Vegane Plätzchen: 6 schnelle Rezepte ohne Butter, Ei & Co.

Muss man als Veganer in der Vorweihnachtszeit auf süße Leckereien verzichten? Absolut nicht, denn Plätzchenbacken funktioniert auch wunderbar mit rein pflanzlichen Zutaten. Von Vanillekipferl und anderen Adventsklassikern bis hin zu ausgefallenen Sorten: DONNA Online stellt sechs Plätzchenrezepte vor, die ohne tierische Produkte auskommen.

Frau hält Teller, auf dem in weihnachtlichen Formen ausgestochene, vegane Plätzchen liegen

Auch vegane Naschkatzen können in der Vorweihnachtszeit nach Lust und Laune schlemmen. Denn viele tierische Plätzchenzutaten lassen sich ganz einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzen.

Draußen wird es kälter, abends früh dunkel und Weihnachten steht vor der Tür – die perfekte Zeit, um Plätzchen zu backen. Der Trend, sich vegan zu ernähren, macht dabei auch vor traditionellen Weihnachtsleckereien keinen Halt. Wer jetzt an zuckerfreies Vollkorngebäck und Dattelkugeln denkt, liegt falsch: Mit leicht abgewandelten Rezepten können Sie auch klassische Plätzchen wie Vanillekipferl oder Zimtsterne vegan-tauglich zubereiten, indem Sie Eier, Butter, Milch und andere tierische Zutaten durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Mit den richtigen Produkten steht dem veganen Plätzchengenuss also nichts im Wege. DONNA Online hat sechs Plätzchenrezepte gesammelt, die Veganern, aber auch Vegetariern und allen anderen Naschkatzen die Vorweihnachtszeit versüßen.

Kleiner Tipp: Erwähnen Sie vorher nicht, dass Ihr Adventsgebäck vegan ist. Sie werden sehen, dass kaum jemand den Unterschied bemerkt – höchstens, dass die tierfreien Varianten unglaublich lecker schmecken.

Vegan backen: 3 leckere Rezeptideen ohne tierische Zutaten

1. Vegane Vanillekipferl

Schön mürbe und mit einem köstlichen Vanillearoma: Kipferl sind absolute Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen. Diese vegane Variante steht dem Original in nichts nach.

Zutaten (für 20 Stück):

  • 140 g gemahlene Mandeln
  • 170 g Zucker
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz
  • 170 g Kokosöl
  • 60 ml Wasser
  • 3 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Mandeln mit Zucker, Mehl und Salz vermischen.
  3. Kokosöl in einem Topf schmelzen und zusammen mit Wasser und Vanilleextrakt zur Mehlmischung geben. Alles zu einem Teig verkneten.
  4. Teig zu einer Rolle formen und in ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Teig zu Kipferln formen und im heißen Backofen ca. zwölf bis 15 Minuten backen.
  5. Vanillekipferl auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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2. Vegane Zimtsterne

Zimtsterne dürfen in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen – und lassen sich ebenfalls problemlos in vegane Plätzchen umwandeln. Für den Eischnee wird dafür einfach Kichererbsenwasser aufgeschlagen und mit Puderzucker vermengt. Das funktioniert super und schmeckt absolut nicht nach Hülsenfrüchten. Ganz im Gegenteil: Die fertigen Zimtsterne duften und schmecken mindestens genauso köstlich wie der nicht-vegane Klassiker.

    Zutaten (für 40 Stück):

    Für die Plätzchen:

    • 200 g Datteln
    • 100 g Mandeln
    • 1 Teelöffel Mandelmilch
    • 3 Teelöffel Zimt
    • 50 g gemahlene Mandeln

    Für den Zuckerguss:

    • 100 ml Kichererbsenwasser
    • 50 g Puderzucker

    Zubereitung:

    1. Backofen auf 100 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
    2. Datteln, Mandeln, Mandelmus, Mandelmilch und Zimt in einen Standmixer oder Multizerkleinerer geben und so lange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Gemahlene Mandeln dazugeben und nochmals mixen.
    3. Plätzchenteig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Für 45 Minuten im Ofen backen und anschließend abkühlen lassen.
    4. Kichererbsenwasser mit einem Handrührgerät aufschlagen und mit dem Puderzucker schaumig rühren. Zimtsterne mit der Puderzuckerglasur bestreichen und trocknen lassen.

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    3. Feigen-Walnuss-Kekse

    Diese leckeren Kekse mit Feigen-Chia-Füllung kommen ganz ohne Zucker aus, sind im Handumdrehen gebacken und eignen sich ideal als gesunder Snack für Zwischendurch.

