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Anti-Aging-Pflege: Darum sollten Sie Augenöl statt Augencreme verwenden

Reife Frau | © iStock | Squaredpixels
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Reichhaltige Augenöle schützen die zarten Hautpartien unter den Augen vor schädlichen Umwelteinflüssen und mildern Schatten, Schwellungen und Fältchen.

Eine frische Augenpartie lässt das ganze Gesicht strahlen. Dafür benötigt die anspruchsvolle Haut unter den Augen aber eine intensive Pflege. Weshalb es sich bei Fältchen, Augenringen oder Schwellungen lohnt, auf ein reichhaltiges Augenöl statt auf eine klassische Augencreme zu setzen, erfahren Sie hier.

Eine gepflegte, straffe und strahlende Augenpartie sorgt für eine jugendliche Ausstrahlung und einen wachen Blick. Doch wenn es um die richtige Pflege geht, ist die empfindliche Haut unter den Augen besonders anspruchsvoll. Da kommt der neueste Trend im Bereich Beauty-Öle genau richtig: Augenöl. Die Produktneuheit spendet maximale Feuchtigkeit, versorgt die Haut mit essentiellen Vitaminen und Nährstoffen und trägt so zu einem strahlenderen, jüngeren Aussehen bei.

Was ist Augenöl und was kann es?

Augenöle bestehen aus hochkonzentrierten Wirk- und Inhaltsstoffen und enthalten wertvolle Antioxidantien sowie Vitamin A und E – teilweise sogar mehr als herkömmliche Augencremes. Doch die Flüssigpflege versorgt die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern schützt auch vor äußeren Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung und freien Radikalen. Das Anti-Aging-Öl polstert außerdem Fältchen auf, mildert dunkle Augenringe sowie Schwellungen und erhält die Spannkraft der Haut für ein jugendlicheres Aussehen.

Das ist der Unterschied zwischen Augenöl und Augencreme

In erster Linie unterscheiden sich Augencreme und Augenöl optisch: Während eine Creme meist eine milchig weiße, dickflüssige Konsistenz aufweist, ist Augenöl klar und durchsichtig. Ein weiterer entscheidender Unterschied sind die Inhaltsstoffe. In Augenöl stecken in der Regel weniger Inhaltsstoffe als in Augencreme, was die Entstehung von Hautirritationen und Rötungen erheblich reduziert. Augencremes ist außerdem meist Wasser beigemischt, damit sie intensiv Feuchtigkeit spenden. Bei Augenölen hingegen sucht man vergeblich nach Wasser oder wasserbasierten Inhaltsstoffen. Dank Ölsäure, Vitamin A und E spenden sie jedoch auch ohne die Zugabe von Wasser ausreichend Feuchtigkeit.

Darum ist Augenöl wirksamer als Augencreme

Die in den Beauty-Ölen enthaltene Feuchtigkeit wird effektiv in die Haut eingeschlossen und schützt ihre natürliche Barriere daher besser als klassische Augencremes. Zudem helfen Ölprodukte bei geschwollenen Augen, sogenannten „puffy eyes“. Tragen Sie vor dem Schlafengehen zu viel Augencreme auf, kann es passieren, dass die Creme nicht richtig absorbiert wird und die Augenpartie mit Schwellungen reagiert. Bei einem Öl hingegen kann Ihnen das nicht passieren. Außerdem wirkt der Kugelapplikator, mit dem viele Augenöle ausgestattet sind, zusätzlich kühlend und abschwellend. Das macht Augenöl zu einem effektiven Anti-Aging-Produkt, das die zarte Augenpartie nachhaltig pflegt.

Für wen sind Augenöle geeignet?

Egal ob Mischhaut, trockene Haut oder ölige Haut: Der Bereich unter den Augen ist besonders dünn und benötigt deshalb eine Extraportion Pflege. Ein Augenöl nährt und durchfeuchtet die empfindliche Augenpartie deshalb unabhängig vom persönlichen Hauttyp besonders intensiv. Geeignet sind die Augenprodukte auf Ölbasis insbesondere für Frauen, die zu Schwellungen und dunklen Augenringen neigen. Denn das Beauty-Wunder strafft die Haut nicht nur, sondern lässt die Augenpartie strahlen.

So verwendet man Augenöl

Das Augenöl kann sowohl morgens als auch abends aufgetragen und in die bestehende Beauty-Routine eingebaut werden. Wichtig bei der Anwendung ist, die Reihenfolge der einzelnen Pflegeprodukte zu beachten. Das Auftragen des reichhaltigen Öls sollte als letzter Schritt nach Reinigung, Toner, Serum und Creme erfolgen. So werden am Ende der Pflegeroutine die gesamte Feuchtigkeit sowie die Vitamine und Nährstoffe der vorherigen Produkte in die Haut eingeschlossen und versiegelt. Ein Tropfen Öl pro Augenseite reicht aus, um die Haut intensiv und nachhaltig zu pflegen.

Funktionieren Öl und Creme auch als Duo?

Vor allem im Winter, wenn die Haut weniger Fett produziert als in den warmen Monaten, benötigt der Bereich um die Augen besonderen Schutz und intensive Pflege. Ein Augenöl allein reicht dann meist nicht aus, weshalb man es in der kalten Jahreszeit mit einer reichhaltigen Augencreme kombinieren kann, um die Haut gegen Kälte und trockene Heizungsluft zu schützen. Durch das Schichten der beiden Augenpflegeprodukte, auch „Cosmetic Layering“ genannt, wird die Augenpartie besser vor Kälte und trockener Heizungsluft geschützt. Auch hier spielt die Reihenfolge wieder eine wichtige Rolle: zuerst die Creme vorsichtig in die Haut einklopfen, dann das Öl auftragen.