5 Sportarten, die Sie mit 50 beginnen können

Mit 50 und älter ist es besonders wichtig, sich durch ausreichend Bewegung fit und gesund zu halten. Wir erklären Ihnen, welche Sportarten sich gut für einen späten Einstieg eignen und worauf Sie dabei achten sollten, um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

Zwei Frauen beim Walken in einem Park

Walking ist eine Sportart, die Sie gut mit 50 anfangen können – gemeinsam mit Ihrer Freundin macht es gleich noch mehr Spaß.

Sport tut in jeder Lebenslage gut, denn Bewegung steigert die Lernfähigkeit und erhöht die geistige Flexibilität. Das gilt auch und vor allem im Alter. Frauen über 50 profitieren außerdem durch eine Verbesserung der typischen Symptome der Menopause. Wer Sport treibt, leidet weniger unter Hitzewallungen oder gefühlten Temperatursprüngen. Aber auch Rückenbeschwerden und Herz-Kreislauf-Problemen kann mit Sport begegnet werden. 

Aber welche Sportart ist die Richtige für Frauen 50plus? Und wie häufig sollte man Sport treiben? DONNA klärt die wichtigsten Fragen und gibt wertvolle Tipps. Hier kommen fünf ideale Sportarten für über 50-Jährige.



1. Schwimmen und Aqua-Gymnastik

Schwimmen gehört zu den beliebtesten Sportarten der Generation 50plus. Das ist kein Wunder, schließlich kann die allgemeine Fitness durch regelmäßiges Schwimmtraining enorm gesteigert werden. Das gilt auch für Aqua-Gymnastik. Beide Sportarten schonen die Gelenke und erhöhen die Durchblutung. Dadurch wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wesentlich gesenkt. Während der Wechseljahre hilft Schwimmen dabei, den anfallenden Stress abzubauen und straffe Konturen zu erhalten. Sie möchten loslegen? Dann gehen Sie einfach ins örtliche Schwimmbad. Sie können eigenständig zwei bis drei Mal in der Woche jeweils 30 bis 45 Minuten Schwimmen gehen oder nach einem Aqua-Gymnastik-Kurs fragen. Darüber hinaus bieten auch einige Fitnessstudios Schwimm- und Aqua-Gymnastik-Kurse an.



2. Den Rhythmus im Blut: Tanzen

Wenn es um Sportarten für über 50-Jährige geht, darf ein Workout nicht fehlen: das Tanzen. Kaum ein anderer Sport kombiniert Spaß, Sozialkontakte und Fitness auf so harmonische Art und Weise. Der Einstieg ist einfach: Fragen Sie bei der nächsten Tanzschule einfach nach einem Anfängerkurs für ältere Semester. Fortgeschrittene Anfänger oder geübte Tänzer können sich einen Tanzpartner suchen. Fragen Sie dafür ebenfalls in der nächsten Tanzschule nach oder suchen Sie online. Im Web gibt diverse Portale, auf denen gezielt gesucht werden kann – nach Alter, Niveau und bevorzugtem Tanzstil.

3. Klassisches Ausdauertraining: Walken und Langlauf

Sportlichkeit setzt eine gewisse Ausdauer voraus. Denn erst durch langanhaltende Bewegungsvorgänge greift der Körper auf seine Energiereserven in Form von Fett zurück. Das ist besonders während der Wechseljahre von Vorteil, da der abgesunkene Östrogenspiegel in der Regel zu einem Anstieg der Fettreserven führt. Durch klassische Ausdauersportarten wie Walken oder Langlauf kommt es zu einer langfristigen Verbesserung der physischen Fähigkeiten. Medizinischen Studien zufolge kann die Generation 50plus so das Herz-Kreislauf-System stabilisieren, das Herzinfarktrisiko verringern und den Stoffwechsel anregen. Es gibt also keinen Grund, zu warten. Gehen Sie spazieren, starten Sie mit zehnminütigem Joggen und steigern Sie sich von Mal zu Mal oder melden Sie sich bei einer Walking-Gruppe an.



Lesen Sie hier, wie Ihnen der Einstieg ins Joggen gelingt.

4. Krafttraining

Krafttraining gilt als ideale Ergänzung zu Ausdauersport, denn im Alter verändert sich das Fett-Muskel-Verhältnis zulasten der Muskeln. Durch leichtes bis mittleres Krafttraining wird die Muskelkraft gestärkt, was die Konturen strafft und den natürlichen Alterungsprozess verlangsamt. Trainieren können Sie zwei bis drei Mal pro Woche zu Hause oder im Fitnessstudio. Beim Krafttraining sollten über 50-Jährige allerdings darauf achten, sich nicht zu überanstrengen. Gerade bei Anfängern ist das Verletzungsrisiko hoch. Wer also neu in einem Fitnessstudio anfängt, sollte sich fachkundig einweisen lassen. Auch die Erstellung eines individuellen Trainingsplans ist in den meisten Studios im Preis enthalten.


5. Innere Ruhe und körperliche Fitness durch Yoga

Zum Abschluss sei noch eine Sportart genannt, die häufig unterschätzt wird: Yoga. Die indische Lehre bringt Körper und Geist in Einklang. Durch die gymnastisch geprägten Übungen werden die Sehnen gedehnt und die Flexibilität erhöht. Da Yoga auch zahlreiche meditative Elemente beinhaltet, hilft es dabei, innere Ruhe und Gelassenheit zu finden. Ideal gegen Stress und für ein besseres Lebensgefühl. Toll am Yoga ist auch, dass altersunabhängig gemeinsam trainiert werden kann. Nehmen Sie einfach Kontakt zu Ihrem örtlichen Yoga-Studio auf. Mittlerweile gibt es in nahezu jeder deutschen Stadt ein oder mehrere Studios.

Fit bleiben ohne Sport? Mit diesen Tricks kein Problem.

Unabhängig davon, für welchen Sport Sie sich entscheiden: Einige Dinge sollten beachtet werden. So ist es insbesondere für Anfänger sinnvoll, vor dem erstmaligen Einstieg mit einem Arzt zu sprechen. Hierdurch können Verletzungen vermieden und ungeeignete Sportarten ausgeschlossen werden. Außerdem ist es wichtig, sich nicht zu überanstrengen. Zwei bis drei Mal pro Woche für ca. 45 Minuten zu trainieren ist ideal.

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