    Zutaten:

    • 110 g Haferflocken
    • 130 g gehackte Walnüsse
    • 1 Teelöffel gemahlener Zimt
    • 1 Prise Salz
    • 65 ml Ahornsirup

    Für die Füllung:

    • 6 Feigen, entstielt
    • 1 Esslöffel Ahornsirup
    • 2 Esslöffel Chia Samen
    • optional Kokoszucker

    Zubereitung:

    1. Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
    2. Walnüsse, Zimt, Haferflocken und Salz in einem Standmixer zu feinem Pulver verarbeiten und in eine Schüssel umfüllen. Ahornsirup dazugeben und gut untermixen, bis eine homogene Masse entsteht.
    3. Für die Füllung Feigen, Ahornsirup und Chia-Samen in den Standmixer geben und etwa 40 Sekunden lang zerkleinern. Füllung anschließend von den Seiten des Mixgefäßes abschaben und weitere zehn bis 20 Sekunden mixen. Anschließend mindestens 15 Minuten ruhen lassen, damit die Chia-Samen die Flüssigkeit aufsaugen und leichter aufgehen können.
    4. In der Zwischenzeit den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Kreis oder Rechteck ausrollen (ca. sechs Millimeter dick). Die Füllung auf einer Hälfte des Teiges verstreichen, die zweite Teighälfte darüber falten und die Kanten mit einer Gabel festdrücken. Optional die Oberseite des Teiges mit Kokoszucker bestreuen.
    5. Den Teig vorsichtig auf das Backblech legen und 18 bis 22 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen und in kleine Quadrate oder Rechtecke schneiden.

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    4. Kokosmakronen ohne Ei

      Der Eischnee wird bei dieser veganen Variante durch eine Banane ersetzt. So werden die veganen Kokosmakronen super saftig und weich.

      Zutaten:

      • 200 g Kokosraspel
      • 1 Banane
      • ¼ Teelöffel Vanilleextrakt
      • 2 Esslöffel Ahornsirup
      • 3 Teelöffel Kokosöl
      • 100 g Zartbitterschokolade

      Zubereitung:

      1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
      2. Kokosöl in einem Topf schmelzen und zusammen mit Kokosraspeln, Banane, Ahornsirup und Vanilleextrakt in einen Standmixer geben und pürieren.
      3. Mithilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen der Kokosmasse auf das Backblech setzen, mit den Händen leicht zusammendrücken und zu Makronen formen.
      4. Kokosmakronen 20 Minuten im heißen Backofen backen und danach abkühlen lassen.
      5. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Makronen mit der Unterseite in die Schokolade tunken und auf einem Kuchengitter aushärten lassen.

      5. Vegane Zimtbälle

      Weihnachten duftet nicht nur nach Zimt, sondern schmeckt auch danach. Diese aromatischen Zimtbälle mit Pekannüssen und Datteln sind außerdem ein gesunder Snack: Vollgepackt mit wertvollen Ballast- und Mineralstoffen füllen sie den Energiespeicher direkt wieder auf.

      Zutaten (für 10 Stück):

      • 250 g Pekannüsse
      • ½ Teelöffel Zimt
      • 10 Datteln (entsteint)
      • ½ Teelöffel Meersalz

      Zubereitung:

      1. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Datteln 15 Minuten lang in warmem Wasser einweichen, Wasser anschließend abgießen.
      2. Alle Zutaten mit Standmixer oder Pürierstab zu einem Teig verkneten und zu kleinen Kugeln formen. Zimtbälle auf das Backblech setzen und im heißen Ofen etwa zehn Minuten backen.

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      6. Vegane Spitzbuben

      Diese Weihnachtsplätzchen dürfen in keiner Keksdose fehlen. Dass es sich hier um eine vegane Variante handelt, merkt man den Spitzbuben absolut nicht an, denn sie schmecken butterzart und aromatisch süß, ganz wie der altbewährte Klassiker.

      Zutaten:

      • 400 g Weizenmehl
      • 100 g Zucker
      • 1 Päckchen Vanillezucker
      • 50 g Mandeln
      • 200 g vegane Margarine
      • 4 Esslöffel Mandelmilch
      • 200 g Erdbeerkonfitüre
      • Puderzucker zum Bestäuben

      Zubereitung:

      1. Mehl, Zucker, Vanillezucker und gemahlene Mandeln mischen. Anschließend Margarine und Mandelmilch unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde lang kalt stellen.
      2. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
      3. Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig darauf drei Millimeter dick ausrollen und runde Plätzchen ausstechen.
      4. Aus der Hälfte der Plätzchen mit einer kleineren, runden Ausstechform Kreise ausstechen, sodass Ringe entstehen.
      5. Die Plätzchen auf das Backblech legen und ca. zehn Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.
      6. Marmelade mit einem Löffel verrühren. Jeweils einen Teelöffel auf die Unterseite ohne Loch geben und verstreichen. Den Deckel mit Loch aufsetzen und leicht zusammendrücken. Spitzbuben zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.