#Ausgehustet?

Was hilft gegen Husten? Ursachen und Behandlung

Frau liegt auf dem Sofa und hustet in die Armbeuge | © gettyimages.de | Drazen Zigic
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Schluss mit Husten!

Jeder kennt ihn, keiner kann ihn wirklich leiden: Husten ist nicht nur unangenehm, er kann auch ein häufiges Symptom für unterschiedliche Erkrankungen sein. Auch wenn Husten manchmal recht banal erscheint, sollte man ihn nicht unterschätzen oder sich gar an ihn gewöhnen. Hier erfahren Sie, welche Arten von Husten es gibt, und wie man ihn am besten behandelt.

Ursachen von Husten

Wer Husten unterdrücken will, der scheitert meist, denn Husten ist ein Schutzreflex des Körpers und geschieht unwillkürlich. Zunächst einmal ist Husten an sich nichts Schlechtes, denn der Sinn des Hustenreflexes ist es, Schleim und Fremdkörper aus dem Körper hinauszubefördern.

Husten durch Fremdstoffe

Die häufigste Ursache für Husten ist eine Irritation der Schleimhaut der Atemwege. Mechanische Reize zum Beispiel können Husten auslösen. Gelangt ein Fremdkörper oder Staub in die Atemwege, wird der Hustenreflex ausgelöst. Um die Bronchien von Fremdstoffen oder Schleim zu befreien, helfen sogenannte Flimmerhärchen, die den Schleim zusammen mit den Fremdstoffen in die richtige Richtung transportieren.

Husten bei Erkältung und Grippe

Bei fast jeder Atemwegserkrankung ist Husten ein Symptom. Oft tritt Husten bei einer Erkältung auf. Auch hier hat Husten die Funktion, die Bronchien von Schleim zu befreien. Kommen zum Husten Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber hinzu, ist eine Grippe wahrscheinlich.

Husten ohne Erkältung

Aber auch Husten ohne Erkältung oder Grippe kann ein Thema sein. Mögliche Ursachen können auch eine Lungenerkrankung oder Herzschwäche sein. Häufiger jedoch ist eine Refluxkrankheit der Speiseröhre verantwortlich für Husten ohne Infekt: Durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre wird das Hustenzentrum aktiviert und so ein Hustenreiz ausgelöst. Auch einige Medikamente wie ACE-Hemmer und Betablocker können die Ursache für Husten sein.

Welche Arten von Husten gibt es?

Um den unangenehmen Husten richtig behandeln zu können, ist es wichtig zu erkennen, um welche Hustenart es sich handelt. Wir haben für Sie zusammengestellt, wie sie Husten richtig einordnen und anschließend behandeln können:

Trockener Husten oder auch Reizhusten

Was ist trockener Husten? Trockener Husten wird auch Reizhusten oder unproduktiver Husten genannt, weil kein Schleim oder Sekret mit dem Hustenstoß abtransportiert wird. Trockener Husten tritt häufig zu Beginn und zum Ende eines grippalen Infekts auf. Reizhusten ist oft sehr schmerzhaft und anstrengend für den gesamten Körper. Zum Abend hin verschlimmert sich trockener Husten meistens und kann auch nachts für Hustenanfälle sorgen. Trockener Reizhusten mag gefühlt oft gar nicht mehr aufhören. Dies kann für Betroffene äußerst belastend sein. Unproduktiver Husten muss in jedem Fall anders behandelt werden als Husten mit Auswurf.

Produktiver Husten

Als produktiver Husten wird Husten mit Auswurf bezeichnet. Im Vergleich zum trockenen Husten ist Husten mit Auswurf seltener schmerzhaft und das Abhusten von Schleim bringt dem Betroffenen Erleichterung. Solange der Schleimauswurf gering ist und ohne Beschwerden abläuft, ist produktiver Husten ein Ausdruck der körpereigenen Reinigung der Bronchien. Ist der Schleim im Husten gefärbt, sollte man zur Absicherung einen Arzt aufsuchen. Weißlich schleimiger Auswurf kann auf eine chronische Bronchitis hindeuten, gelblicher oder grünlicher Schleim kann ein Indiz für eine bakterielle Infektion sein.

