Abnehmen mit 40plus: Die besten Lebensmittel gegen Bauchfett

Sie wollen hartnäckige Fettpolster in der Körpermitte loswerden? Ganz ohne Sport und gesunde Ernährung funktioniert das leider nicht. Mit bestimmten Nahrungsmitteln können Sie dem Bauchfett aber gezielt den Kampf ansagen. DONNA Online stellt die effektivsten Fatburner vor.

Nahaufnahme einer Frauenhand, die ungeschälte Mandeln hält

Am besten mit der braunen Haut knabbern: Eine Handvoll Mandeln ist ein gesunder Snack, der gezielt gegen Fettpolster am Bauch hilft.

Ein Rettungsring am Bauch oder Speckröllchen an Hüfte und Oberschenkeln machen sich nicht plötzlich ab einem bestimmten Lebensalter bemerkbar. Mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung können auch bei Kindern und Jugendlichen zu Übergewicht führen. Dennoch gibt es einige Faktoren, die eine Gewichtszunahme im Alter begünstigen.

Abnehmen in den Wechseljahren: Diese Lebensmittel regen den Stoffwechsel an

Warum nimmt man im Alter leichter zu?

Mit zunehmendem Alter wird der Stoffwechsel träger und der Körper baut Muskelmasse ab. Die Folge: Der Organismus verbrennt weniger Kalorien als noch in jungen Jahren und der Körperfettanteil steigt, sofern wir unser Bewegungs- und Essverhalten nicht entsprechend anpassen. Bei Frauen beeinflusst ein weiterer Faktor das Körpergewicht sowie die Fettverteilung: die Wechseljahre, die in der Regel zwischen dem 40 und 50. Lebensjahr beginnen.

Menopause: 5 Anzeichen dafür, dass Sie in den Wechseljahren sind

Die hormonelle Umstellung vor und nach der Menopause bringt neben dem Ausbleiben der Regelblutung weitere körperliche Veränderungen mit sich: Wenn die Eierstöcke ihre Arbeit zunehmend einstellen und der Östrogenspiegel sinkt, entsteht im weiblichen Körper ein Testosteronüberschuss. Das männliche Geschlechthormon ist dafür verantwortlich, dass sich Fettdepots in den Wechseljahren nicht mehr an Po, Hüfte und Oberschenkel anlagern, sondern bevorzugt an Bauch und Taille.

Bauchfett ist nicht gleich Bauchfett

Bei dem typischen Rettungsring in der Bauchgegend handelt es sich meist um subkutanes Bauchfett, das direkt unter der Haut sitzt und sich mit den Händen greifen lässt. Das äußere Bauchfett dient als Isolationsschicht und Energiespeicher, den der Körper bei längerfristigem Kalorienüberschuss sozusagen als Notvorrat für schlechte Zeiten anlegt.

Das sogenannte viszerale Fett lagert sich dagegen in der Bauchhöhle um Organe wie Leber oder Darm herum an. Anders als das „Hüftgold“ kann dieses Bauchfett verschiedene Erkrankungen begünstigen – von Diabetes Typ 2 über Arteriosklerose bis hin zu Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine Zunahme des gesundheitlich bedenklichen Viszeralfetts erkennt man daran, dass der Bauchumfang größer wird. Viszerales Bauchfett ist zudem nicht als weiche Fettschicht mit den Händen greifbar, sondern fest und nach vorne gewölbt.

Um zu bestimmen, ob man zu viel gesundheitsschädliches Bauchfett mit sich herumträgt, ist deshalb nicht der Body Mass Index (BMI), sondern vielmehr der Bauchumfang ausschlaggebend: Messen Sie hierfür Ihren Taillenumfang auf Höhe des Nabels mit einem Maßband. Bei Männern besteht ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, wenn der Bauchumfang 94 Zentimeter oder mehr misst, Frauen sind ab einem Bauchumfang von 80 Zentimetern gefährdet. In diesem Fall ist Abnehmen nicht nur wichtig, um wieder in die Lieblingsjeans zu passen, sondern dringend anzuraten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

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Wie kann man Bauchfett verlieren?

Egal, ob Sie ungeliebten Fettdepots in der Körpermitte oder dem „gefährlichen“ Viszeralfett den Kampf ansagen wollen: Mit Nulldiäten und anderen kurzfristigen Hungerkuren werden Sie Ihr Abnehmziel nicht dauerhaft erreichen. Der richtige Weg, um Bauchfett zu reduzieren, ist Bewegung in Kombination mit einer Ernährungsumstellung. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist – also Sport treibt, sich aber auch im Alltag viel bewegt – und auf eine ausgewogene, kalorienarme Ernährung setzt, wird überflüssige Kilos in der Körpermitte in der Regel schnell wieder los. Die Nährstoffzusammensetzung bestimmter Lebensmittel ist dabei besonders effektiv, um Fett am Bauch loszuwerden.

Fatburner: Diese Lebensmittel sind gut gegen Bauchfett

Diese Nahrungsmittel regen die Fettverbrennung an und unterstützen den Körper dabei, Fettpolster im Bauchbereich schneller loszuwerden.

