Keine Chance für Chaos: 5 Tipps, die sofort Ordnung schaffen

Dank Ordnungsguru Marie Kondo ist Aufräumen aktuell super angesagt, dennoch bleibt es für die meisten ein lästiges Übel. Mit welchen Tipps Sie Unordnung vermeiden und das Aufräumen ganz leicht in den Alltag integrieren können, lesen Sie hier.

Eine Frau mit rosa Mantel und schwarzer Umhängetasche legt ihren Schlüssel auf ein Sideboard aus Holz

Selbst Kleinigkeiten wie der Haustürschlüssel sollten ihren festen Platz haben – nur so lässt sich dauerhaft und unkompliziert Ordnung halten.

Ja, auch wir können uns wirklich Schöneres vorstellen als aufzuräumen. Doch leider ist es hin und wieder ein notwendiges Übel, wenn wir es Zuhause schön wohnlich haben wollen. Mit diesen fünf Tricks schaffen Sie im Alltag einfach und ganz nebenbei Ordnung – damit großes Chaos gar nicht erst entstehen kann.

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1. Grundordnung: Alle Dinge haben ihren Platz

Jedes Deko-Element, Haushaltsgerät oder Kleidungsstück sollte seinen festen Platz in der Wohnung haben. Der Haustürschlüssel gehört beispielsweise an den Haken neben der Tür, die Post auf die Ablage neben den Zeitschriften und die Schuhe auf die Fußmatte unter der Garderobe. Und genau an diese Orte sollten die Dinge auch immer wieder gelegt werden. Haben Dinge keinen festen Platz, neigen wir dazu, sie wahllos herumliegen zu lassen. Übrigens, wenn wir feststellen, dass Dinge nie an dem vorgesehen Platz liegen, haben wir vielleicht einfach den falschen Platz für sie gewählt und sollten uns für die Zukunft eine andere Stelle dafür suchen.

Sie können für manche Dinge einfach keinen passenden Platz finden? Dann benötigen Sie die Sache vielleicht gar nicht und sollten überlegen, ob Sie es verschenken, verkaufen oder entsorgen.

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2. Täglich aufräumen: Das 10-Minuten-Prinzip

Die Idee hinter dem 10 Minuten Prinzip ist ganz simpel: Man setzt sich jeden Tag einen fixen Termin um 10 Minuten lang aufzuräumen. Entweder man stellt sich einen Timer oder man legt einfach darauf los. Durch den festen Termin und die absehbare Zeit fällt es uns leichter, den inneren Schweinehund zu überwinden und mit dem Aufräumen anzufangen. Wer diese 10 Minuten durchhält, stellt schnell fest, dass wir für viele Dinge, zum Beispiel die Spülmaschine auszuräumen, gar nicht so viel Zeit benötigen, wie wir uns vorab ausgemalt haben. Gleichzeitig verhindern wir, dass sich das Chaos anstaut und wir am Wochenende knöcheltief in der Unordnung stecken.

3. Nie mit leeren Händen aus dem Raum gehen

Jeden Tag laufen wir zig Mal von einem Raum in den nächsten – aber immer mit leeren Händen. Warum also nicht kurz vorher nachschauen, ob man irgendetwas in einen anderen Raum mitnehmen kann? Wer das konsequent durchzieht, merkt schnell, dass herumstehende Kaffeetassen im Wohnzimmer oder vergessene Kleidungsstücke immer seltener werden und die Unordnung automatisch in Schach gehalten wird. Wer nicht jedes Mal mit Kaffeetasse und Co. durch die Wohnung laufen möchte, für den sind Sammelkisten eine gute Alternative. Darin sammelt man jeden Tag alle Sachen, die nicht in einen Raum gehören. Mit der Kiste dreht man dann einmalig eine Runde durch die Wohnung und räumt die Dinge an ihren Platz.

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4. Kleine Einheiten bilden: Schritt für Schritt aufräumen

Wenn wir uns schon einmal dazu aufraffen konnten, aufzuräumen, dann gleich radikal. Die Idee an sich ist zwar löblich, aber auch sehr frustrierend. Unorganisiert wie wir sind, fangen wir an verschiedenen Ecken in der Wohnung an und haben plötzlich so viele Baustellen, dass wir nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht – und das frustriert. Statt sich also die gesamte Wohnung auf einmal vorzunehmen, sollte man lieber Raum für Raum vorgehen. Und auch hier noch einmal in kleine Einheiten unterteilen. Sie wollen die komplette Küche auf Vordermann bringen? Dann nehmen Sie sich zunächst nur den Kühlschrank vor. Ist dieser sauber, folgen die Küchenschränke, dann der Backofen, usw. Kleine Schritte erscheinen nicht nur machbarer, sondern liefern auch schneller Erfolgserlebnisse.

5. SOS-Trick für schnelle Ordnung

Wer Besuch erwartet und schnell Ordnung schaffen möchte, für den ist folgender SOS-Tipp Gold wert. Bevor Sie wild "drauf los aufräumen", sollten Sie den Raum verlassen und die Augen schließen, bevor sie den Raum wieder betreten. Achten Sie genau, worauf Ihr Blick als erstes fällt – und genau diese Dinge räumen Sie zuerst auf. Meist sind es der Boden und große Flächen wie Tische und Sideboard-Oberflächen. Sind diese frei von wahllos herumliegenden Gegenständen, wirkt es sofort ordentlicher. Mit diesem Trick verzettelt man sich nicht unnötig in Kleinigkeiten, die dem Gast sowieso nicht auffallen.

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