Arthrose vorbeugen und behandeln: Das hilft Knochen und Gelenken

Wenn jeder Schritt oder Handgriff schmerzt und Bewegungen nur noch eingeschränkt möglich sind, lautet die Diagnose häufig: Arthrose. Was Betroffenen hilft, welche Maßnahmen die Beschwerden lindern und wie man Knochen- und Gelenkverschleiß vorbeugen kann, lesen Sie hier.

Nahaufnahme einer lächelnden Frau 40plus in Sportbekleidung, die in einem Kornfeld steht

Walking schont die Gelenke und Knochen – und ist daher ein gutes Workout für Arthrose-Patienten. Wie Sie dem Gelenkproblem frühzeitig entgegenwirken können, erfahren Sie bei DONNA Online.

Regelmäßige Bewegung hält jung und gesund – schützt aber leider nicht vor Arthrose. Im Gegenteil: Abrupte Belastungen beim Tennis, Krafttraining und Co. können die Gelenkerkrankung sogar verschlimmern. Bei einer bestehenden Arthroseerkrankung oder dem Verdacht darauf ist es daher wichtig, auf vorbeugende Maßnahmen und gelenkschonende Sportarten zu setzen. Wie es zu den schmerzhaften Veränderungen von Knochen und Gelenken kommt und worauf Arthrosepatienten außerdem achten sollten, lesen Sie hier.

Arthrose oder Arthritis: Was ist der Unterschied?

Arthrose und Arthritis werden häufig verwechselt, da sich die Krankheitssymptome in ihren Anfangsstadien ähneln. Beide Gelenkerkrankungen fallen unter den Sammelbegriff Rheuma. Der wesentliche Unterschied zu Arthrose ist, dass es sich bei Arthritis um eine entzündliche Erkrankung der Gelenke handelt. Ausgelöst wird sie meist durch Krankheitserreger, zum Beispiel Bakterien oder Pilze, oder durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems, die beispielsweise bei Schilddrüsenstörungen auftritt. Arthrose bezeichnet hingegen einen Gelenk- und Knorpelverschleiß, der durch Über- oder Fehlbelastung, Übergewicht oder mit zunehmendem Alter auftreten kann. Auch vorbeugende Maßnahmen können eine Arthroseerkrankung nicht vollständig verhindern, da sie erblich bedingt sein kann.

Gesunde Gelenke: Rheuma therapieren und richtig vorbeugen

Noch vor Arthritis ist Arthrose die weltweit häufigste Gelenkerkrankung, die bei Frauen und Männern etwa gleich häufig auftritt. Laut Angaben der Deutschen Arthrose-Hilfe e.V. leiden in Deutschland etwa fünf Millionen Menschen an Arthrose, aktuelle Schätzungen gehen sogar von acht Millionen Betroffenen aus. Manche Gelenke sind besonders häufig von Arthrose betroffen – an erster Stelle das Kniegelenk (Gonarthrose), an zweiter Stelle die Fingergelenke bei Frauen (Bouchard-Arthrose und Heberden-Arthrose), bei Männern das Hüftgelenk (Coxarthrose). Zwar gilt Arthrose bislang nicht als heilbar, ist bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung jedoch gut therapierbar. Mit einem passenden Behandlungsplan lassen sich die durch die Gelenkabnutzung ausgelösten Beschwerden weitgehend eindämmen und die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen.

Arthrose: So kommt es zum Knorpelabbau

Bei der Arthrose handelt es sich um eine komplexe Krankheit mit teilweise jahrzehntelangem Verlauf. In der ersten Phase ist der belastete Knorpel leicht aufgerauht und wird allmählich immer dünner. Diese Entwicklung, die medizinisch auch „aktivierte Arthrose“ genannt wird, führt dazu, dass die Betroffenen häufig schmerzhafte Entzündungsschübe erleiden. In der Folge entzündet sich die Gelenkinnenhaut und lässt den Gelenkknorpel anschwellen. Das bereits zerstörte Gewebe löst weitere Entzündungen aus und der Abbau der Knorpelsubstanz schreitet fort. Der betroffene Knochen bekommt eine sogenannte „Knochenglatze“ – was bedeutet, dass er seine gleitfähige Knorpelschicht vollständig verloren hat. Der Knochen verdickt sich in dieser Krankheitsphase und am Rand der Gelenke entstehen Osteophyten, kleine Zacken am Gelenkrand, die die Beweglichkeit weiter einschränken. Vereinzelt können Zysten, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, am Gelenk entstehen.

