Aktivurlaub in Österreich und Südtirol: 5 tolle Wanderhotels, die Sie kennen sollten

Frischluft tanken, die Natur erleben und Zeit mit Familie oder Freunden genießen – nichts leichter als das. Ob hoteleigene Berghütte, Alm-Butler oder Wander-App fürs Smartphone: DONNA Online stellt fünf Hotels in Österreich und Südtirol vor, die Ihren Wanderurlaub zu einem besonderen Bergerlebnis machen.

Mann und Frau mit Outdoor-Kleidung und Rucksäcken wandern in der Dolomitenregion Drei Zinnen im Osten Südtirols

Ob wandern, bergsteigen, spazieren gehen, klettern oder mountainbiken: Die Dolomitenregion Drei Zinnen im Osten Südtirols hält für jeden Outdoor-Sportler die passende Aktivität parat.

1. Mirabell Dolomiten Wellness Residenz – Olang in Südtirol, Italien

Kaum eine Region ist so kontrastreich wie Südtirol – von den Alpen im Norden bis zu den mediterranen Weinlandschaften im Süden. Und die Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe gehören, bestechen sowieso durch ihre einzigartige Schönheit und imposante Erscheinung. Dank seiner Nähe zum Kronplatz, Südtirols Skiberg Nummer eins, sowie zu den Dolomiten, ist das Wander- und Wellnesshotel Mirabell im idyllischen Örtchen Olang der ideale Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in der Südtiroler Bergwelt. Durch seine Lage im Herzen des Naturparks Fanes-Sennes-Prags im Pustertal scheinen sogar der Naturpark Rieserferner und die Sextener Dolomiten zum Greifen nah. Bei geführten Touren mit Hotelchefin Judith Agstner und Tochter Hannah geht es auf sanften Pfaden über Almwiesen, zu kristallklaren Bergeseen und auf Klettersteigen zu den schroffen Gipfeln der Dolomiten. Ein Geheimtipp des Fünf-Sterne-Hotels ist die Sonnenaufgangswanderung auf den 2169 Meter hohen Lutterkopf. Der Ausblick auf die sich auftürmenden Dolomiten, die im ersten Licht des Tages noch beeindruckender sind, sei einfach unvergesslich.

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2. Hotel Hochschober – Turracher Höhe in Kärnten, Österreich

Im traditionellen Alm-Outfit führt der Alm-Butler seine Gäste zu den schönsten Plätzen der Kärntener Alpen, organisiert Sonnenaufgangstouren oder ein unvergessliches Gipfelfrühstück auf der Turracher Höhe. Das Hochplateau liegt an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark und gilt als idealer Ausgangspunkt für alle Arten von alpinen Aktivitäten. Am Südufer des Turracher Sees, eingebettet in die Lärchen- und Zirbenwälder des Biosphärenparks Nockberge, liegt auch das Hotel Hochschober auf 1763 Metern über dem Meeresspiegel. Sein sogenanntes „Basislager“ mit gemütlicher Feuerstelle ist eine Mischung aus Wohnzimmer, Infopoint, Schuhraum und Treffpunkt. Hier starten Wanderer ihren Ausflug in die Natur, füllen sich ihre Flaschen mit Tee, Wasser oder Säften und decken sich mit Wanderkarten ein. Seit Dezember 2011 betreibt das Hotel Hochschober auch eine eigene Berghütte, die „AlmZeitHütte“. Auf 1968 Metern Höhe, direkt an der Bergstation der Panoramabahn gelegen, empfängt die Hütte Hotelgäste und Tagesausflügler mit deftigen Kärntner Spezialitäten wie Gröstl oder Krustenbraten aus dem Reindl.

