Swimwear-Trends 2018: Die passende Bademode für Ihre Figur

Damit Sie am Strand oder im Freibad entspannt das kühle Nass genießen können, sollten Sie sich in Ihrem Badeoutfit wohlfühlen und sicher sein, dass nichts verrutscht. In dieser Swimwear für den Sommer 2018 sehen Sie dabei auch noch super aus: Wir zeigen 44 aktuelle Bikinis, Tankinis und Badeanzüge für jeden Figurtyp.

Collage mit Bademode-Produktbildern von Lascana, Banana Moon, Boden, Palmers und H&M

Ob in Retro-Optik, einfarbig oder mit Tropen-Print: DONNA Online stellt die Bademoden-Trends 2018 vor und zeigt, wie Sie das passende Modell für Ihre Figur finden.

Sommerzeit ist Badezeit – und das bedeutet nicht nur Entspannung im Freibad oder am See, sondern für viele Frauen auch frustrierende Einkaufserlebnisse beim Anprobieren unbequemer Badebekleidung oder die ständige Angst, dass beim Sprung ins Wasser Busen oder Po hervorblitzen könnte. Mit einem gut sitzenden Badeanzug oder Bikini, der an den richtigen Stellen Halt gibt und Ihre Figur vorteilhaft verpackt, wird Ihnen das nicht passieren: DONNA Online gibt Tipps für die Wahl der passenden Swimwear für vier häufige Figurtypen und zeigt 44 aktuelle Bademode-Teile, mit denen Sie im Sommer 2018 beim Abtauchen ins kühle Nass auch Ihr Gespür für Trends beweisen.

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Das sind die Bademoden-Trends im Sommer 2018

In Sachen Bademode ist im Sommer 2018 fast alles möglich: Neben Badeanzügen und Bikinis in klassischen Schnitten und neutralen Unifarben liegt Bademode im Retro-Look voll im Trend: Vor allem Bikinis im Stil der 50er- und 60er-Jahre mit Neckholder-Oberteil und Bikinislip im High-Waist-Schnitt, der ein kleines Bäuchlein kaschiert, sind diesen Sommer beliebte Badebegleiter und kommen mit maritimen Streifen, Gingham-Karo oder Punktemuster daher.

Doch auch Bikinis und Badeanzüge im Stil der 70er-Jahre in Knallfarben wie Orange, Pink, Violett, Türkis oder Grün sind im Sommer 2018 angesagt. Für Hippie-Gefühle sorgen Bikinis mit Boho-Prints, Paisley-Mustern, Fransen oder in Häkel-Optik – ein Bademode-Trend, der nicht nur am Strand auf Ibiza begeistert. Sommerliche Farbakzente können Sie auch mit Swimwear in der Trendfarbe Gelb setzen, die bei leicht gebräunter Haut besonders schön zur Geltung kommt.

Neben auffälligen oder verspielten Designs sind auch schlichte Badeanzüge und Bikinis mit geometrischen Prints, Racerback und sportlich-funktionaler Optik beliebt. Bei den Bademoden-Trends ist 2018 also für jeden Geschmack und Figurtyp das passende Strandoutfit dabei.

Figur-Ratgeber: Diese Bademode passt zu Ihrer Figur

Viele Frauen fühlen sich in knappen Bikinis oder Badeanzügen pudelwohl, die mit schmalen Oberteilen und knappen Höschen nur das Nötigste bedecken und maximale Urlaubsbräune zulassen. Andere dagegen wünschen sich Swimwear, die etwas weniger Haut zeigt, dafür aber von kleinen Makeln ablenkt und die Körperform vorteilhaft in Szene setzt. Für Frauen mit kurviger Figur, großer Brust oder sportlich-burschikoser Silhouette bieten die Bademoden-Kollektionen der großen Modeketten häufig nicht die passende Auswahl – und die Suche nach einem passenden Badeteil für den Sommerurlaub wird schnell zur frustrierenden Angelegenheit.

