Geld sparen im Alltag: 10 kleine Tricks mit großer Wirkung

Handyvertrag, Stromtarif, beim Tanken oder Einkauf im Supermarkt: Mit kleinen Tricks und Veränderungen können Sie jeden Tag nebenbei den ein oder anderen Euro sparen. DONNA Online hat zehn Tipps gesammelt, mit denen am Monats- und Jahresende mehr Geld übrig bleibt.

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Sie möchten am Monatsende mehr Geld im Portemonnaie (oder auf dem Konto) übrig haben? Mit unseren Tipps klappt das Sparen im Alltag ganz nebenbei.

Am 30. Oktober ist Weltspartag. Der Tag, an dem sich alles ums Geldsparen dreht, hat Tradition: Schon fast hundert Jahre findet er Ende Oktober statt. Ursprünglich war der Aktionstag dafür gedacht, Kinder an den Umgang mit Geld heranzuführen und ihnen einen Anreiz zum Sparen zu bieten. Denn wer am Weltspartag Geld auf der Bank einzahlt, bekommt ein kleines Geschenk. Doch nicht nur die Kleinen, sondern auch Erwachsene können den Tag vor Halloween zum Anlass nehmen, sich einmal Gedanken über ihre Finanzen und ihr Erspartes zu machen. DONNA Online hat zehn Tipps zusammengestellt, mit denen Sie im Alltag ganz nebenbei den ein oder anderen Euro sparen können.

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1. Verträge prüfen und Wechsel in Betracht ziehen

Viele Verträge haben eine Mindestlaufzeit. Wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen, verlängert sich die Laufzeit automatisch – meistens für ein Jahr. Doch während der Vertrag läuft, tut sich oft einiges bei den Preisen – deshalb lohnt es sich, die Tarife und Konditionen bei verschiedenen Anbietern regelmäßig zu vergleichen. Wem es zu kompliziert ist, sich durch verschiedene Websites und Vertragsbestimmungen zu klicken, kann sich auf Online-Vergleichsportalen einen Überblick verschaffen. Ein Tarif- oder Anbieterwechsel kann nicht nur die monatlichen Ausgaben für DSL, Mobilfunk, Strom und Gas deutlich senken. Wer sich für einen neuen Vertrag entscheidet, profitiert häufig von Neukundenprämien – oder im Fall einer Kündigung über ein besonders attraktives Angebot des alten Anbieters.

Tipp: Notieren Sie die Kündigungsfristen Ihrer Verträge im Terminkalender oder stellen Sie eine entsprechende Erinnerung auf Ihrem Handy ein.

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2. Strom sparen

LED-Lampen benötigen deutlich weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. Obwohl LED-Lichter teurer sind, macht sich die Anschaffung bereits nach kurzer Zeit positiv auf der Stromrechnung bemerkbar. Ihren Laptop, Fernseher oder die Stereoanlage sollten Sie nach der Nutzung zudem ausstecken – insbesondere dann, wenn Sie längere Zeit außer Haus oder im Urlaub sind. Denn mit dem Stromanschluss verbundene Elektrogeräte schalten sich in der Regel nicht komplett ab, sondern wechseln lediglich in den Stand-by-Modus, in dem sie weiterhin Strom verbrauchen. Wer nicht jedes Mal das Kabel aus der Steckdose ziehen will, kann auch einen praktischen Kippschalter installieren – mit dem Umlegen des Schalters lässt sich der Stromkreis komplett unterbrechen und unbemerkte Stromfresser haben keine Chance mehr.

3. Umweltbewusst waschen

Wenn die Wäsche nicht stark verschmutzt ist, sind Kurzwaschprogramme in der Regel vollkommen ausreichend. Je niedriger die Waschtemperaturen sind, desto günstiger fallen die Energiekosten aus, denn das Erhitzen des Wassers verbraucht viel Strom. Hygienespüler sorgt dafür, dass Bakterien auch bei niedrigen Temperaturen vollständig entfernt werden. Wenn Sie Energie und damit Geld sparen wollen, sollten Sie auf das Trocknen der Waschladung im Wäschetrockner besser verzichten. Denn obwohl es etwas mehr Arbeit macht, die Wäsche aufzuhängen, lohnt es sich auf lange Sicht finanziell, wenn der Trockner aus bleibt.

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4. Ener­gie­ef­fi­zi­ent kochen

In der Küche können Sie gleich an mehreren Stellen Energie und damit bares Geld sparen. Verzichten Sie beispielsweise beim Backen auf das Vorheizen des Ofens und nutzen Sie stattdessen die Nachwärme nach dem Ausschalten von Ober-/Unterhitze oder Umluft. Beim Kochen geht viel Energie verloren, wenn der Deckel nicht auf den Topf liegt, da mehr Energie aufgewendet werden muss, um Hitze zu erzeugen. Lassen Sie warme Speisen oder Lebensmittel zudem komplett abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen – ansonsten benötigt das Gerät unnötig viel Energie, um die Temperatur im Inneren konstant zu halten.

