Achtung, Keimfalle: Das sind die 9 unhygienischsten Dinge im Haushalt

Nicht nur an offensichtlichen Orten wie der Toilette, sondern auch an anderen Plätzen in Ihrem Zuhause fühlen Bakterien sich besonders wohl. DONNA Online erklärt, welche Dinge Sie regelmäßig reinigen oder austauschen sollten, um sich vor Keimen und Krankheitserregern zu schützen.

Grauhaarige Frau 40plus putzt Fenster mit einem Schwammtuch und Reinigungsmitteln und trägt dabei rosafarbene Gummihandschuhe

Keine Chance den Keimen: Nach dem intensiven Putzen stark verschmutzter Fenster gehört das Schwammtuch am besten in den Müll. Weitere Tipps zur Vorbeugung von Keimen im Haushalt finden Sie hier.

Sie sind für das bloße Auge nicht sichtbar und trotzdem gefährlich: Viren, Bakterien und andere, mikroskopisch kleine Keime. Die Krankheitserreger begegnen uns nicht nur beim Arzt, in Krankenhäusern oder öffentlichen Verkehrsmitteln, wo wir geradezu mit ihnen rechnen und als Gegenmaßnahme zum Beispiel die Hände desinfizieren können. Keime verstecken sich auch dort, wo wir sie am wenigsten gebrauchen können: in unserem eigenen Zuhause. Doch das Risiko, sich durch Keime im Haushalt eine Infektion einzufangen und ernsthaft zu erkranken, lässt sich mit einfachen Maßnahmen reduzieren: DONNA Online zeigt die neun häufigsten Keimfallen im Haushalt und wie Sie sie vermeiden können.

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Das sind die 9 größten Keimfallen im Haushalt

1. Smartphone

Das Smartphone ist im Alltag für viele ein treuer Begleiter. Wenn nicht darauf getippt wird, liegt es zumindest in Reichweite. Kaum verwunderlich, dass sich auf Handys allerlei Keime sammeln. Ähnlich verhält es sich bei Computertastaturen, Haustelefonen und Fernbedienungen. Am besten reinigen Sie die Geräte regelmäßig mit Desinfektionstüchern, um die Ausbreitung von Bakterien zu verhindern.

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2. Wasserhahn

Wer dreckige Hände hat, wäscht sie – diese Maßnahme ist eigentlich logisch. Beim Aufdrehen des Wassers gelangen allerdings Keime von den Händen auf den Wasserhahn. In der feuchten Umgebung fühlen sie sich besonders wohl. Das Problem: Beim Schließen des Wasserhahns können Keime wieder auf die gewaschenen Hände kommen. Säubern Sie den Wasserhahn deshalb mindestens einmal pro Woche gründlich mit Badreiniger.

3. Handtasche

Ohne ihre Handtasche verlassen Frauen eher selten das Haus. Häufig wird sie beim Öffnen des Autos, mit schweren Einkäufen oder ähnlichem achtlos auf dem Boden abgestellt – und ist so eine besonders große Keimfalle. Wischen Sie die Außenseiten Ihrer Taschen deshalb regelmäßig mit einem Tuch und etwas Essigreiniger ab. Für die Innenseiten sind Desinfektionstücher hilfreich, falls Sie auch hier Keimen vorbeugen und auf Nummer sicher gehen wollen.

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4. Schlafanzug

Handtücher waschen wir regelmäßig bei 60 Grad. Doch auch Schlafanzüge sollten regelmäßig und mindestens einmal wöchentlich den Weg in die Waschmaschine finden, um Hautinfektionen vorzubeugen.

5. Kosmetik

Cremes oder andere Kosmetikprodukte, die in Tiegeln aufbewahrt werden, sind ein idealer Nährboden für Keime: Bei der Anwendung mit den Fingern und durch den Kontakt mit Sauerstoff können mit jedem Öffnen und Benutzen neue Bakterien ins Innere gelangen. Deshalb ist es ratsam, die Creme mit einem Spatel aus dem Tiegel zu nehmen oder auf Pumpspender oder Tuben umzusteigen, die eine hygienischere Handhabung ermöglichen.

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6. Kühlschrank

Insbesondere auf der Rückwand, Tür und dem Inneren Ihres Kühlschranks sammeln sich Keime. Deshalb sollten Sie den Kühlschrank mehrmals im Monat mit Essigwasser säubern – und nicht erst dann, wenn die geöffnete Schlagsahne umgekippt ist und sich eine Sahnepfütze im gesamten Kühlschrank gebildet hat.

7. Schneidebrett

Schneidebretter aus Holz oder anderen nicht-spülmaschinengeeigneten Materialien sind besonders oft mit Keimen belastet. Diese sollten Sie nach jedem Gebrauch gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen. Spülen Sie außerdem Brettchen und Messer direkt nach dem Kontakt mit rohem Fleisch, um die Gefahr einer Salmonellen-Infektion zu verringern. 

8. Küchenschwamm

Spülschwämme und Küchenlappen sollten Sie regelmäßig austauschen. In ihnen können sich bei mangelnder Reinigung um ein Vielfaches mehr Keime als in Toiletten ansammeln, die Sie beim Abwischen von Oberflächen anschließend in Küche, Bad oder Wohnräumen verteilen.

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9. Geschirrtücher

Geschirrtücher beherbergen ebenso wie Küchenschwämme allerlei Bakterien. Deshalb sollten Sie die Spültücher nicht zum Abtrocknen der Hände benutzen und sie nach spätestens zwei bis drei Tagen bei mindestens 60 Grad waschen. Ein extra Küchenhandtuch hilft gegen die Angewohnheit, die Hände nach dem Abspülen am Geschirrtuch abzutrocken.

Tipp:

Generell gilt: Durch regelmäßiges Händewaschen und das Putzen an den richtigen Stellen reduzieren Sie das Risiko, durch Keime krank zu werden. Achten Sie bei Kleidung, Wohntextilien sowie Gegenständen und Produkten, die in direktem Kontakt mit Ihrer Haut stehen darauf, sie regelmäßig auszutauschen oder nach Gebrauch gründlich zu reinigen.