Bräune ohne sonne

Selbstbräuner: Das können Tücher, Gel & Co.

Ob in der Dusche oder als Tuch: Die neuen Selbstbräuner versprechen noch mehr Komfort bei der Anwendung. DONNA Online stellt die neuen Produkte vor. | © iStock | Ridofranz
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Ob in der Dusche oder als Tuch: Die neuen Selbstbräuner versprechen noch mehr Komfort bei der Anwendung. DONNA Online stellt die neuen Produkte vor.

Die neuen Selbstbräuner für zu Hause lassen sich einfach auftragen und sorgen für eine natürlich gebräunte Haut – ganz ohne schädliche UV-Strahlung oder unschöne Streifenbildung. DONNA Online zeigt, wie die Gels, Sprays, Lotions und Tücher funktionieren.

Eine leichte Bräune lässt den Teint sofort gesund und strahlend aussehen. Die letzte Sommerbräune ist nach dem Winter endgültig verschwunden, der nächste Urlaub ist aber noch in Sicht? Oder wollen Sie die Sommerbräune noch länger erhalten? Kein Problem: Selbstbräuner sorgen schnell und einfach für leicht gebräunte Haut, ohne sie durch aggressive UV-Strahlung zu schädigen, die uns schneller altern lässt und im schlimmsten Fall Hautkrebs auslösen kann.

Wie wirkt Selbstbräuner?

Der in Selbstbräunern enthaltene Wirkstoff Dihydroxyaceton (DHA) ist ein Kohlenhydrat, das auch im Körper vorkommt. Trägt man Cremes, Sprays oder andere Texturen mit DHA auf, reagiert es mit den Proteinen in der obersten Hautschicht. Der dabei entstehende Farbstoff färbt die Haut braun ein. Aufgrund der natürlichen Hauterneuerung verblasst die künstliche Bräune allerdings innerhalb weniger Tage. Selbstbräuner reagiert mit manchen Hauttypen zudem weniger stark als bei anderen. Das liegt an der individuellen Beschaffenheit unserer Haut: Befinden sich weniger Proteine in der obersten Hautschicht, reagiert das DHA schwächer und bildet weniger Farbstoffe ­– der Bräunungseffekt ist dementsprechend geringer oder bleibt ganz aus.

Vorsicht: Selbstbräuner enthält meist keinen Lichtschutzfaktor und schützt die Haut deshalb nicht vor schädlicher UV-Strahlung. Ebenso wenig bereitet die künstliche Bräune die Haut auf ungeschütztes Sonnenbaden vor – ein Produkt mit ausreichendem UV-Schutz ist unverzichtbar.

Selbstbräuner auftragen: 4 Tipps für langanhaltende, streifenfreie Bräune

  1. Entfernen Sie abgestorbene Hautschüppchen vor der ersten Anwendung mit einem leichten Peeling, um ein gleichmäßiges Bräunungsergebnis zu erzielen.

  2. Rasieren Sie Ihre Beine am Abend vor dem Auftragen des Selbstbräuners, damit die Haut sich über Nacht regenerieren kann.

  3. Werden verhornte Stellen an den Knien oder Ellenbogen durch den Selbstbräuner zu braun gefärbt, können Sie diese im Anschluss mit einem Peeling behandeln oder mit Zitronensaft einreiben, um die Farbintensität abzuschwächen.

  4. Selbstbräunercreme hält sich nicht länger als ein halbes Jahr: Wird das Produkt lange aufbewahrt oder Wärme ausgesetzt, kann sich der Zucker Formaldehyd vom Wirkstoff DHA abspalten. Formaldehyd wird seit 2016 als möglicherweise krebserregend und erbgutverändernd eingestuft.

Im Beauty-Ratgeber zeigt DONNA Online, welche neuen Selbstbräuner es gibt und wie Sie die Produkte richtig anwenden.

Selbstbräuner-Tücher

Der neueste Schrei auf dem Beauty-Markt: Mit Selbstbräuner getränkte Tücher in Form eines Waschlappens. Um den Selbstbräuner gleichmäßig auf Gesicht und Körper zu verteilen, ziehen Sie das Tuch sanft über die gewünschten Hautpartien und warten ab, bis alles gut eingezogen und getrocknet ist.

Bräunungstücher gibt es zum Beispiel von Comodynes, Dr. Dennis Gross oder Artemis.

Bräune aus der Dose: Selbstbräuner-Spray

Vergleichbar mit dem professionellen Auftragen von Selbstbräuner beim Airbrush Tanning, aber einfacher in der Anwendung sollen die neuen Selbstbräunungssprays sein. Die gewünschten Körperpartien besprühen und abwarten, bis die Textur getrocknet ist ­– ein Verreiben ist nicht nötig. Gerade für schwer erreichbare Stellen wie den Rücken sind Sprays ideal: Sprühen Sie hinter sich in die Luft und gehen Sie mit dem Rücken voran einen Schritt in den Bräunungsnebel. Vorsicht bei Knien und Knöcheln: Hier sollten Sie das Produkt sparsamer aufsprühen, da sich sonst schnell dunkle Flecken bilden können.

Bräunungssprays gibt es zum Beispiel von Garnier, Sunspa oder St. Tropez.

Bräunen über Nacht: Selbstbräuner-Gels

Selbstbräunungsgele wirken über mehrere Stunden und sind deshalb ideal, um sie abends vor dem Schlafgehen aufzutragen. Massieren Sie das Gel mit einem Handschuh in die Haut ein und lassen Sie es gut trocknen. Nach ca. 15 Minuten können Sie sich ins Bett legen – und wachen am nächsten Morgen mit einer leichten Bräune auf.

Bräunungsgels gibt es zum Beispiel von James Read, Clarins oder Lancôme.

Selbstbräuner für die Dusche

Pflege und Bräune in einem: Nach dem Trend um die „In Shower“-Body Lotions gibt es jetzt auch „In Shower“-Selbstbräuner. So funktioniert die Bräunungsdusche für zu Hause: Duschen Sie mit Ihrem gewohnten Duschgel, spülen Sie es ab und massieren Sie anschließend die Bräunungslotion auf der noch nassen Haut ein, bis sie schäumt. Nach einer Einwirkzeit von rund drei Minuten können Sie das Produkt abspülen und direkt im Anschluss Ihre Klamotten anziehen, ohne Flecken befürchten zu müssen. Der „In Shower“-Selbstbräuner macht die Haut schön weich und sorgt nach ca. zwölf Stunden für eine leichte, gleichmäßige Bräune.

In-Shower-Duschlotionen gibt es zum Beispiel von Lancaster, St. Tropez oder Douglas.