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Weltliteratur-Klassiker: 10 Bücher, die man gelesen haben muss

Frau sitzt auf einem Sessel und liest Buch | © iStock/Stígur Már Karlsson /Heimsmyndir
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Diese Literatur-Klassiker sollten Sie gelesen haben!

Sei es als E-Book, Hörbuch, auf dem Tablet oder ganz klassisch in gedruckter Form: Bücher sind eine wunderbare Art, um in andere Welten einzutauchen, neue Inspiration zu finden oder mit den Gedanken abzuschweifen und sich an den vielseitigen Formen der Literatur zu erfreuen. Hier kommen zehn Klassiker der Weltliteratur von Jane Austen bis Milan Kundera, die Sie unbedingt gelesen haben sollten.

3 Bücher der Weltliteratur, die man gelesen haben sollte

Diese Bücher muss man gelesen haben

Wir lieben Bücher! Bücher eröffnen uns ganz neue Welten und lassen uns für einen Augenblick die Realität und den Alltagsstress vergessen. Diese Tatsache nehmen wir zum Anlass, um Ihnen unsere "Must Reads" zu zeigen! Hier kommen zehn Klassiker der Bücher, die man gelesen haben muss:

1. Jack Kerouac – „On the Road“ (1957)

Der autobiografische Roman gilt als das Manifest der „Beat Generation“ schlechthin. Kerouac verfasste sein bekanntestes Werk innerhalb von nur drei Wochen und schuf damit einen Reiseroman, der Freigeister und Glückssuchende bis heute inspiriert.

On the Road: Die Urfassung
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2. Vladimir Nabokov – „Lolita“ (1955)

Im prüden Amerika der 50er-Jahre löste Nabokovs Roman über den pädophilen Humbert Humbert einen Skandal aus. Dabei ist das Werk weitaus mehr als die psychologische Darstellung einer moralisch fragwürdigen Beziehung. „Lolita“ ist aufgrund seiner Vielschichtigkeit ein Buch, das bei jedem Lesen aufs Neue zum spannenden Roman-Erlebnis wird.

Lolita
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3. Jane Austen – „Stolz und Vorurteil“ (1813)

In den Buch-Toplisten der Weltliteratur sind weibliche Autorinnen eine Rarität. Umso mehr legen wir Ihnen die Lektüre von Austens bekanntestem Werk ans Herz: Die Liebesgeschichte um Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy offenbart die Zustände der Gesellschaft um die Jahrhundertwende vom 18. ins 19. Jahrhundert so lebendig und mitreißend wie keine andere.

Stolz und Vorurteil: Roman
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4. Umberto Eco – „Der Name der Rose“ (1980)

Mit seinem Debüt gelang Eco der Durchbruch als Schriftsteller. Der Roman, der im Jahr 1327 in einer Benediktiner-Abtei spielt, wird als typisches Beispiel des postmodernen Schreibens betrachtet, da er gleich mehrere Genres in sich vereint und unzählige Interpretationsmöglichkeiten bietet. Spannend!

Der Name der Rose: Roman. Jubiläumsausgabe
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5. Günter Grass – „Die Blechtrommel“ (1959)

Mit seiner Darstellung des kauzigen Oskar Mazerath, der im Alter von drei Jahren aufhört zu wachsen, wurde Grass weltbekannt. Der Roman ist der erste Teil von Grass’ „Danziger Trilogie“ und gilt als eines der wichtigsten Werke der Nachkriegsliteratur.

Die Blechtrommel: Roman
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6. Franz Kafka – „Die Verwandlung“ (1915)

Obwohl Kafkas „Verwandlung“ als Schullektüre eher unbeliebt ist, liefert die Erzählung von Gregor Samsa, der eines Morgens als Käfer in seinem Bett aufwacht, eine Geschichte, in der sich viele irgendwann in ihrem Leben wiederfinden: Nach der Entwicklung zu einer neuen Form seines Ichs stößt Samsa bei Familie und Gesellschaft auf Ablehnung. Eine Geschichte vom Anderssein und der Suche nach Akzeptanz.

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7. Albert Camus – „Der Fremde“ (1942)

Mit seinem Roman „Der Fremde“ lieferte Camus ein literarisches Werk, das heute aktueller ist denn und den Leser dazu anregt, über das Eigene und Fremde, Fremdenhass und Feindbilder nachzudenken. Der Roman, der im Algerien der 30er-Jahre spielt, gilt als eines der wichtigsten Werke des 20. Jahrhunderts.

Der Fremde
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8. George Orwell – „1984“ (1949)

Hauptfigur Winston Smith lebt in einer totalitären Diktatur. Dieses literarische Exempel eines unliebsamen Überwachungsstaats wird auch in modernen Zeiten gerne als Mahnung zitiert, welche fatalen Folgen derartige „Big Brother“-Systeme mit sich bringen. Ein Roman, der bleibenden Eindruck hinterlässt.

George Orwell: 1984: Neuübersetzung
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9. James Joyce – „Ulysses“ (1922)

Mit rund 800 Seiten ist Joyces „Ulysses“ definitiv keine leichte Kost. Dennoch ist der Roman die Zeit und Mühe wert: In Anlehnung an Homers Odyssee irrt Joyces Protagonist Leopold Bloom am 16. Juni 1904 durch Dublin – ein literarisches Werk, das Lese-Fans weltweit jedes Jahr mit dem „Bloomsday“ an genau diesem Datum ehren.

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10. Milan Kundera – „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ (1984)

Kunderas Welterfolg ist weit mehr als die Liebesgeschichte um die Protagonisten Teresa und Tomas. Vielmehr offenbart der Exil-Autor in seinem vielschichtigen Roman die Eigenheiten des Individuums und den Einfluss einzelner Menschen auf ihre Umwelt im zeithistorischen Kontext des Prager Frühlings. Ein Roman, der immer wieder begeistert.

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