Keine Lust auf Skifahren? 5 Wintersportarten, die Sie ausprobieren sollten

Zum Winterurlaub gehört Skifahren oder Snowboarden für viele einfach dazu. Dabei bietet die verschneite Landschaft noch viel mehr Möglichkeiten, um sich sportlich auszutoben: Hier kommen fünf reizvolle Wintersportarten abseits der Skipiste.

Zwei Frauen wandern bei Sonnenschein mit Schneeschuhen durch eine verschneite Winterlandschaft

Weit weg von überfüllten Skipisten und Menschenmassen können Outdoor-Fans beim Schneeschuhwandern unberührte Winterlandschaften erkunden.

Traumhafte Schneelandschaften, unberührtes Weiß und ganz viel Ruhe – die Natur im Winter hat einen einzigartigen Zauber, der auch Erwachsene immer wieder fasziniert. Für all diejenigen, die ihren Winterurlaub planen oder die verschneite Landschaft vor der eigenen Haustüre erkunden möchten, ohne auf die Bretter zu steigen, hat DONNA Online ein paar Tipps. Denn es gibt noch viele weitere Sportarten, die in der kalten Jahreszeit Spaß machen und zum Teil deutlich ungefährlicher sind als Skifahren oder Snowboarden.

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1. Snowbiking

Ab auf die Piste – aber nicht auf Skiern sondern mit dem Snowbike oder Snowscooter. Um auf dem Gefährt, das an ein Fahrrad oder einen Tretroller auf Kufen erinnert, durch den Schnee zu düsen, benötigt man keine Vorkenntnisse. Die Technik ist leicht zu erlernen und selbst Einsteiger sind nach kurzem Üben startklar, auf Bike oder Scooter die Pisten hinabzusausen. Auch wenn es rasant dabei zugeht: Die Sturz- und damit auch die Verletzungsgefahr sind durch den niedrigen Schwerpunkt der Geräte relativ gering.

2. Schneeschuhwandern

Es gibt Wanderregionen, die im Sommer so überlaufen sind, dass es keinen Spaß macht, sie zu erkunden. Im Winter sind viele beliebte Wanderziele hingegen ausgestorben. Warum also nicht einmal im Winter eine Wandertour unternehmen und sich über menschenleere Routen freuen? Mit Schneeschuhen können Sie die vorgespurten Wege verlassen und so selbst Ziele erreichen, zu denen man bei Schnee normalerweise keinen Zugang hat. Trotzdem gilt: Gehen Sie beim Schneeschuhwandern nicht einfach vom Weg ab, sondern erkundigen Sie sich vorab, welche Wanderwege im Winter geeignet und nicht unpassierbar oder gefährlich sind.

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3. Airboarden

Rodeln 2.0 – so könnte man Airboarden auch nennen. Bei der Wintersportart rutscht man anstatt auf einem Schlitten nämlich mit einem luftgefüllten Kissen, das einer Luftmatratze ähnelt, den Hang hinunter. Anders als beim Rodeln setzt man sich dabei jedoch nicht auf das Airboard, sondern legt bäuchlings sich mit dem Kopf voran darauf. Durch die Luft im Kissen und das weiche Material kann es bei Unebenheiten auf der Strecke zu kleinen Hüpfern und Sprüngen kommen. Wenn Ihnen Airboarden zu riskant ist, können Sie natürlich auch zu einem klassischen Holzschlitten greifen. Der ist zwar etwas langsamer, macht aber genauso viel Spaß.

4. Eisfallklettern

Diese Wintersportart braucht zwar einige Vorkenntnisse und etwas Mut, ist aber ein wirklich einzigartiges Erlebnis: Beim Eisfallklettern werden gefrorene Wasserfälle zur Kletterwand. Mit Eispickel, Steigeisen und einer zuverlässigen Sicherung klettert man den Wasserfall von unten nach oben. Da jeder Wasserfall sich abhängig von der Witterung verändert, entstehen immer wieder neue Routen und Herausforderungen. Die alpine Königsdisziplin wird dank ihrer Mischung aus Anstrengung, Abenteuer und komplexer Planung immer beliebter und etabliert sich in immer mehr Wintersportorten.

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5. Nordic Ice Skating

Nach Langlaufen ist Nordic Ice Skating in Schweden, Norwegen und Finnland eine Art nationale Wintersportart. Außerhalb von Skandinavien ist diese Variante des Schlittschuhfahrens dagegen beinahe unbekannt. Die Kufen von Nordic Ice Skates sind anders als bei klassischen Schlittschuhen nicht gebogen, sondern gerade und lang – wie bei Eisschnellläufern. Denn beim Nordic Ice Skating geht es nicht darum, kunstvoll zu fahren, sondern möglichst lange Strecken zurückzulegen. Das Highlight für Nordic Ice Skater ist das Fahren auf Black Ice, spiegelglattem Eis ohne Schneebelag. Zur Ausstattung gehören neben den Schlittschuhen ein Stab zur Prüfung der Eisdicke sowie ein wasserdichter Rucksack mit Wechselkleidung. In Deutschland und Österreich bieten viele Alpseen Ideale Bedingungen für Nordic Ice Skating, in Norddeutschland geflutete Felder oder gefrorene Flüsse.

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