SOS-Tipps

Das hilft gegen 6 häufige Haarprobleme

Frau beäugt ihre Haare. | © iStock
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DONNA packt sechs typische Haarprobleme beim Schopf und zeigt die besten SOS-Lösungen.

Fehlendes Volumen, Spliss oder ein unschön nachwachsender Haaransatz sorgen bei Ihnen regelmäßig für „Bad Hair Days“? DONNA packt sechs typische Haarprobleme beim Schopf und zeigt die besten SOS-Lösungen.

Haarproblem 1: Plattes Haar ohne Volumen

Die Lösung: Greifen Sie schon bei der Pflege zu einem volumenaufbauenden Produkt und verwenden Sie einen auf feines Haar abgestimmten Conditioner, der dafür sorgt, dass dünnes oder brüchiges Haar beim Stylen nicht reißt. Um schnell Volumen ins Haar zu bekommen, verteilen Sie nach dem Waschen ein Ansatzspray oder einen Volumenfestiger sorgfältig im handtuchtrockenen Haar und föhnen Sie es am besten über Kopf. Verwenden Sie dabei die mittlere Föhnstufe, damit die Frisur nicht zerföhnt wird, und lockern Sie das Haar anschließend mit den Fingern auf. Für Extra-Volumen können Sie die feuchten Haare partienweise gegen die Wuchsrichtung föhnen, bis sie getrocknet sind. Tipp für unterwegs: Trockenshampoo oder Ansatzpuder passt als Reisegröße in jede Handtasche und bringt zwischendurch schnell neues Volumen in die platte Frisur.

Haarproblem 2: Grauer oder unschön herauswachsender Ansatz

Die Lösung: Ansatzpuder, -stifte, -sprays oder getönte Schaumfestiger sind ideal, um die Zeit bis zum nächsten Friseurtermin zu überbrücken. Wählen Sie ein Produkt in Ihrer Haarfarbe, tragen Sie es direkt am Ansatz auf und stylen Sie Ihr Haar anschließend wie gewohnt. Auch mit der richtigen Frisur lässt sich eine hell, dunkel oder grau nachwachsender Haaransatz geschickt kaschieren: Unordentliche, leicht toupierte Styles mit unsauber gezogenem Scheitel lassen den herauswachsenden Ansatz optisch verschwinden. Bei braven, akkuraten Frisuren dagegen fällt der nachwachsende Ansatz umso mehr auf.

Haarproblem 3: Fettiger Ansatz mit trockenen Spitzen

Die Lösung: Auf tägliches Waschen sollten Sie bei diesem weit verbreiteten Haarproblem verzichten. Viel besser: Verwenden Sie für die Reinigung der Kopfhaut ein leichtes Shampoo und verteilen Sie einen feuchtigkeitsspendenden Conditioner oder eine Haarmaske anschließend nur in den Haarspitzen. Als SOS-Lösung können Sie einen fettigen Haaransatz zwischendurch mit Trockenshampoo auffrischen.

Haarproblem 4: Brüchiges Haar mit Spliss

Die Lösung: Spülungen oder Leave-in-Kuren sorgen dafür, dass die Schuppenschicht des Haares besser anliegt und geben ihm neuen Glanz. Nährende Haarkuren und -masken machen geschädigtes, spröde wirkendes Haar schnell wieder geschmeidig. Um Spliss und Haarbruch zu vermeiden, sollten Sie aggressive Behandlungen wie Blondieren oder Dauerwelle, zu heißes Fönen und rabiates Bürsten vermeiden. Auch scharfkantige Haarspangen und intensive Sonneneinstrahlung schädigen die Haarstruktur und lassen die Strähnen brüchig werden.

Haarproblem 5: Statisch aufgeladene, fliegende Härchen

Die Lösung: Verwenden Sie nach dem Waschen eine Spülung oder Kur, um die aufgeraute Haaroberfläche zu glätten und damit die Reibung der Haare untereinander sowie die elektrische Aufladung zu vermindern. Geben Sie vor dem Föhnen etwas Festiger ins Haar und fixieren Sie die fertige Frisur mit Haarspray. Achten Sie bei Kamm oder Bürste auf Naturmaterialien wie Holz, die antistatisch wirken. Tipp für unterwegs: Damit die Haare zum Beispiel nach dem Tragen einer Mütze nicht kreuz und quer vom Kopf abstehen, können Sie zwischendurch mit etwas Haaröl durch die Frisur streichen oder einen Hauch Haarspray in die Handflächen geben und damit über die fliegenden Härchen fahren.

Haarproblem 6: Juckende Kopfhaut und Schuppen

Die Lösung: Bei trockener Kopfhaut, Schuppen und anderen Irritationen eignen sich Urea-haltige Shampoos, die bei regelmäßiger Anwendung den natürlichen Feuchtigkeitsschutz verbessern. Wer trockene Schuppen hat, sollte nicht zu einem Anti-Schuppen-Shampoo greifen, da diese Produkte meist darauf ausgelegt sind, fettige Schuppen zu beseitigen und die Kopfhaut deshalb noch mehr austrocknen. Besser: Shampoos und Pflegeprodukte mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen wie Jojobaöl oder Klettenwurzel-Extrakt.

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