#WirhabenDamenbart

Gesichtsbehaarung bei Frauen: Das hilft gegen Damenbart & Co.

Damenbart | © iStock | pixelfit
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Ein Damenbart kann vielfältige Ursachen haben - und ist nichts, wofür man sich schämen sollte!

Während die Haarpracht auf dem Kopf im Alter meist dünner wird, sprießen die Haare an anderen Stellen dafür umso stärker. Nicht nur ein optisches Problem, sondern für viele Betroffene eine echte Belastung. Rund vier Millionen deutsche Frauen plagen sich mit der übermäßigen Gesichtsbehaarung, die vielfältige Ursachen haben kann. #GesundOhneTabus

#GesundOhneTabus: Sprechen wir über den Damenbart

Ausreißen, abrasieren, ignorieren? Frauen bekämpfen unliebsame Haare am Kinn, an den Wangen oder auf der Oberlippe auf unterschiedlichste Art und Weise – doch einige Methoden zur Entfernung der störenden Gesichtsbehaarung sind nicht nur schmerzhaft, sondern auch ziemlich uneffektiv. Gerade Frauen 40plus müssen sich mit dem haarigen Problem herumschlagen – vor allem während der Zeit vor und nach den Wechseljahren, in der der Hormonhaushalt ins Schwanken gerät. Mediziner sprechen bei Frauen mit auffällig starken, männlichen Behaarungsmustern, wie einem dichten Damenbart, vom sog. Hirsutismus. Nichts wofür man sich schämen sollte - sprechen wir ganz offen darüber!

Ursachen für einen Damenbart

Die Ursachen für übermäßige Behaarung im Gesicht können vielfältig sein: Gene, Medikamente, starkes Übergewicht oder Erkrankungen wie Tumore, das polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS) – eine häufige Stoffwechselstörungen bei geschlechtsreifen Frauen –, andere Formen von Hirsutismus oder Hypertrichose können dafür verantwortlich sein, dass das Haar nicht nur am Kopf sprießt. Während beim pathologischen Haarwuchs oft Medikamente, homöopathische Mittel und Hormone zum Einsatz kommen, reichen bei den meisten Frauen kleine kosmetische Tricks zur Haarentfernung. Was sind also die Optionen?

1. Rasieren

Schnell und einfach klappt die Haarentfernung mit dem Rasierer – doch leider ist diese Lösung nicht dauerhaft. Außerdem kann es bei vielen Frauen zu Hautirritationen führen, was gerade im Gesicht nicht sehr vorteilhaft ist. Regel Nummer eins: Mit dem Rasierer nicht häufiger über eine Stelle fahren als nötig ist. Am besten rasiert man sich unter der Dusche, wenn die Haut sehr weich ist. Ein Öl hilft gegen eventuellen Rasurbrand und meist sind (Einweg-)Rasierer mit wenigen Klingen für die sensible Gesichtshaut besser geeignet, da sie unerwünschte Rötungen oder Irritationen vermeiden. Anschließend die Hautstellen mit einer Feuchtigkeitscreme verwöhnen. Ach ja: Der Irrglaube, dass Haare nach einer Rasur dicker nachwachsen, stammt noch aus dem letzten Jahrtausend – also ran an die Klingen!

2. Wachsen

Sehr beliebt zur Haarentfernung im Gesicht ist auch das Wachsen, egal ob mit harten oder weichen Produkten. Da diese Methode der Haarentfernung jedoch bei vielen Frauen Hautirritationen auslöst, empfiehlt sich hier der Gang zum Experten. Mangelnde Expertise oder die falschen Waxing-Produkte können nämlich dazu führen, dass die Haarfollikel nur teilweise entfernt werden oder der Haarschaft bricht. Eine Entzündung der beteiligten Haut ist die Folge. Ein weiteres Problem beim Wachsen: Falls Teile der Follikel in der Haut verbleiben, kann es zum Phänomen der eingewachsenen Haare kommen, die meist nur schmerzhaft entfernt werden können.