3. Bad Moos Dolomites Spa Resort – Sexten in Südtirol, Italien

Senkrechte Steilwände, steinerne Skulpturen und bizarre Felsformationen: Das sind die Gipfel der Sextener Dolomiten im Südtiroler Hochpustertal, die ihre Namen dem Stand der Sonne verdanken: Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser. Zu Füßen dieser sogenannten „Sextener Sonnenuhr“ liegt das Bad Moos Dolomites Spa Resort auf 1370 Metern. Direkter und intensiver als hier am Eingang des Fischleintals, der Heimat legendärer Bergführer und Alpinisten, lässt sich die imposante Bergwelt der Dolomiten kaum erleben. Unmittelbar neben dem Haus führt die Gondelbahn auf die Rotwandwiese. Im Sommer bedeutet das: „Vom Bett in die Gondel“ und von dort ins schönste Wander- und Mountainbikegebiet der Dolomiten. Ein zusätzliches Argument für einen Aufenthalt im Wanderhotel Bad Moos ist der neue Dolomites UNESCO Geotrail, ein 176 Kilometer langer Weitwanderweg quer durch das schönste Gebirge der Welt, wie der legendäre Architekt Le Corbusier es nannte. Die zehnte und letzte Etappe der Route führt von der Dreizinnenhütte hinunter ins Fischleintal direkt am Resort Bad Moos vorbei, bevor es auf den letzten Metern zum Ziel nach Sexten weitergeht. Auch wenn man den Trail in umgekehrter Richtung laufen will, ist das Bad Moos die perfekte Basis.

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4. Schlosshotel Mittersill – Mittersill bei Kitzbühel, Österreich

Zwischen den Dreitausendern des Nationalparks Hohe Tauern und den sanften Grasbergen der Kitzbüheler Alpen liegt die Region Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden im Salzburger Land. Eine uneingeschränkte Panorama-Aussicht hat man vom Hotel Schloss Mittersill aus, das oberhalb des malerischen Salzachtals liegt. Im Norden erheben sich die sanften Kuppen der Kitzbüheler Grasberge, dahinter die mächtigen Gipfel der Kitzbüheler Alpen und im Süden die Hohen Tauern. In der Hauptsaison bietet das Wanderhotel wöchentlich sechs geführte Wanderungen in Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden an, in der Nebensaison sind es drei. Ob Gipfelbesteigungen, Nordic Walking, Waldspaziergänge, Wanderungen zum Hintersee oder zum Elisabethsee im Felbertal: Für jeden Geschmack ist die passende Tour dabei. Jeden Mittwoch findet beispielsweise eine geführte Abenteuerwanderung entlang des Wasserfallweges im Untersulzbachtal statt. Freitags wird bei der Tour „Der Duft von frischem Brot“ nicht nur über den Pirtendorfer Talboden zum Felberturm Museum gewandert, sondern am Ende auch noch Brot gebacken. Ein ganz besonderer Ausblick bietet sich von der Nationalpark-Panoramaterrasse auf rund 2000 Metern, auch „Fenster in das Schutzgebiet der Alpen“ genannt.

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5. Wanderhotel Taser Alm – Schenna im Meraner Land in Südtirol, Italien

Schenna ist eines der attraktivsten sowie vielfältigsten Sport- und Freizeitgebiete in ganz Südtirol. In dem mit 300 Sonnentagen gesegneten Örtchen auf einem Hochplateau über der Kurstadt Meran kommen Wanderer von Frühjahr bis Herbst auf ihre Kosten. Im Herzen dieser attraktiven Region liegt auch das Wanderhotel Taser Alm. Gemütliche Touren von Alm zu Alm und die herzhaften Schmankerl der Südtiroler Küche werden vor allem Genusswanderer überzeugen. Wen Gipfel und Grate mehr faszinieren als grüne Almwiesen, der kann direkt von der Taser Alm den Hausberg Ifinger (2581 Meter) oder den naheliegenden Hirzer – mit 2781 Metern der höchste Gipfel der Sarntaler Alpen – erklimmen. Egal ob Genusswanderung oder anspruchsvolle Hochgebirgstour auf den Ifinger: Ständiger Begleiter auf allen Wanderungen ist einerseits der unbezahlbare Ausblick auf die imposante Bergwelt, andererseits die Taser Wander-App mit zahlreichen Informationen zu Touren, Schwierigkeitsgraden und Wanderkarten. Wer lieber von einem echten Wanderführer begleitet werden möchte, wählt am besten Taser-Hausherrin Heidi Gamper. Als geprüfte Wanderführerin kennt sie jeden noch so verborgenen Winkel und die schönsten Aussichtspunkte im Meraner Land.