Körperpflege

Gepflegte Sommerfüße: Pediküre-Tipps für Zuhause

Frauenfüße | © Jutta Klee, Getty Images
© Jutta Klee, Getty Images

Wenn wir unsere Füße im Sommer in Sandalen zeigen, sind gepflegte Zehen ein Muss – und die bekommen Sie auch ohne einen Besuch im Kosmetikstudio: DONNA gibt Tipps, wie Sie eine Pediküre für schöne Sommerfüße ganz einfach zu Hause durchführen können.

Im Sommer legen Frauen besonders viel Wert auf gepflegte Füße. Doch nicht immer bleibt Zeit für einen Pediküre-Besuch im Kosmetikstudio – und das ist auch gar nicht nötig. Mit den passenden Utensilien und ein paar Tipps können Sie sich den teuren Fußpflege-Termin sparen und Ihre Füße ganz einfach selbst auf Vordermann bringen. DONNA zeigt, wie Ihre Füße in fünf Schritten Sandalen-bereit werden und worauf Sie bei der Pediküre achten sollten.

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Pediküre zu Hause – 5 Schritte für gepflegte Füße

1. Füße einweichen

Zur Vorbereitung der Pediküre weichen Sie Ihre Füße in 37 Grad warmem Wasser ein, um Hornhaut und Nägel weicher zu machen. Ein fünf- bis zehnminütiges Fußbad reicht aus – andernfalls wird die Haut zu schrumpelig für die nachfolgende Behandlung. Eine tolle Alternative zu Badezusätzen mit Kräutern oder hohem Salzanteil ist ein selbstgemachtes Milch-Fußbad. Mischen Sie dazu Milch und Wasser im Verhältnis 1:1 und lassen die Füße fünf bis zehn Minuten im Bad.

2. Hornhaut entfernen

Wenn Sie regelmäßig Fuß-Peelings anwenden, reduzieren Sie die Hornhautbildung langfristig und müssen sie nicht abraspeln oder -feilen. Ein wirksames Peeling können Sie ganz einfach selbst herstellen: Mischen Sie Zucker mit Olivenöl und reiben Sie Ihre Füße damit ein. Der Zucker entfernt abgestorbene Hautpartikel, während das Olivenöl einen pflegenden Effekt hat und die Füße auf weitere Pediküre-Behandlungen vorbereitet. In der Drogerie finden Sie spezielle Fuß-Peelings, die durch Bimsstein-Partikel Hautschuppen und Hornhaut entfernen. 

Hartnäckige Hornhaut kann im Anschluss mit einem Bimsstein oder einer Hornhautfeile entfernt werden. Die Ferse sollte dabei immer in Richtung der Zehen gefeilt werden. Wildes Hin- und Herreiben belastet die Haut unnötig. Feilen sollten Sie aber nicht häufiger als alle 14 Tage: Hornhaut entsteht durch Reibung und Druck – behandeln Sie Ihre Füße zu oft, kann dies die Hornhautbildung sogar fördern, da der natürliche Schutzmechanismus der Haut einsetzt.

3. Nägel formen

Nach dem Bad sind die Nägel weicher und lassen sich gut schneiden oder mit einem Nagelknipser kürzen. Kleine Ecken können mit einer Feile begradigt werden. Vorsicht ist bei zu kurzen Nägeln geboten: Die Nägel sollten immer auf Höhe der Zehenkuppe enden – sind die Nägel kürzer, fördert dies eingewachsene Ecken, ebenso wie zu rund gefeilte Nägel. Folgen Sie der natürlichen Form Ihrer Nägel, aber feilen Sie eher gerade als rund. Besonders schonend für den Nagel sind Glasfeilen. Die Schleifkörnchen werden bei der Herstellung in das Glas eingearbeitet, was sie nicht nur sanfter, sondern auch lange haltbar macht.

Wenn Sie zu Hause regelmäßig Pediküre-Awendungen durchführen, lohnt sich die Investition in Profi-Equipment: Elektrisch betriebene, professionelle Maniküre-/Pediküre-Sets enthalten unterschiedliche Aufsätze wie etwa Saphirscheiben, die dicke Fußnägel schonend kürzen und in Form bringen. Im Set enthalten sind meist auch Saphirkegel, die Schwielen und Hornhaut entfernen, sowie ein Filzkegel, der den Nagel anschließend poliert.

4. Lackieren

Lackieren können Sie Ihre Nägel entweder mit normalem Lack oder Shellac. Dieser spezielle UV-Lack hält bis zu vier Wochen splitterfrei und kann genau wie normaler Nagellack einfach zu Hause aufgetragen werden. Bei herkömmlichen Nagellack sollten Sie einen Unterlack verwenden, um gelbliche Verfärbungen zu vermeiden, Rillen zu füllen und den Lack haltbarer zu machen. Lackiert wird vom Nagelansatz bis zur Spitze und von der Nagelmitte nach außen. Um den Nagel optisch zu verschmälern, lassen Sie an den Rändern ein wenig Platz. Besondere Pflegelacke sorgen mit Keratin für eine Stärkung der Nägel.

Alternative zum Lackieren:
Spezielle Polierfeilen und -blöcke glätten die Nageloberfläche mit mikrofeinen Schleifpartikeln und ersetzen so den Lack. Diese sollten allerdings maximal einmal pro Woche angewendet werden, da der Nagel bei jedem Polieren minimal abgeschliffen wird und bei zu häufiger Anwendung zu dünn wird. Tragen Sie im Anschluss etwas Nagelöl auf – es pflegt und verleiht den Fußnägeln noch mehr Glanz. 

5. Eincremen

Wichtig für weiche Füße ist das Eincremen am Ende der Pediküre-Behandlung. Dazu benutzen Sie am besten eine Fußcreme mit Urea-Anteil, die die Hornhautbildung verringert. Besonders pflegend: Nach dem Eincremen Baumwollsöckchen anziehen und über Nacht einziehen lassen.