Duft-Layering: So kreieren Sie unverwechselbare Noten

Duftende Körperlotionen und dazu das Lieblingsparfum – passt das? Und wie, wenn man seiner Nase und unseren Tipps folgt: DONNA erklärt, wie Sie mit Duft-Layering ganz ungewöhnliche neue Aromen kreieren und welche Duftnoten gut miteinander harmonieren.

Collage zweier Produktbilder der „The Ritual of Anahata Rosewood & Pine“ und „Coffee Bean & Vetyver“ auf Tannenzweigen und -zapfen und Kaffeebohnen

Duft-Layering kombiniert Aromen von Körperlotionen mit Parfums. DONNA erklärt, wie der neue Beauty-Trend funktioniert und welche Duftnuancen besonders gut harmonieren.

Was genau ist Duft-Layering?

Damit bezeichnet man ganz einfach das Übereinanderschichten von Düften. Meist geht es dabei um das Aufsprühen mehrerer Parfums nacheinander, sodass eine neue Komposition entsteht. Es funktioniert aber genauso mit Bodylotion. Unbewusst machen wir das schon längst, weil wir fast täglich beide Produkte benutzen.

Parfum-Layering: So funktioniert der Duft-Trend

Hinzu kommt oft noch der Geruch von Duschgel, Deo oder Waschmittel, der zum individuellen Duft-Mix beiträgt. Beim Kombinieren unterschiedlicher Noten entsteht ein neuer Effekt: Man kann einen Duft zum Beispiel intensivieren, ihm mehr Tiefe verleihen oder ihn sogar „saisonal” abwandeln.

Wie kombiniert man Körperlotionen und Düfte?

Die Körperlotion bildet die Basis: Duftneutrale Lotionen oder Pflege aus derselben Linie wie der Duft verstärken ihn und machen ihn länger haltbar. Wer mit einem kleinen Experiment starten möchte, paart parfümierte Lotions mit Noten aus der gleichen Familie, etwa fruchtig mit fruchtig oder blumig mit blumig. „Tagsüber sind leichte, frische Aromen zu empfehlen, die dann abends mit schwereren kombiniert werden”, empfiehlt Alexandra Kalle, Entwicklerin beim Dufthaus Mäurer & Wirtz. 

Noch mehr Abwechslung verspricht das „Kontrast-Layering”, bei dem unterschiedliche Duftfamilien kombiniert werden. Weil die Körperlotionen durch die Konsistenz meist schwächer formuliert sind, sollten schwere Noten wie Amber oder Hölzer eher in ihnen stecken. Dazu dann einen Duft mit zitrischen oder floralen Noten – und fertig ist eine vielleicht einzigartige Verbindung. 
 

3 Lotions, 3 Parfums: Diese Kombinationen harmonieren besonders gut

1. Sanfter Honigduft und Zitrus-Akzente

Dezent parfümierte Körperpflege, etwa mit Mandelöl oder Honig, intensiviert frische Noten wie Bitterorange oder Zitrone und macht den Duft auf der Haut länger haltbar.

Kompositions-Idee: Bodymilk „Yoghurt“ mit Mandelöl und griechischem Joghurt von Korres, um 13 Euro, kombiniert mit „Parco Palladiano VIII“ mit Petitgrain von Bottega Veneta, 100 Milliliter Eau de Parfum, um 265 Euro.

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2. Warme Holzaromen und Gourmand-Nuancen

Holzige Noten wie Kiefer oder Zeder lassen sich besonders harmonisch mit würzigen Aromen oder herben Kaffeenoten verbinden und geben dem Duft dadurch mehr Tiefe.

Kompositions-Idee: Körpercreme „The Ritual of Anahata Rosewood & Pine“ von Rituals, limitiert, um 18 Euro, kombiniert mit „Coffee Bean & Vetyver“ von 4711 Acqua Colonia, limitiert, 50 Milliliter Eau de Cologne, um 20 Euro.

3. Amber-Noten und weiße Blüten

Amber ist als Duftbaustein ein wohltuender Partner: Sein balsamisch-süßer und weicher Geruch schenkt zum Beispiel Parfums mit Jasmin oder Gardenie in der Herznote eine üppig warme Ausstrahlung. 

Kompositions-Idee: Bodylotion „Amber & Lavender“ mit ätherischen Ölen von Jo Malone, um 45 Euro, kombiniert mit „Dahlia Divin Nude“ mit Jasmin und Aprikose von Givenchy, 50 Milliliter Eau de Parfum, um 90 Euro.