Nun beginnt der typische „Teufelskreis der Arthrose“: Aufgrund der Krankheitsbeschwerden nehmen viele Betroffene eine Schonhaltung ein, die Knochen und Gelenke überlastet. Außerdem treiben viele Arthrose-Patienten wegen der teilweise starken Schmerzen keinen Sport mehr, mit dem Effekt, dass der Bewegungsmangel zu Übergewicht führt, das eine weitere Belastung für die ohnehin angegriffenen Knorpel und Gelenke darstellt. Bei der Diagnose Arthrose ist es deshalb besonders wichtig, mit einem Arzt vorbeugende Maßnahmen zu besprechen und den Lebensstil anzupassen, damit die Erkrankung nicht noch weiter fortschreitet.

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Typische Symptome einer Arthroseerkrankung

Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf verstärken sich auch die Bewerden. Die typischen Symptome einer Arthrose sind:

  • Anlaufschmerz (Schmerz, der mit Beginn einer Bewegung einsetzt, beispielsweise beim Loslaufen)
  • Belastungsschmerz
  • Ruheschmerz
  • Gelenkknirschen (Krepitationen)
  • Morgensteifigkeit
  • Bewegungseinschränkung
  • Gelenkschwellungen
  • Muskelschwäche
  • Verspannungen der Muskeln und Sehnen
  • Gelenkerguss (Flüssigkeitsansammlung in der Gelenkhöhle)

Wenn bei Ihnen einzelne oder gleich mehrere dieser Beschwerden über einen längeren Zeitraum auftreten, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren – denn nur eine frühzeitige Diagnose und entsprechende Therapiemaßnahmen können das Fortschreiten der Arthrose eingrenzen. Um eine Arthroseerkrankung als solche zu erkennen, tastet der Arzt die betroffenen Gelenke ab und prüft die Funktion der Muskeln sowie Bänder. Eine Computer- oder Magnetresonanztomografie oder Röntgenuntersuchung kann Aufschluss über etwaige Schäden an Knochen und Gelenken geben.

Diagnose Arthrose: Individuelle Therapie kann helfen

Bis vor wenigen Jahren mussten sich Arthrose-Patienten mit ihrem Schicksal abfinden: Viele Wissenschaftler und Ärzte gingen davon aus, dass die Gelenkerkrankung nicht zu heilen ist. Die moderne Medizin sieht das glücklicherweise anders: Arthrose ist zwar nicht vollständig heilbar, mit der richtigen Behandlung lassen sich die Beschwerden aber gut in den Griff bekommen. Nach der Diagnose steht der behandelnde Arzt Arthrose-Patienten beratend zur Seite und entwickelt gemeinsam mit ihnen einen individuellen Therapieplan, der Sport, Ernährung und weitere Maßnahmen umfasst. Eine Operation, etwa das Einsetzen einer Gelenkprothese, gilt heute als letzter Ausweg für Patienten, bei denen die Krankheit bereits sehr weit fortgeschritten ist und die durch die Arthrose im Alltag stark eingeschränkt sind – und nur, wenn andere Therapien nicht angeschlagen haben.

Diese fünf Therapiemethoden zur Behandlung von Arthrose können einzeln oder in Kombination vielversprechende Erfolge bringen – aber: Die Wirkung der Behandlung ist immer vom individuellen Krankheitsbild und dem körperlichen Zustand des Betroffenen abhängig. Eine Selbstdiagnose sollte deshalb niemals die Basis für die weiteren Behandlungsschritte sein. Arthrose ist eine ernstzunehmende Krankheit, die unbedingt von einem Arzt diagnostiziert und professionell therapiert werden sollte.

