Freude schenken: 15 Ideen, mit denen Sie Ihren Liebsten etwas Gutes tun

Oft sind es die kleinen Gesten, welche anderen die größte Freude bereiten. Hier kommen 15 Anregungen, wie Sie lieben Menschen mit Kleinigkeiten große Glücksmomente bereiten können.

Eine dunkelhäutige und eine hellhäutige Frau 40plus umarmen sich herzlich

Es ist so einfach, anderen eine Freude zu bereiten und die Welt ein bisschen schöner zu machen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Umarmung?

Unser Lebensglück wird zu einem wesentlichen Teil durch die Beziehungen zu unseren Mitmenschen bestimmt. Meist sind es Freunde, Familie und Kollegen, die den Unterschied zwischen einem „guten“ und einem „wundervollen“ Leben ausmachen. Erfüllte Beziehungen und die Verhaltensweisen, die dazu beitragen, machen uns glücklich. Das vergessen wir allerdings viel zu oft und sind stattdessen viel zu sehr auf uns selbst bezogen, beschweren uns über Nichtigkeiten, hetzen mit Scheuklappen durch das Büro und rufen die beste Freundin schon seit Wochen nicht zurück. Doch das muss nicht sein: Wer sich aus dem Alltagstrott lösen und anderen liebevoll zuwenden will, kann seinen Liebsten mit diesen 15 Tipps Gutes tun. Keine Sorge, es geht dabei nicht um teure Geschenke, sondern um kleinen Gesten. Investieren Sie Zeit und Aufmerksamkeit in Ihre Beziehungen und Sie werden sehen, dass Sie nicht nur dem Empfänger eine Freude bereiten, sondern gleichzeitig auch sich selbst.

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1. Danke sagen

Viel zu selten zeigen wir Dankbarkeit. Insbesondere dauerhaft verfügbare oder wiederkehrende Dinge und Handlungen halten wir irgendwann für selbstverständlich. Dazu gehören Freunde, mit denen man immer und über alles reden kann, die Kollegen, die einem im Job den Rücken stärken oder der Partner, auf den man sich stets verlassen kann. Selbstverständlich ist aber keiner von ihnen. Und genau das sollten Sie durch Worte und Taten nach außen vermitteln. Schon ein simples „Dankeschön für alles“ kann Wunder bewirken. Nicht nur Ihr Gegenüber fühlt sich wahrgenommen und bestätigt, auch Sie selbst können sich an der Freude des anderen erfreuen.

2. Lächeln verschenken

Jeder Mensch braucht positive Signale. Das Gute daran: Oft reicht ein Lächeln aus, um anderen eine Freude zu bereiten. Sei es ein Fremder, der uns beim Spaziergang begegnet, der Briefträger, der täglich Ihre Post abliefert oder die Kassiererin im Supermarkt. Schenken Sie ihnen bewusst ein Lächeln und Sie werden sich umso mehr freuen, wenn es erwidert wird.

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3. Zuhören

Wer immer nur sendet, empfängt nichts und lernt auch nichts. Nehmen Sie sich daher bewusst vor, einfach nur zuzuhören. Das klingt zwar passiv, ist es aber nicht. Gerade einsame Menschen fühlen sich geschätzt und geborgen, wenn ihnen einfach mal jemand zuhört. Egal, ob es das kurze Gespräch am Gartenzaun oder der Austausch mit den Liebsten auf dem Sofa ist: Zuhören ist immer ein Ausdruck von Wertschätzung und vermittelt dem Gegenüber, Anteil an seinen Gedanken und Gefühlen nehmen zu wollen.

4. Beistand leisten

Stehen wichtige Entscheidungen oder unangenehme Termine an, ist zwischenmenschliche Nähe besonders wichtig. Deshalb sollten Sie sich Zeit nehmen und Ihren Lieblingsmenschen in schwierigen oder unangenehmen Situationen beistehen. Mit Ihrer Unterstützung wird die Angst vor dem Arztbesuch vielleicht weniger. Auch die nervöse Unruhe vor dem Jobgespräch lässt sich mit Ihrem positiven Zuspruch besser ertragen. Wenn Sie keine Zeit oder Möglichkeit haben, persönlich vor Ort zu sein, helfen kleine Botschaften und im Nachgang die Frage, wie es gelaufen ist.

