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Erblich bedingter Haarausfall: Ursachen und was Sie tun können

Frau hält einen Kamm mit Haarbüschel | © gettyimages.de /  Sol de Zuasnabar Brebbia
© gettyimages.de / Sol de Zuasnabar Brebbia
Haarausfall kann frustrierend sein! Doch es gibt Wege, um Haarausfall zu behandeln.

Gerade Frauen trifft es sehr, wenn die einst volle Haarpracht erste lichte Stellen zeigt und die Haarfülle schwindet. Dass Haare mit den Jahren spürbar dünner und weniger werden, ist eine ganz natürliche Entwicklung. Bei ein paar Haaren in der Bürste oder im Abfluss besteht nicht gleich Grund zur Sorge. Wenn es dann doch über einen längeren Zeitraum mehr sind oder Sie allmählich einen lichten Scheitel feststellen, kann mehr dahinterstecken. Jede zweite Frau in Deutschland ist von Haarausfall betroffen. Die häufigste Form des Haarausfalls ist erblich bedingter Haarausfall, der vermehrt in den Wechseljahren auftreten kann. Die gute Nachricht: Erblich bedingter Haarausfall lässt sich behandeln – man muss nur ein wenig Geduld mitbringen.  

Krankhaften Haarausfall erkennen  

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage1 empfinden rund 85 % der befragten Frauen Haarausfall als belastend, über die Hälfte sogar als sehr belastend. Volles Haar steht für Gesundheit und Schönheit, wird dieses zunehmend dünner, nagt das auch am Selbstbewusstsein. Was viele nicht wissen: Bis zu einem gewissen Grad ist Haarausfall normal. Zwischen 80 und 100 Haaren verlieren wir täglich. Wann also spricht man von krankhaftem Haarausfall?

Wenn wiederholt mehr als 100 Haare im Kamm oder in der Bürste hängen bleiben, der Abfluss in der Dusche häufig verstopft ist oder die Haare vermehrt auf dem Boden und Kopfkissen liegen - dann besteht der Verdacht eines krankheitsbedingten Haarausfalls. Bei erblich bedingtem Haarausfall ist die Wachstumsphase der Haare verkürzt, gleichzeitig ist der Wachstumszyklus von neuen Haaren verzögert. Beides führt dazu, dass die Haardichte abnimmt und die einzelnen Haare zunehmend dünner und feiner werden. Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig – vor allem die Hormone spielen eine große Rolle.

Hormonell erblich bedingter Haarausfall: Ursachen & Anzeichen

Viele Frauen in den Wechseljahren stellen fest, dass die Haare zunehmend dünner werden und sich die einstige Fülle langsam verabschiedet. Dahinter steckt oftmals hormonell erblich bedingter Haarausfall (auch androgenetische Alopezie genannt). Grund dafür ist der sinkende Östrogenspiegel in der Menopause, wodurch der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Testosteron, das auch im weiblichen Körper vorkommt, dominiert nun und wirkt sich ungünstig auf Haut und Haare aus. Das ist im Übrigen auch der Grund, warum viele junge Frauen nach dem Absetzen der Pille mit Haarausfall zu kämpfen haben. In den Wechseljahren reagieren die Haarfollikel überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), die aktive Form des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Wenn die DHT-Konzentration jedoch zu stark ist oder die Empfindlichkeit gegenüber der Haarwurzel zunimmt, kommt es zu einer Störung im Haarwachstum. Infolgedessen verkleinern sich die Haarwurzeln, die Blutgefäße verengen sich, sodass die Haarwurzeln nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden.

Oft bleibt dieser Prozess lange unbemerkt. Die Haare werden zunächst dünner und verlieren an Volumen. Besonders typisch für den hormonell erblich bedingten Haarausfall ist eine Ausdünnung am Scheitel. Wenn sich diese Anzeichen bemerkbar machen, ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren. So ungerne man sich mit dem Thema Haarausfall befasst und am liebsten verdrängen würde – wer frühzeitig aktiv wird, kann Haarausfall bekämpfen.

Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall

Wie bereits erwähnt, kommt es bei (hormonell) erblich bedingtem Haarausfall zu einer Unterversorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen. Dies kann man sich genauso vorstellen, wenn unser Körper nicht ausreichend Nahrung und Vitamine erhält – es kommt zu Mangelerscheinungen. Auch die Haarwurzel „verhungert“, weshalb sie abstirbt und die Haare ausfallen.

Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, dem Haar wieder ausreichend Nährstoffe zuzuführen. Genau das geschieht bei der Behandlung mit den Kapseln von Priorin. In Studien2,3 konnte belegt werden, dass Priorin® Kapseln* das Haarwachstum wieder anregen. Grund dafür ist der 3-fach Mikronährstoffkomplex, bestehend aus einem Hirseextrakt, Vitamin B5 sowie L-Cystin.

  • Hirseextrakt: Hirse enthält wichtige Vitamine, Mineralstoffe und natürliche Siliziumverbindungen. Das speziell gewonnene Extrakt bildet die Grundlage der Priorin® Kapseln.

  • Vitamin B5: Vitamin B5 (Pantothensäure) ist ein wasserlösliches Vitamin, welches Stoffwechselvorgänge in der Haarwurzel reguliert und die Haare kräftigt. 

  • L-Cystin: L-Cystin ist ein Bestandteil des Haarproteins Keratin, der ebenfalls für kräftiges und starkes Haar sorgt.