1. Bewegungstherapie

Um nicht dauerhaft in den Arthrose-Teufelskreis zu geraten, ist regelmäßige Bewegung wichtig. Setzen Sie auf gelenkschonende Sportarten, um die geschädigten Knochen und Gelenke durch die körperliche Aktivität nicht weiter zu belasten. Empfehlenswert bei Arthrose und anderen rheumatischen Erkrankungen sind Wassergymnastik, Schwimmen, Nordic Walking, Fahrradfahren und Tanzen (hier jedoch nur Varianten ohne abrupte Richtungswechsel, Sprünge oder Heben). Wer beim Joggen gut gedämpfte Schuhe trägt und das eigene Körpergewicht dadurch ausreichend abfedert, muss – je nach individuellem Krankheitsverlauf – aber auch mit Arthrose nicht auf Laufsport verzichten. Auf Kraft- oder Extremsportarten, beispielsweise das Stemmen schwerer Gewichte, sollten Arthrose-Patienten besser verzichten, da die Knochen und Gelenke dabei einer starken Belastung ausgesetzt werden. Auch Sportarten mit schnellem Anlaufen und Stoppen, etwa beim Sprinten oder Tennis, sind bei Arthrose ungeeignet. Neben dem Training können begleitende Krankengymnastik und Massagen ebenso zu einer Linderung der Beschwerden beitragen und den Betroffenen dabei helfen, ihre Beweglichkeit beizubehalten.

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2. Ernährungsumstellung

Wenn die Diagnose Arthrose lautet, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt oder einem Ernährungswissenschaftler beraten, wie die ideale Diät zur Behandlung der Erkrankung aussieht. Grundsätzlich sollten Arthrose-Patienten auf fettreiche Speisen zu verzichten – in erster Linie, um dadurch Übergewicht zu vermeiden, das Knorpel und Gelenke zusätzlich belastet. Außerdem kann die vor allem in Fleisch in großen Mengen enthaltene Arachidonsäure Entzündungsprozesse im Körper noch verstärken. Fisch soll und darf dagegen auf dem Speiseplan stehen: Fette Seefische wie Lachs, Hering, Makrele oder Heilbutt sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Bei Gemüse, Obst und frischen Kräutern dürfen Arthrose-Patienten bedenkenlos zugreifen: Vor allem Kirschen, Beeren und grüne Gemüsesorten wie Brokkoli oder Spinat gelten als wertvolle Nahrungsmittel für in Mitleidenschaft gezogene Gelenke.

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3. Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie zählt zu den nicht-invasiven Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose, die ursprünglich eingesetzt wurde, um Nierensteine zu zertrümmern. Das betroffene Gelenk wird genau lokalisiert und anschließend mit dem Schallkopf eines Stoßwellengeräts behandelt. Dabei wirken mechanisch-akustische Druckwellen durch eine Art Kegel punktuell auf das erkrankte Gewebe ein. Die Anwendung dauert rund 15 Minuten und sollte zwei- bis dreimal wiederholt werden. Die Energie der Stoßwellen wirkt schmerzlindernd, steigert die Durchblutung der betroffenen Gelenkkapseln sowie Knochenhaut und fördert die Ausschüttung körpereigener Botenstoffe, die entzündungshemmend und wachstumsfördernd wirken. Die Kosten für die Stoßwellentherapie werden bislang nicht von den Krankenkassen übernommen. Zudem bringt möglicherweise auch eine mehrmalige Behandlung keine Linderung der Krankheitsbeschwerden.

4. Arthroskopie

Die Gelenkspiegelung zählt zu den minimal-invasiven, gelenkerhaltenden Eingriffen bei Arthrose – und wurde bis vor wenigen Jahren am häufigsten bei Kniearthrose eingesetzt. Bei einer Arthroskopie wird ein etwa fünf Millimeter langer Schnitt in die Haut des betroffenen Körperteils gesetzt, sodass der Operateur in das Gelenk sehen kann. Anschließend wird der Gelenkraum mit Kohlendioxidgas oder einer sterilen Flüssigkeit gefüllt, um ein Endoskop einführen zu können. Daran ist eine Miniaturkamera befestigt, die in Echtzeit den Zustand des Gelenks überträgt. Die minimal-invasive Methode ist weniger schmerzhaft als ein Eingriff am offenen Gelenk und kann oft ambulant durchgeführt werden. Bei der Arthroskopie können nach Bedarf zusätzliche Verfahren wie eine Lavage (Spülung des Gelenks), Chondroplastik (Knörpelglättung, bei der kranke Stellen entfernt werden) oder ein Débridement („Wundtoilette“) vorgenommen werden, um geschädigtes Gewebe zu entfernen.

