lederjacke und Sneaker – Outfits dürfen ihrer Meinung nach nicht zu „gewollt“ aussehen. Die Basics einer Pariserin sind ein weißes Männerhemd, ein Kaschmirpullover, ein navyfarbener Blazer, eine lockere Boyfriend-Jeans und Pumps mit sehr hohen Absätzen – getreu dem Motto „Wenn schon, denn schon“. Auch von den drei Lebensregeln des Models können wir uns etwas abschauen: Ein bestimmtes Alter hindert nicht daran, etwas Neues zu wagen. Man sollte immer „Ja“ zum Leben sagen. Und: Es ist wichtig, die eigene Komfortzone regelmäßig zu verlassen – denn erst das macht es wirklich spannend.

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3. Garance Doré

Die Autorin, Fotografin und Bloggerin Garance Doré, die 1975 auf Korsika geboren wurde, war sich in jungen Jahren alles andere als sicher über ihre berufliche Zukunft: Auf ihrer Heimatinsel gab es nur wenige Job-Möglichkeiten, weshalb sie sich für den Beruf der Illustratorin entschied. 2006 startete die Französin ihren Blog „Atelier Doré“, um ihre Illustrationen in Zeiten ohne Aufträge trotzdem mit der Welt teilen zu können. Heute kooperiert die erfolgreiche Bloggerin mit Labels, die ihre Zeichnungen sogar auf ihre Kollektionsteile drucken wollen. Die Krönung kam 2012: Doré erhielt zusammen mit ihrem Mann Scott Schumann den „CFDA Eugenia Sheppard Media Award“, eine der höchsten Auszeichnungen im Bereiche Mode.

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2016 erschien Garance Dorés Buch „Love x Style x Life“, in dem die Autorin Tipps zu Mode und Beauty gibt, verrät, wie man in allen Lebenslagen stilvoll auftritt und die Leser mit hinter die Kulissen der Modewelt nimmt. Nicht zuletzt geht es dabei auch um Frauen, die Garance Doré selber mit ihrem besonderen Stil inspirierten.