So lieben wir: Sex-Report 2017

Der Amorelie-Report 2017 nimmt das Sex- und Liebesleben der Deutschen unter die Lupe – mit teils überraschenden Erkenntnissen zu den sexuellen Vorlieben gerade in der Altersgruppe 40plus.

Füße eines Paares im Bett

Wie oft haben wir Sex – und wie häufig werden dabei Sextoys genutzt? Der Sex-Report 2017 von Amorelie beantwortet diese und weitere Fragen rund um das Liebesleben der Deutschen.

Im Rahmen des „Amorelie-Reports zum Sex- und Liebesleben 2017“ wurden 3.100 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anonym zu ihren sexuellen Vorlieben und ihrem Liebesleben befragt. Welchen Stellenwert hat Sex aktuell, wie stehen Menschen zur Nutzung von Sextoys – und wie tickt die Altersgruppe 40plus in Bezug auf die schönste Nebensache der Welt? DONNA Online hat die spannendsten Erkenntnisse der Studie für Sie zusammengefasst:

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Wie wichtig ist Sex den Deutschen?

Zunächst ging die Studie der Frage auf den Grund, wie oft die Deutschen überhaupt Sex haben. Die Mehrheit der Befragten gab an, mehrmals im Monat Sex zu haben – darunter besonders viele Frauen und Männer aus der Altersgruppe 40plus. Nur 3 Prozent haben täglich Sex, jeder Vierte dagegen einmal pro Monat oder seltener. Doch welchen Stellenwert nimmt Sex im Leben und in der Partnerschaft der Deutschen ein? Die Ergebnisse des Sex-Reports zeigen: offenbar einen nicht zu unterschätzenden. Fast 20 Prozent der 30- bis 39-Jährigen und über 11 Prozent der 50- bis 64-Jährigen äußerten, dass ihnen Sex sehr wichtig ist. In der Zielgruppe 40 bis 49 Jahre bewerten dagegen nur ca. sechs Prozent der Befragten Sex als sehr wichtig.

Wie experimentierfreudig sind die Deutschen im Bett?

Dass nur junge Deutsche Lust darauf haben, Neues auszuprobieren und im Bett auch mal Tabus zu brechen, ist ausgehend von den Ergebnissen der Sex-Studie von Amorelie ein Vorurteil: Insbesondere in der Zielgruppe 40plus gaben die Befragten häufig an, gerne Neues auszuprobieren. Auch Sextoys – Vibrator, Liebeskugeln, Fesseln oder Augenbinden – sind die Deutschen keinesfalls abgeneigt. Fast 15 Prozent der 50- bis 64-Jährigen gaben an, sich den Einsatz von Hilfsmitteln beim Liebesspiel gut vorstellen zu können. Zum Vergleich: Bei den 25- bis 29-Jährigen sind es nur knapp zehn Prozent der Befragten. Dabei ist Sexspielzeug besonders bei Frauen beliebt: 47 Prozent besitzen ein Sextoy, während nur 35 Prozent der befragten Männer angaben, ein solches Spielzeug im Nachtkästchen zu haben. Zu den beliebtesten Sextoys gehören dabei klassische Vibratoren.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrem Liebesleben?

Die Ergebnisse des Sex-Reports legen nahe: Je älter wir werden, als desto erfüllender empfinden wir unser Sexleben. Während nur knapp 30 Prozent der 20- bis 24-Jährigen angaben, zufrieden mit ihrem Liebesleben zu sein, sind es bei den 50- bis 64-Jährigen über 56 Prozent. Der Schlüssel für besseren Sex ist Kommunikation – was den Austausch zu den eigenen sexuellen Bedürfnissen und Wünschen in einer Partnerschaft angeht, sind die Deutschen aber bis heute eher zurückhaltend: Nur 18 Prozent der Befragten sprechen regelmäßig mit dem/der Partner/in über das gemeinsame Liebesleben. Nur jeder Fünfte teilt dem Partner regelmäßig die eigenen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse mit.

Was ist die liebste Sex-Stellung der Deutschen?

Männer gaben am häufigsten die klassische Missionarstellung als Lieblingsstellung an; Frauen bevorzugen laut der Studienergebnisse die Löffelchen-Stellung von der Seite. Orale Befriedigung wird dabei als häufigste Sex-Fantasie genannt – ein trotz des Hypes um „Fifty Shades of Grey“ und Sadomaso-Praktiken überraschend zahmer Sex-Traum. Immerhin 54 Prozent der Befragten können sich allerdings vorstellen, BDSM-Praktiken mit Fesseln oder Peitsche irgendwann einmal ins Liebesspiel miteinzubeziehen.

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