Erkältungshusten

Wenn die ersten Erkältungsviren in die Atemwege gelangen, reagiert der Körper meist mit einem trockenen Reizhusten. In den ersten 2-3 Tagen einer Erkältung bleibt der Husten unproduktiv, weil noch nicht genügend Schleim zur Abwehr gebildet wurde. Die Hustenattacken werden schlimmer, bis sich Schleim gebildet hat. Dann ist der Husten etwa 7 Tage lang produktiv. In dieser Zeit ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. Über Tröpfchen- und Schmierinfektion kann der Infekt auf andere Menschen übertragen werden. Bis etwa eine Woche nach dem Auftreten der ersten Symptome ist eine Erkältung ansteckend und sollte mit einer guten Handhygiene im Zaum gehalten werden. Am Ende einer Erkältung, wenn der gesamte Schleim aus den Bronchien abgehustet wurde, wird der Husten wieder trocken. Trockener Husten nach einer Erkältung kann bis zu 8 Wochen andauern. Er ist Teil des Abheilungsprozesses.

Festsitzender, hartnäckiger Husten

Wird nichts gegen einen bestehenden Husten unternommen, kann hartnäckiger Husten entstehen und die Bronchien verschleimen mit Hustensekret. Der Husten setzt sich regelrecht fest und Schleim kann selbst bei starken Hustenstößen nicht richtig abtransportiert werden. Hier können eine chronische Bronchitis und Atembeschwerden folgen.

Chronischer Husten: Ab wann ist Husten andauernd?

Viele Menschen fragen sich: Wann wird Husten gefährlich? Auch wenn Sie bereits seit zwei Wochen unter Husten leiden, müssen Sie in der Regel und bei sonstiger Gesundheit nicht beunruhigt sein, denn akuter Husten kann schon mal eine Weile anhalten. Er ist meist Ausdruck einer Entzündung der oberen Atemwege, ausgelöst durch Viren oder Bakterien. Der Heilungsprozess dauert dementsprechend seine Zeit: Bis zu 4 Wochen kann akuter Husten andauern.

Der Husten geht nicht weg!

Besteht Husten länger als vier Wochen ohne Besserung, spricht man von chronischem Husten, den man unbedingt vom Arzt abklären lassen sollte. Viele Menschen gewöhnen sich auch schnell an Husten und nehmen ihn nicht mehr als Symptom für eine mögliche Erkrankung wahr. Allerspätestens wenn Schmerzen beim Husten bestehen oder Sie Blut husten, ist es höchste Zeit für eine ärztliche Untersuchung!

Was hilft gegen Husten?

Bei Husten ist es wichtig, den Körper zu schonen und ihm Ruhe zu gönnen. Außerdem sollte man viel trinken und frische Luft tanken. Husten verbessert sich meist draußen. Wer das Bett hüten muss, der sollte dafür regelmäßig lüften, um seine Schleimhäute vor dem Austrocknen zu bewahren. Natürlich kann man das Immunsystem unterstützen, indem man gesund und nährstoffreich isst. Vor allem Obst, Gemüse und leichte Gerichte sollten bei Husten auf dem Speiseplan stehen. Eine gesunde Ernährung trägt auch dazu bei, künftigen Erkrankungen mit Husten vorzubeugen. Damit das Immunsystem stark bleibt, sollten Sie außerdem Stress auf ein Minimum reduzieren und ausreichend viel schlafen. Wenn es dann doch zu einem Infekt kommt, können einige Hausmittel bei Husten wahre Wunder wirken:

Hausmittel gegen Husten

Reife Frau sitzt auf dem Sofa und hustet sich in die Armbeuge | © gettyimages.de | Moyo Studio

Natürliche Mittel gegen Husten

Je nach Art des Hustens gibt es verschiedene natürliche Mittel aus der Apotheke, die helfen können, dem Husten ein Ende zu bereiten oder ihn zumindest zu lindern. Wer unter Reizhusten leidet, der kann zu einem natürlichen Hustenstiller greifen, der den Hustenreiz lindert und die Anzahl der Hustenattacken reduziert. Besonders nächtliches Aufwachen durch Hustenattacken ist dann bald Geschichte.

Bei produktivem Husten wirkt ein natürlicher Hustenlöser mit pflanzlichen Wirkstoffen lindernd. Er macht das Abhusten von Schleim angenehmer und beruhigt die Bronchien.

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  • https://www.bronchicum.de/krankheitsbilder.html
  • https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/husten-chronisch/krankheitsbild-ursachen/
  • https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/was-reizhusten-lindern-hilft/