5. Essen selber zubereiten

Mit frischen, saisonalen Lebensmitteln selber zu kochen ist in der Regel deutlich günstiger als Fertigprodukte zu kaufen. Bei lange haltbaren Lebensmitteln, beispielsweise Nudeln oder Reis, kann es sich der Kauf einer Großpackung lohnen. XL-Größen sind auf 100 Gramm heruntergerechnet oftmals günstiger als kleine Packungen. Das Kochen größerer Mengen ist übrigens nicht nur praktisch, sondern lohnt sich auch finanziell: Wer eine Extraportion mitkocht, hat ein Mittag- oder Abendessen für den nächsten Tag. So kommt man gar nicht erst in Versuchung, sich in der Mittagspause einen teuren Snack to go zu kaufen oder viel Geld in der Kantine zu lassen.

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6. Heizkosten reduzieren

Die Faustregel lautet: Wird die Raumtemperatur um ein Grad Celsius gesenkt, lassen sich etwa sechs Prozent Heizkosten einsparen. Trotzdem sollten Sie die Heizung nicht für längere Zeit oder komplett ausschalten, wenn es draußen kalt ist. Denn wenn die Temperatur in den Wohnräumen zu niedrig ist droht nicht nur Schimmel, sondern es dauert sehr lange und verbraucht jede Menge Energie, um die Zimmer wieder komplett aufzuheizen. Gekippte Fenster sollten Sie ebenfalls vermeiden. Die stetige Luftzufuhr sorgt dafür, dass der Raum langsam auskühlt und viel Wärme verloren geht. Besser mehrmals am Tag stoßlüften und die Heizung währenddessen etwas herunterdrehen. Kontinuierliches Einheizen ist zudem deutlich kostengünstiger als schnelle Aufheizaktionen, etwa mit einem Heizlüfter. Solche Geräte sind echte Energiefresser – wer Strom und Geld sparen möchte, verzichtet besser komplett darauf.

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Die Raumtemperatur in Zimmern, in denen Teppiche ausgelegt sind, wird übrigens automatisch als wärmer wahrgenommen. Noch ein Trick, um die Heizkosten zu reduzieren: Im Winter zu Hause lieber auf warme Kleidung setzen und in Hausschuhe, Wollsocken und einen kuscheligen Pullover schlüpfen, anstatt die Heizung voll aufzudrehen. Ebenso lohnt es sich, die Heizkörper vor dem Start der Heizperiode zu entlüften. Das kann bis zu 15 Prozent der Heizkosten sparen.

7. Smarte Technologien nutzen

Neben dem Entlüften der Heizung helfen auch Smartphone-Apps und praktische Smart Home Gadgets dabei, Heizenergie einzusparen. Programmierbare und per App steuerbare Thermostatventile etwa sorgen dafür, dass die Heizung erst kurz bevor Sie nach Hause kommen anspringt und nicht den gesamten Tag lang einheizt. Im Vergleich zu der Summe, die sich dadurch auf der Heizkostenabrechnung einsparen lässt, sind die Anschaffungskosten für die smarten Helfer meist gering.

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8. Beim Einkaufen die Kontrolle behalten

Schreiben Sie sich eine Einkaufsliste und kaufen Sie wenn möglich nur einmal pro Woche alle Lebensmittel ein, die Sie in den kommenden sieben Tagen benötigen. So vergessen Sie nichts Wichtiges und vermeiden kostspielige Spontankäufe. Gehen Sie nicht hungrig einkaufen, auch das verleitet zu unnötigen Impulskäufen. Um Geld für Plastiktüten zu sparen und die Umwelt zu schonen, lohnt es sich, immer eine Stofftasche dabei zu haben. Vergleichen Sie im Supermarkt die Preise – die günstigen Produkte stehen meist ganz oben oder unten im Regal.

Das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte verleitet nachweislich dazu, mehr Geld auszugeben und den Überblick über laufende Ausgaben zu verlieren. Deshalb lieber vor dem Einkaufen Geld abheben und bar bezahlen.

9. Spritpreise vergleichen

Sie sind regelmäßig mit dem Auto unterwegs? Dann installieren Sie eine App auf Ihrem Handy, mit der Sie die Benzin- und Dieselpreise bei den Tankstellen in Ihrer Nähe vergleichen können. Wer einen Blick in die App wirft, bevor der Tank leer ist, kann gezielt zu der Tankstelle fahren, an der der benötigte Kraftstoff im Moment am günstigsten ist.

10. Unisex-Produkte benutzen

Speziell für Frauen entwickelte und entsprechend beworbene Kosmetik ist oft deutlich teurer als dieselben Produkte für Männer. Das gilt unter anderem für Duschgel, Rasierklingen oder Rasierschaum, die von beiden Geschlechtern verwendet werden können. Greifen Sie im Drogeriemarkt deshalb öfter mal zur „For Men“-Variante, falls Sie nicht auf eine bestimmte Beauty-Marke festgelegt sind und Geld sparen wollen.

 

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