Zum Glück orientieren sich viele Labels mit ihren Designs und der angebotenen Größenrange mittlerweile an „realen“ Figurtypen abseits der Laufstege und Modelmaße. Mit einem solchen Bikini oder Badeanzug, der individuell auf die Figur zugeschnitten ist, steht dem Badevergnügen nichts mehr im Wege. Damit Sie bereits beim Kauf wissen, nach welchen Schnitten, Stoffen und Mustern Sie suchen sollten und von welchen Bademoden-Trends Sie lieber die Finger lassen sollten,  hat DONNA Online einen Bademode-Guide zusammengestellt: Hier kommen vier häufige Figurtypen und die Bademode, die sie am besten zur Geltung bringt.

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1. Figurtyp: Curvy

Diese Bademode-Teile stehen Plus-Size-Frauen

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie sich als Frau mit Plus-Size-Figur im Bikini wohl fühlen, dann tragen Sie ihn! Wenn Sie etwas mehr Oberweite haben, sollten Sie zu einem Modell mit stützendem BH greifen. Bikinitops mit Bügeln geben Ihrer Brust auch im nassen Zustand guten Halt. Bikinis mit hochgeschnittenen Taillenslips liegen im Sommer 2018 voll im Trend und haben den angenehmen Nebeneffekt, dass sie ein kleines Bäuchlein auf modische Weise verhüllen und für eine schöne Silhouette sorgen. Ebenfalls toll für Plus-Size-Frauen geeignet sind Tankinis. Diese zweiteiligen Badeoutfits, bestehend aus einem Top mit dazu passendem Bikinihöschen, sind in figurbetonten Varianten oder mit Babydoll-Top erhältlich, das unterhalb der Brust ausgestellt ist und weibliche Rundungen vorteilhaft umspielt.

Auch in einem klassischen Badeanzug machen curvy Frauen eine gute Figur. Spezielle Plus-Size-Modelle sorgen mit robustem Material, stützenden Bügeln im Brustbereich, leichter Shaping-Funktion oder Drapierungen im Brust- und Bauchbereich für schöne Kurven. Badeanzüge mit Neckholder strecken optisch die Schulterpartie, ein leichter V-Ausschnitt oder herzförmiger Ausschnitt betont Ihr Dekolleté vorteilhaft.

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Diese Farben und Prints stehen Plus-Size-Frauen

Badeanzüge in Schwarz oder Marine sind schlicht und schaffen durch ihre einheitliche Farbgebung eine harmonische Optik. Frauen mit kurviger Figur dürfen sich aber natürlich auch an Knallfarben wie Türkis oder andere Grün- und Blautöne wagen. Mit Mustern können curvy Frauen ebenso gekonnt spielen: Längsstreifen oder geometrische Muster, die zur Körpermitte hin schmaler werden, schummeln vorteilhaftere Proportionen. Aber auch Punkte, florale Prints und Ethno-Muster stehen Frauen mit Plus-Size-Figur gut.

2. Figurtyp: Kleine Brust, breite Hüfte (A-Figur)

Diese Bademode-Teile stehen Frauen mit A-Figur

Wenn Sie wenig Brust, dafür aber breite Hüften haben, sind Sie ein klassischer A-Typ – also oben schmal, unten breiter gebaut. Ein Slip mit tiefer Taille und hohem Beinausschnitt streckt die Beine optisch und sorgt für harmonischere Proportionen am Unterkörper. Bandeau-Bikinitops stehen Frauen mit kleiner Oberweite besonders gut, ein Push-up-Bikini mogelt mehr Oberweite hinzu.

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Diese Farben und Prints stehen Frauen mit A-Figur

Um in Bademode vorteilhaft auszusehen, können Sie mit der Auswahl der richtigen Designs clever tricksen: Bei Bikinis tragen Sie ein gemustertes Oberteil zu einem schlichten, einfarbigen Unterteil, um die Aufmerksamkeit auf die Brustpartie zu lenken, die durch den Print zugleich voluminöser wirkt. Für optisch mehr Oberweite können Sie ebenso einen Badeanzug mit integriertem Push-up tragen oder ein Modell wählen, das im Brustbereich gemustert ist. Auch Bademode mit Streifenprints steht A-Typen gut. Bei der Farbwahl sind Frauen mit kleiner Brust und breiter Hüfte keine Grenzen gesetzt – von Pastell- oder Erdtönen bis hin zu Knallfarben oder dunklen Farben können sie alles tragen – oder ihre Bademode passend zum Hauttyp auswählen.