Diese hochkonzentrierten Nährstoffe dringen tief in die Haarwurzel ein, stärken diese und reaktivieren so das Haarwachstum. Täglich drei Kapseln eingenommen, sind nach 12 Wochen erste Ergebnisse sichtbar. Hier ist also etwas Geduld gefragt, bis sich das stärkere Haarwachstum sowie dickere Haare bemerkbar machen. Lassen Sie sich am besten in einer Apotheke Ihres Vertrauens beraten.

Noch mehr über Priorin® Kapseln und erblich bedingten Haarausfall, erfahren Sie hier.

Gut zu wissen: Priorin wird häufig mit einem Nahrungsergänzungsmittel verwechselt, dabei zeichnen sich die Kapseln durch den sogenannten FSMP-Status ("food for special medial purposes") aus und grenzen sich damit von Nahrungsergänzungsmitteln ab. Als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke muss der medizinische Nutzen durch wissenschaftliche Studien überprüft werden.

Weitere Ursachen von Haarausfall

Neben erblich bedingtem Haarausfall gibt es noch weitere Ursachen von Haarausfall. Haarverlust kann auch eine Folge von Eisenmangel, Schilddrüsenprobleme oder Stress sein.  Daneben spielen auch äußere Faktoren wie Haarpflege eine wichtige Rolle. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Haarausfall vorbeugen: Tipps für gesundes Haar

Mit einer gesunden Lebensweise können wir unsere Haargesundheit positiv beeinflussen und damit Haarausfall vorbeugen. Mit den folgenden Tipps stärken Sie Ihre Haargesundheit:

  1. Eine gesunde Ernährung ist das A und O. Achten Sie darauf, dass Ihr Körper alle lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine bekommt und es zu keinen Mangelerscheinungen kommt.

  2. Neben einer ausgewogenen Ernährung gehören auch ausreichend Schlaf und Bewegung zu einer gesunden Lebensweise dazu. Je fitter und vitaler Sie sich fühlen, desto mehr spiegelt sich das auch in der Qualität und Dicke Ihrer Haare wider!

  3. Bei der Haarpflege gilt: weniger ist mehr. Zu viel Hitze durch Föhnen und Glätten, zu viel Styling und auch zu viele Pflegeprodukte strapazieren die Haare mit der Zeit und fördern so Haarbruch. Verzichten Sie häufiger auf Hitze und lassen Ihre Haare lufttrocknen.

  4. Das Gleiche gilt auch für zu straffe Frisuren, eng gebundene Haargummis und Haarnadeln. Diese spannen das Haar extrem und beschädigen die Haarwurzeln und -follikel. Um Kopfhaut und Haar die nötige Pause von Stylings zu geben, sollten Sie Ihre Haare in gleichmäßigen Abständen offen tragen und nicht jeden Tag zum Pferdeschwanz binden.

  5. Häufig wird tägliches Haarewaschen verteufelt, dabei ist das nicht der Grund für Haarausfall: Gegen eine schonende, tägliche Reinigung mit einem möglichst milden Shampoo ist nichts einzuwenden.

  6. Wer gestresst ist, leidet häufig auch unter einer verspannten Kopfhaut. Mit einer Kopfhautmassage regen Sie die Durchblutung der Kopfhaut an, sodass die Haarfollikel wieder besser mit Nährstoffen versorgt werden.

Frau mit schönen kurzen Haaren | © gettyimages.de / Povozniuk
© gettyimages.de / Povozniuk
Wenn die Haare im Alter dünner werden, sorgen Kurzhaarfrisuren für mehr Volumen.

Frisuren für dünner werdendes Haar

Für Frauen in den Wechseljahren kann es manchmal frustrierend sein, die passende Frisur für das dünner werdende Haar zu finden. Doch keine Sorge: Mit dem richtigen Haarschnitt lässt sich Volumen ins Haar schummeln. Wir verraten, welche Frisuren das sind:

  • Kurze bis mittellange Frisuren eignen sich bei dünnen Haaren am besten und wirken voluminöser als langes Haar.

  • Ein (Long)-Bob liegt nicht nur seit Jahren im Trend, sondern hat auch den Vorteil, dass die Haare voller aussehen und mehr Schwungkraft besitzen.  

  • Stumpf geschnittene Frisuren schmeicheln Frauen mit dünnem Haar besser als stufige Schnitte. Der Stufenlook lässt das Haar optisch leider noch dünner aussehen.

  • Locken oder Beach Waves lassen das Haar ebenfalls fülliger aussehen. Am besten mit wenig Hitze stylen. 

Wichtig: Wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg an auffällig starkem Haarausfall leiden, ist ein Arztbesuch unbedingt anzuraten. Nur so können krankheitsbedingte Ursachen oder erblich bedingter Haarausfall festgestellt oder ausgeschlossen werden und die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.

*Legal Disclaimer: Priorin Kapseln sind ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke und zum Diätmanagement bei hormonell erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall bei Frauen bestimmt.

1 Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag der Bayer Vital GmbH, an der 1.015 Frauen im Alter von 25-60 zwischen dem 20. und 25.08.2021 teilnahmen.

2 Gehring W, et al. Das Phototrichogramm als Verfahren zur Beurteilung Haarwachstumsfördernder Präparate am Beispiel einer Kombination von Hirsefruchtextrakt, L-cystin und Calciumpantothenat - Ergebnisse einer in vivo Untersuchung bei Frauen mit androgenetischem Haarausfall. H+G Zeitschrift Für Hautkrankheiten. 2000;75:419-423.

3 Bühling KJ. Therapie der androgenetischen Alopezie. Frauenarzt. 2014;55(3):280-282.