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5. Loben

Auch wenn wir glauben, dass unser Zuspruch schon angekommen ist: Ihn explizit und in netten Worten verpackt zu äußern, ist nie verkehrt. Ein ehrlich gemeintes Kompliment oder Lob, das von Herzen kommt, erfreut nicht nur uns, sondern auch die nette Kollegin, die uns schon wieder Arbeit abgenommen hat oder den Bäcker, der uns wöchentlich mit unserem Lieblingsbrot versorgt. Viel zu oft ist es die eigene Unsicherheit, dass ein gut gemeintes Wort fehl am Platz sein könnte oder falsch verstanden wird, die uns davon abhält, Nettigkeiten auszusprechen. Zerbrechen Sie sich darüber nicht zu sehr den Kopf: Wenn Sie es ehrlich meinen und damit nichts bezwecken, bereiten Sie Ihrem Gegenüber in den meisten Fällen eine Freude. Und falls nicht, ist das nicht Ihr Problem.

6. Überraschen

Weder Weihnachten und Ostern, noch Geburtstage oder gar der Valentinstag stehen vor der Tür? Umso besser, denn schöne Überraschungen brauchen keinen Anlass, sie machen immer gute Laune. Lösen Sie sich von der Vorstellung, dass Aufmerksamkeiten beziehungsweise Geschenke im Allgemeinen immer viel Geld kosten müssen. Ganz spontan den Liebsten von der Arbeit abholen und zum Bowling entführen oder die Freundin nach dem Sport abpassen und auf einen Drink einladen, ist viel persönlicher und kostet weniger als die meisten materiellen Geschenke. Und welche Kollegen freuen sich nicht über einen selbstgebackenen Kuchen, der ihnen als Überraschung das Nachmittagstief versüßt?

7. Gemeinsam kochen

Natürlich freuen sich Ihre Freunde oder Ihr Partner über ein selbst gekochtes Drei-Gänge-Menü, das fertig ist, wenn sie sich an den Tisch setzen. Damit schöpfen Sie aber nur die halbe Freude aus. Anstatt nur gemeinsam zu essen, hat gemeinsames Kochen nämlich noch viel mehr Potenzial für gute Laune. Wie wäre es also mit einem Kochabend unter Freunden oder einem romantischen Koch-Date mit dem Liebsten? In Teamarbeit lassen sich köstliche Gerichte kreieren und selbst eine Küchenpanne wird in netter Gesellschaft zum Spaß.

8. Umarmen

Den Partner, eine gute Freundin oder ein Familienmitglied einfach mal eine Minute lang in den Arm zu nehmen, ist für beide Seiten bereichernd. Berührungen sind essentiell für das menschliche Wohlbefinden und vertiefen nicht nur die emotionale Bindung zum Umarmten, sondern führen auch beim Umarmenden dazu, dass das Hormon Oxytocin ausgeschüttet wird. Dieses auch als „Kuschelhormon“ bekannte Neuropeptid sorgt für das behagliche Gefühl im Bauch und fördert Gefühle wie Hingabe und Vertrauen.

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9. Vorlesen

Kleinen Kindern eine Gutenachtgeschichte vorzulesen ist selbstverständlich. Ab einem gewissen Alter ist mit den Lesestunden allerdings Schluss. Wieso eigentlich? Auch Erwachsene freuen sich über eine geliebte Stimme, die ihnen vorliest. Das kann ein interessanter Zeitungsartikel, das Tageshoroskop oder ein Lieblingsbuch sein. Die Hauptsache ist sowieso, dass Sie gemeinsame Zeit verbringen.

10. Verwöhnen

An stressigen Tagen wünschen wir uns nichts mehr, als abends auf dem Sofa zu entspannen und – ja, wir sagen es offen – bedient zu werden. Hier ein Glas Wein, da bitte noch ein zweites Kissen, damit es auch richtig schön gemütlich ist. Ihren Mitmenschen geht es in dieser Hinsicht nicht anders. Machen Sie den Anfang und versüßen Ihren Liebsten einen anstrengenden Tag mit kleinen Gesten. Sie werden sehen, dass das Verwöhnprogramm zu Ihnen zurückkehrt, wenn Sie das nächste Mal fix und fertig nach Hause kommen.