5. Hyaluronsäureinjektionen

Hyaluronsäure wirkt entzündungshemmend und ist Bestandteil des natürlichen „Schmiermittels“ unserer Gelenke, der Synovialflüssigkeit. Mit zunehmendem Alter, aber auch durch Gelenkerkrankungen wie Arthrose nimmt dieses körpereigene Hyaluron ab – und damit auch die Gleitfähigkeit der Synovialflüssigkeit. Hyaluronsäureinjektionen in das Knie-, Hüft- oder Sprunggelenk oder auch die Fingergelenke können die Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern. Die Behandlung ist jedoch nur dann effektiv, wenn sich der Patient in einem frühen Krankheitsstadium befindet, in dem noch ausreichend gesunder Gelenkknorpel vorhanden ist. Die Wirkung der Hyaluroninjektion hält einige Monate, in manchen Fällen sogar bis zu einem Jahr an. Alle neun bis zwölf Monate ist eine Auffrischungsinjektion ratsam. Da die Spritze direkt in das betroffene Gelenk gegeben wird, besteht das Risiko einer Entzündung. Ob Hyaluronsäure tatsächlich gegen Arthrose helfen kann, ist wissenschaftlich zudem noch nicht ausreichend belegt. Dennoch bestätigt etwa die Hälfte der Arthrose-Patienten nach einer entsprechenden Gelenkspritze eine Linderung der Beschwerden. Pro Hyaluronsäureinjektion zahlt man rund 250 Euro, die Kosten werden allerdings nicht von der Krankenkasse erstattet.

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Dem Gelenkverschleiß richtig vorbeugen – 6 Tipps gegen Arthrose

Natürlich sind auch gesunde Menschen, die auf einen bewussten Lebensstil und viel Bewegung achten, nicht vor Arthrose gefeit. Diese Tipps zu Ernährung und Co. tragen aber dazu bei, das Arthroserisiko zu senken und Knochen sowie Gelenke zu schützen:

1. Richtig ernähren

Setzen Sie auf eine ballaststoffreiche und fettarme Ernährung mit hohem Obst- und Gemüseanteil und integrieren Sie bewusst Lebensmittel in Ihren Speiseplan, die den Gelenken, Knochen und Knorpeln zu Gute kommen – zum Beispiel Dinkel, Lauchgemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Kaltwasserfische wie Forelle, Kabeljau oder Heilbutt. Auch in Bananen, Blaubeeren, Kirschen, Tomaten, Broccoli und Champignons stecken Nährstoffe, die Gelenkverschleiß vorbeugen. Wichtig, um Arthrose zu verhindern, ist auch eine ausreichende Versorgung an Vitamin A, C, E sowie Mineralstoffen wie Zink, Kalzium und Magnesium für die Knochen- und Gelenkgesundheit.

2. Übergewicht vermeiden

Wer ein gesundes Normalgewicht hält, wirkt einer Überbelastung der Gelenke sowie übermäßiger Gelenkabnutzung automatisch entgegen.

3. Ausreichend und schonend bewegen

Auch wenn Sie auf die morgendliche Joggingrunde oder Krafttraining im Fitnessstudio nicht verzichten wollen, können Sie Arthrose mit einer ausgewogenen Mischung aus Sportarten, die auf die Gelenk gehen und gelenkschonenden Varianten wie Walking, Schwimmen, Radfahren oder Tanzen vorbeugen. Liegt Arthrose erblich bedingt in Ihrer Familie, sollten Sie jedoch ausschließlich auf gelenkschonenden Sport setzen.

4. Frühzeitig den Profi konsultieren

Gehen Sie bei anhaltenden Gelenkbeschwerden und -schmerzen frühzeitig zum Arzt. Liegt tatsächlich eine Arthroseerkrankung vor, kann der Experte zeitnah ein Therapieplan mit Ihnen entwickeln und das Fortschreiten des Knorpelabbaus aufhalten.

5. Genussmittel reduzieren

Alkohol, Kaffee und Nikotin sind Gift für die Knorpelzellen und das Immunsystem. Wer Zigaretten oder das abendliche Glas Wein weglässt – oder den Konsum zumindest einschränkt – beugt auch dem schmerzhaften Gelenkverschleiß vor.

6. Nach einem Unfall sofort handeln

Sportverletzungen können Jahre später Arthrose verursachen, beispielsweise wenn bei einem schweren Sturz ein Stück des Gelenks absplittert. Ziehen Sie nach einem Trainingsunfall deshalb auch einen Facharzt für Arthrose zu Rate, um eventuelle Gelenkschäden zu erkennen, richtig zu behandeln und so das Risiko für Spätfolgen zu minimieren.

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