3. Figurtyp: Sportlich oder androgyn (V- oder H-Figur)

Diese Bademode-Teile stehen Frauen mit V- und H-Figur

Frauen mit athletischem bis burschikosem Körperbau beneiden curvy Frauen um ihre weiblichen Rundungen und haben gerade bei der Wahl der passenden Bademode oftmals mit Unsicherheiten zu kämpfen. Glücklicherweise gibt es einige Tricks, um ein flaches Körbchen optisch fülliger erscheinen zu lassen oder eine wenig ausgeprägte Taille oder Hüfte femininer zu machen. Androgyne Figurtypen lassen sich grob in zwei Varianten unterteilen: V-Typen, die breite Schultern, häufig wenig Oberweite und eine schmale untere Körperhälfte haben, und H-Typen mit kaum sichtbarer Taille und einer allgemein geradlinigen Silhouette ohne feminine Kurven. Bei beiden Figurtypen wirken Bikinis und Badeanzüge mit V-Ausschnitt und tiefem Dekolleté vorteilhaft, die einen weiblichen Bade-Look kreieren.

Bei wenig Hüfte sind Badeanzüge mit etwas längerem Bein oder Bikinis mit Shorty empfehlenswert. Darüber hinaus können Sie fehlende Kurven mit einem Shaping-Badeanzug oder einem Tankini oder Badeanzug mit integriertem Bustier ganz einfach dazuschummeln. Bikinihöschen oder Badeanzüge mit Raffungen und Drapierungen verbreitern die Hüfte und verhelfen so zu ausgewogeneren Proportionen.

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Diese Farben und Prints stehen Frauen mit V- und H-Figur

Im Prinzip können sportlich oder androgyn gebaute Frauen in puncto Muster und Farbe alles tragen – oder auffällige Prints bewusst dazu nutzen, um an bestimmten Körperstellen mehr Volumen zu erzeugen. Auch Two-Tone-Badeanzüge sind eine einfache Möglichkeit, um den Körper optisch in zwei harmonischere Hälften zu unterteilen. Denselben Effekt haben Badeanzüge, Bikinis oder Tankinis mit asymmetrischen Streifenmustern, die zur Körpermitte hin verlaufen und so dem Auge des Betrachters eine weibliche Sanduhr-Silhouette vortäuschen.

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4. Figurtyp: Weiblich mit Kurven (X-Figur)

Diese Bademode-Teile stehen Frauen mit X-Figur

Breite Hüfte, schmale Taille, etwas mehr Busen? Dann sind Sie ein klassischer X-Figurtyp und können feminine Bademoden-Styles bestens tragen. Für Frauen mit großer Oberweite ist es empfehlenswert, zu Bikinitops und Badeanzügen mit Bügeln und leichter Wattierung zu greifen, die der Brust ausreichend Halt und eine schöne Form geben. Viele Triangel-, Bustier- oder Bandeau-Tops sind speziell auf große Brüste zugeschnitten und besitzen ebenfalls eine leichte Polsterung zur Unterstützung des Busens. Verstellbare Träger am Badetop sind praktisch, um die Länge komfortabel an Ihre Brustgröße anzupassen. Bikinis mit breitem Unterbrustband geben zusätzlichen Halt.

Hoch taillierte Bikinislips im Retro-Stil sehen an Frauen mit weiblicher Hüfte besonders schön aus und kaschieren kleine Polster im Bauchbereich. Viele Modelle sind durch ein Fütterung oder Shaping-Lage besonders robust und „schieben“ so alles an die richtige Stelle.

Diese Farben und Prints stehen Frauen mit X-Figur

Welche Farben und Prints Sie wählen sollten, hängt davon ab, ob Sie Ihre üppige Oberweite gerne betonen oder optisch reduzieren wollen. Swimwear-Teile in dunklen Farben und mit kleinen Mustern etwa lassen die Brust kleiner erscheinen. Möchten Sie Ihr Dekolleté dagegen in Szene setzen, können Sie das prima mit großen Mustern und kräftigen Farbtönen tun.