Mandeln

Greifen Sie anstelle von Gummibärchen oder Chips zu ungeschälten Mandeln, wenn Sie der Appetit überkommt: Die Nüsse sind reich an Proteinen, Ballaststoffen, Vitamin E sowie ungesättigten Fettsäuren, die den Fettabbau im Körper unterstützen. Darüber hinaus halten Mandeln den Blutzuckerspiegel konstant, verhindern damit weitere Heißhungerattacken und senken das Risiko für Herzkrankheiten. Ein ebenso empfehlenswerter Snack, um Bauchfett zu verlieren, sind Walnüsse.

Proteine

Eiweißreiche Lebensmittel, beispielsweise Eier, Milchprodukte oder magere Fleischsorten, enthalten Aminosäuren, die der Körper für den Muskelaufbau benötigt – je höher der Muskelanteil ist, desto mehr Kalorien verbrennt der Organismus selbst im Ruhezustand. Das heißt natürlich nicht, dass man automatisch einen Waschbrettbauch bekommt, wenn man täglich Eier, Magerquark oder Hähnchenbrustfilet isst. Wer neben einem regelmäßigen Trainingsprogramm mit gezielten Muskelaufbauübungen auf eine proteinreiche Ernährung achtet, unterstützt den Körper aber dabei, Fett am Bauch zu verbrennen. Übrigens: Ein besonders effektiver Fatburner ist Lachs. Der fettreiche Fisch enthält neben Eiweiß auch Omega-3-Fettsäuren, die der Körper für Bildung von Leptin benötigt. Dieses Hormon zügelt den Appetit, reguliert den Stoffwechsel – und beeinflusst damit auch die Fettverbrennung.

Apfelessig

Der im Obstessig enthaltene Mineralstoffmix sowie die Säure regen die Produktion körpereigener Aminosäuren im Darm an. Diese sorgen dafür, dass Fett besser verstoffwechselt wird und sich erst gar nicht am Bauch ansetzt. Zusätzlich fördert Apfelessig die Darmflora und eine gesunde Verdauung. Für eine Apfelessigkur, die die Fettverbrennung ankurbelt, vier Wochen lang vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig (am besten in naturtrüber Bio-Qualität) trinken.

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Grüntee

Bauchfett einfach wegtrinken – das kann nicht nur mit verdünntem Apfelessig, sondern auch mit Grüntee funktionieren. Das Getränk enthält keine Kalorien, dafür aber jede Menge Polyphenole. Diese sekundären Pflanzenstoffe fördern die Fettverbrennung. Daneben sorgen die Bitterstoffe (Katechine) in grünem Tee dafür, dass der Organismus mehr Wärme produziert, der Stoffwechsel schneller arbeitet und Körperfett abgebaut wird.

Kakao

Nein, leider ist hier nicht die Rede von heißer Schokolade mit Sahne. Anders als gesüßte Trinkschokolade steckt Rohkakao voller Antioxidantien, unterstützt die Stoffwechseltätigkeit im Körper und hält langanhaltend satt. Außerdem verringert roher Kakao die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das den Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung ausbremst. Als gesunden Schokoladenersatz oder Zwischenmahlzeit einfach ein bis zwei Teelöffel kleine Kakaostückchen (Kakaonibs) snacken.

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Kokosöl

Das Öl der Kokosnuss ist besonders reich an mittelkettigen Fettsäuren. Sie werden nicht in neue Fettdepots, sondern während des Verdauungsprozesses direkt in Energie umgewandelt. Die gesättigten Fette in Kokosöl kurbeln aber nicht nur die Fettverbrennung an, sondern fördern unter anderem die Leberfunktion sowie Ausscheidung von Giftstoffen und verbessern die Cholesterinwerte. Daneben sorgt das exotisch-nussige Aroma des Pflanzenöls für Abwechslung in der Küche – zum Beispiel wenn Sie es zum Backen oder Anbraten von Gemüse, Fleisch oder Tofu verwenden.

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Gewürze

Sogenannte thermopane Gewürze erhöhen die Wärmebildung im Körper und kurbeln damit auch die Kalorien- und Fettverbrennung an. Um Fett am Bauch loszuwerden, eignen sich Scharfmacher wie Chili, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer oder Ingwer. Aber auch Zimt, Kumin (Kreuzkümmel), Gewürznelken, Kümmel und Senf zählen zu den „Schlank-Gewürzen“ – ein Grund mehr, beim Kochen öfter ins Gewürzregal zu greifen.

Nicht vergessen: Viel trinken

Nicht nur die Ernährung, sondern auch unser Trinkverhalten hat einen Einfluss darauf, wie schnell die Fettdepots am Bauch verschwinden: Wer über den Tag verteilt ausreichend stilles Wasser, Mineralwasser oder ungesüßten Tee trinkt, sorgt dafür, dass der Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung optimal funktionieren kann. Für alkoholische Getränke, Fruchtsäfte, zuckerhaltige Limonaden und andere Softdrinks dagegen gilt: Hände weg, wenn Sie Bauchfett reduzieren wollen.

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