Weiße Smoothies: Wie gesund ist das Trend-Getränk?

Nach den grünen Smoothies sind jetzt weiße Smoothies angesagt. Sie sollen den Körper entgiften und ihm beim Abnehmen helfen – trotz Fetten als Basis. Wir erklären Ihnen wie gesund das neue Trend-Getränk wirklich ist und wie Sie es ganz einfach selbst zubereiten können.

Frau mit weißem Smoothie

Weiße Smoothies sind nach grünen Smoothies das neue Trend-Getränk – und sollen einen positiven Effekt auf die Gesundheit bewirken.

Weiße Smoothies sind nach den grünen Smoothies derzeit das neue Trend-Getränk, das von der Ernährungsindustrie hoch angepriesen wird. Mit dem hellen Aussehen wirken die Säfte auf den ersten Blick ein wenig farblos und alles andere als gesund. Doch aufgrund der Inhaltsstoffe sollen sie dem Körper auf gesunde und einfache Weise beim Abnehmen helfen und ihn insgesamt gesünder machen.

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Was sind weiße Smoothies?

Weiße Smoothies werden auch Lubrikatoren genannt, was so viel wie „Schmiermittel“ bedeutet. Diese Bezeichnung kommt von der Basiszutat, nämlich hochwertigen gesunden Fetten. Kokosmus oder –öl, Rohmilchbutter, Avocado und sogar Sahne werden als Grundzutat für die Getränke verwendet und liefern rohe gesättigte Fettsäuren, die unser Körper braucht.

Der hohe Anteil an Proteinen wird vor allem durch Nüsse und Nussmus, Mandeln, Samen und (sehr gewöhungsbedürftig) rohe Eier erreicht. Obst findet sich in dieser Art von Smoothie weniger – für den Geschmack kann jedoch eine kleine Menge dazugegeben werden.

Durch ihre Inhaltsstoffe sind weiße Smoothies Lieferanten wichtiger Nährstoffe, gesunder Fette und Eiweiß. Dadurch können sie problemlos eine ganze Mahlzeit ersetzen: Mit einem ähnlichen Kalorienanteil wie eine Portion Spaghetti Bolognese sind sie besonders sättigend und kommen, je nach Zubereitung, schnell auf rund 500 Kalorien.

Was macht weiße Smoothies so gesund?

Rohe, gesättigte Fette ähneln den Fetten des menschlichen Körpers: Die Laurinsäure der Kokosnuss etwa ist ein wichtiger Bestandteil der Muttermilch, die Fettstrukturen roher Eier erinnert an die Strukturen im menschlichen Gehirn. Durch die Einnahme roher gesättigter Fette kann unser Körper außerdem fettlösliche Giftstoffe und Schwermetalle ausscheiden. Ihnen wird außerdem nachgesagt, Giftstoffe effektiver zu binden als ungesättigte Fette. Die weißen Smoothies sollen demnach entgiftend wirken.

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Ein weiterer Vorteil: Durch den erhöhten Konsum roher Fette ist der Körper besser in der Lage, Wasser in die Zellen zu transportieren. Dies resultiert in einem frischen Aussehen, höherer Leistungsfähigkeit und einer weniger trockenen Haut. Außerdem verhindern die gesättigten Fettsäuren Heißhungerattacken.

Wie bereitet man weiße Smoothies zu?

Wir zeigen Ihnen ein einfaches Rezept, wie Sie sich zu Hause einen weißen Smoothie zubereiten können.

Zutaten

3 Esslöffel Kokosöl
1 Esslöffel Cashew- oder Mandelmus
2 Esslöffel geschälte Hanfsamen
1 Banane
Etwas Vanille
Etwas Zimt
5 Datteln
150 ml Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Mixer geben und den Smoothie so lange mischen, bis er eine sämige Konsistenz erreicht. Für weiße Smoothies muss es übrigens kein Hochleistungsmixer sein: Denn anders als in grünen Smoothies wird hier kein faseriges Blattgrün zerkleinert. Ein herkömmlicher Pürierstab reicht als Alternative zum Mixer ebenfalls aus.

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