11. Botschaften hinterlassen

Kleine Briefe und Nachrichten erhalten nicht nur die Liebe, sondern sorgen auch in einer Freundschaft oder bei den Eltern für Glücksmomente. Keine Sorge, es müssen keine Romane sein. Ein kleiner Zettel im Kleiderschrank oder den Hausschuhen, eine kurze Postkarte vom Wochenendtrip oder ein „Schön, dass es dich gibt“ per SMS wirken wahre Wunder. Wer seine Nachrichten auch noch an ungewöhnlichen Orten versteckt, macht aus dem Ganzen eine kleine Schnitzeljagd. Mal sehen, wie lange es dauert, bis alle Botschaften entdeckt werden.

12. Verschenken 

Sie gestalten Ihr Wohnzimmer neu und haben deswegen keine Verwendung mehr für einige Deko-Artikel? Wegwerfen ist viel zu schade. Bieten Sie die aussortierten Gegenstände lieber im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft an. Einfach mal so – ganz ohne Anlass wie Weihnachten oder Geburtstag. Vielleicht sucht jemand genau die Lampe oder den Bilderrahmen, die Sie nicht mehr brauchen. Das geht genauso mit aussortierten Kleidungsstücken: Laden Sie Ihre besten Freundinnen ein und verschenken Sie, was seit Jahren ungetragen in Ihrem Kleiderschrank hängt. Sie sind die Sachen los und die Beschenkte freut sich, dass Sie an sie gedacht haben.

13. Kontakte pflegen

Ein stressiger Alltag kann selbst die besten Beziehungen in Mitleidenschaft ziehen. Egal ob aus Zeitmangel oder wegen zu großer Entfernung, wenn man sich um Freunde, Familie und Co. nicht kümmert, schlafen die Kontakte über kurz oder lang ein. Es müssen nicht immer mehrstündige Gespräche sein, ein aufmerksames Wort hier und da reicht völlig aus, um Ihren Mitmenschen zu zeigen, dass sie Ihnen wichtig sind. Nutzen Sie die Fülle an Kommunikationswegen aus und senden Sie Ihren Liebsten ein paar nette Worte per E-Mail, SMS, Brief, Postkarte oder Sprachnachricht. Frei nach dem Motto: „Schön, dass es dich gibt“. Wer anderen das Herz mit kleinen Botschaften wärmt, fühlt sich auch selbst gleich viel besser. Sollte es für solche Kurznachrichten schon zu spät sein und gegenseitige Besuche und Gespräche bereits seltener geworden sein, ist es allerhöchste Zeit, um aktiv zu werden: Greifen Sie zum Telefon und vereinbaren ein Treffen, um die Freundschaftsbande wieder zu festigen.

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14. Gemeinsame Ziele

Miteinander zu lernen, etwas zu erschaffen oder zu gestalten, schweißt zusammen – und macht so viel mehr Spaß, als alleine etwas Neues zu beginnen. Was möchten Sie als Familie oder Paar lernen? Was wollten Sie als Freunde schon immer mal ausprobieren? Ob Tango tanzen, bergsteigen, eine neue Sprache oder Zeichnen lernen: Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Melden Sie sich einfach gemeinsam zu einem Kurs an und gehen Ihre Ziele zusammen an. Mit einem gemeinsamen Lernprojekt verbringen Sie automatisch mehr Zeit miteinander und stärken Ihre zwischenmenschliche Bindung.

15. Gemeinsam planen

Ähnlich wie bei einem Lernprojekt schweißt auch gemeinsames Planen zusammen. Das kann der Familienurlaub, ein Wochenendausflug mit dem Partner oder eine gemeinsame Verkaufsaktion auf dem Flohmarkt sein. Die Wünsche und Erwartungen jedes einzelnen anzuhören und Pläne zu schmieden, bringt nicht nur Vorfreude, sondern zeugt auch von Respekt und Wertschätzung Ihren Mitmenschen gegenüber.