DONNA-Modelwettbewerb 2016: Finalistin Martina im Interview

Modeberaterin Martina schaffte es im DONNA-Modelwettbewerb 2016 unter die letzten zehn von rund 3000 Bewerberinnen. Mit uns sprach die Finalistin darüber, wie sie persönlich den Modelwettbewerb erlebt hat – und welche Tipps sie künftigen Bewerberinnen mit auf den Weg gibt.

Martina Hueber, eine von zehn Finalistinnen des DONNA-Modelwettbewerbs 2016

Martina Hueber, Finalistin des DONNA-Modelwettbewerbs 2016, liebt Mode – und nutzt diese Leidenschaft für ihre Arbeit als Modeberaterin.

Mit 72 Jahren war Martina Hueber die älteste Finalistin des Modelwettbewerb 2016 von DONNA und Clarins – doch ihr Alter sieht man der Modeberaterin nicht an. Drei Monate nach der Enthüllung des DONNA-April-Covers 2017 mit Gewinnerin Barbara Killer und aufregenden Momenten beim DONNA-Shooting in München ließen wir Martina ihre Erlebnisse noch einmal Revue passieren.

DONNA: Wie war es für Sie, als eine von zehn Finalistinnen aus knapp 3000 Bewerberinnen ausgewählt zu werden?
Martina Hueber: Für mich als totaler Neuling war die Wahl überraschend und aufregend. Ich hatte nie damit gerechnet, war dann aber doch sehr neugierig. Ich habe beim ersten Treffen mit meinen neun weiteren „Mitstreiterinnen“ erfahren, daß es fast 3000 Bewerberinnen gab. Das hat mich dann schon recht stolz gemacht, zumal ich ja nun weitaus die Älteste war.  

Wie hat Ihr persönliches Umfeld reagiert, als Sie von der Teilnahme berichtet haben?
So haben das mein Mann (der mich bei dieser Bewerbung unterstützt hat) und mein Sohn auch gesehen. Meine Kolleginnen, die ja schon länger sagten, ich solle mal „sowas“ machen, haben sich mit mir gefreut und sogar mein Chef konnte sich ein bewunderndes Lächeln nicht verkneifen.

Wie haben Sie sich gefühlt, im Mittelpunkt eines professionellen Shootings zu stehen?
Ich war schon sehr gespannt wie ich mich bei einem Shooting fühle und verhalte – ich als totaler Neuling ohne jegliche Erfahrung mit einer Kamera. Aber mit diesen völlig entspannten, unaufgeregten Profis (Fotograf, Stylist, Haare, Make-up) war jede Aufregung sofort genommen und ich hatte so viel Spaß mich unter Michaels Anleitung vor der Kamera zu bewegen.

Sehen Sie Martina und die anderen Finalistinnen des DONNA-Modelwettbewerbs 2016 in unserer Modestrecke.

Welche Erfahrungen konnten Sie aus dem DONNA-Modelwettbewerb für sich persönlich gewinnen?
Dieses Erlebnis war ein richtiger Kick und Ansporn, vielleicht doch noch weitere Shootings zu bekommen. Und die Freude war riesig, da ich als i-Tüpfchen nach diesen erlebnisreichen Tagen noch einen Vertrag mit der Agentur Munich Models bekam! Im Mai wurde ich mit einem weiteren Model aus dem Contest für ein DONNA-Shooting gebucht. Das war mega!

Gibt es eine Anekdote oder Erfahrung, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Eine erstaunliche Erfahrung ist, dass man während des Shootens das Umfeld vollkommen ausblendet.

Sehen Sie hier Behind the Scenes-Bilder von den beiden Shooting-Tagen des DONNA-Modelwettbewerbs.

Wie hat die Teilnahme am Modelwettbewerb Ihren Alltag privat und beruflich verändert?
Auf meinen Alltag hat sich der Contest nicht groß ausgewirkt. Ich mache noch genauso meinen Job in der Modeberatung. Es kam aber schon vor, dass Kunden mich auf die Fotos in der DONNA ansprachen. Das positive Feedback freut einen natürlich.

Sehen Sie beim Modeln in Ihrem Alter einen Vorteil gegenüber jüngeren Models?
Ich sehe aber weder einen Vor- oder Nachteil gegenüber jungen Models, außer, dass man im Alter nicht mehr so sehr dem Druck ausgesetzt ist. Man ist entspannter und dadurch lockerer.

Was würden Sie den Bewerberinnen für den DONNA-Modelwettbewerb 2017 mit auf den Weg geben?
Den neuen ausgewählten, glücklichen Teilnehmerinnen wünsche und rate ich Spaß zu haben, locker zu sein, offen und bereit für so eine Bereicherung und die Entdeckung der eigenen Persönlichkeit.