3. Zupfen und Epilieren

Zupfen und Epilieren sind zur Entfernung eines Damenbarts nicht unbedingt zu empfehlen. Die Haut wird stark gereizt und es kann schnell zu Entzündungen kommen. Ein schwach ausgeprägter Damenbart lässt sich mit der Pinzette zwar gut in den Griff bekommen, doch insbesondere Nasenhaare sollten von dieser Methode verschont bleiben, können Bakterien im sensiblen Organ doch für unliebsame Infektionen sorgen. Wenn Sie schon von den kleinen Zangen Gebrauch machen, dann lieber in der Augenbrauen- und Kinngegend, aber auch dort sollten Sie nur partiell vorgehen. Das Wichtigste bei der Haarentfernung: Die Pinzette muss sauber sein – eine tägliche Reinigung mit Seife und warmem Wasser sollte aber genügen. 

Statt einem herkömmlichen Epilierer eignen sich zur Entfernung eines Damenbarts sog. Episticks, die speziell für die Haarentfernung im Gesicht entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um eine Spirale, die man biegt und durch Rollbewegungen die Haare aus den Wurzeln entfernt. 

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4. Faden-Methode

Nicht nur im Mittleren Osten oder in Asien ist die Methode, störende Haare mit einem Faden zur entfernen, sehr beliebt. Hierzulande werden besonders gerne die Augenbrauen damit in Form gebracht, doch auch lästigen Lippen- und Wangenhaaren kann mit der Faden-Methode der Garaus gemacht werden. Selber machen ist kaum möglich, besser man lässt den Experten ran: viele Kosmetikstudios bieten die Methode mittlerweile an (Kosten ab etwa 8 Euro). Das Ergebnis ist besonders gründlich und glatt und hält bis zu vier Wochen. 

5. Enthaarungscremes

Die Anwendung von Enthaarungscremes ist eigentlich nur durch professionelle Hände anzuraten: Eine Überdosierung oder die Wahl eines ungeeigneten Produkts kommt häufig vor und kann Allergien und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Zwar sind die meisten Enthaarungscremes mittlerweile ohne zusätzlich irritierende Duftstoffe verfügbar, doch die Wirkstoffe, die das Haar schwächen, sind nicht ohne. So lautet eine Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bezüglich der oft in Enthaarungscremes enthaltenen Thioglykolsäure, auch Mercaptoessigsäure genannt: „Enthaarungsmittel dürfen laut Kosmetikverordnung bis zu fünf Prozent Thioglykolsäure enthalten. Dieser Stoff bewirkt den erwünschten Enthaarungseffekt. Offenbar wenden Verbraucher Enthaarungscremes zunehmend auch großflächig an, obwohl die Cremes dafür nicht vorgesehen sind. Das BfR empfiehlt, bei Enthaarungscremes entsprechende Hinweise auf Beipackzetteln anzubringen. Verbraucher sollten die Produkte nur nach diesen Hinweisen anwenden, d.h. sie nicht großflächig aufzutragen und Schleimhautkontakte zu vermeiden.“

6. Laserbehandlung

Bei der permanenten Haarentfernung durch eine Laserbehandlung sollte immer ein Fachmann zu Rate gezogen werden. Diese Methode führt aufgrund der Zerstörung der Haarfollikel zu einem lang anhaltenden Erfolg. Doch das Lasern hat auch negativen Seiten: Meist sind viele Sitzungen nötig, um die Haare dauerhaft zu entfernen, außerdem ist die Methode bei Frauen mit sehr dünnem oder feinen Haar nicht zu empfehlen – und sie kann pro Sitzung bis zu 300 Euro kosten. Dabei sind die Preise in Kosmetikstudios oft niedriger als bei Hautärzten. Letztere können aber meist garantieren, dass es zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen wie Entzündungen, Verbrennungen oder Pigmentstörungen kommt.

7. Nadelepilation

Ebenfalls dauerhaft, aber auch nicht frei von Risiken: Haarentfernung durch Strom. Dabei werden die einzelnen Follikel konzentriert mit Strom behandelt, sei es durch Thermolyse, Elektrolyse oder Blendmethode. Auch für Frauen mit dünnem oder feinem Haar sind diese Wege zur Haarentfernung im Gesicht geeignet. Das Haar wächst zwar nur sehr langsam nach, bei unsachgemäßer Behandlung kann es aber zu Narbenbildung und Verbrennungen führen. Ganz wichtig: Sommersprossen, Tattoos, Piercings und Muttermale sollten bei dieser Haarentfernungsmethode ausgespart werden.

8. Ernährung, Bewegung und Akzeptanz

Bevor kosmetische Behandlungen zur Haarentfernung zum Einsatz kommen, kann man das unerwünschte Haarwachstum im Gesicht auch versuchen mit Veränderungen im Lebensstil zu limitieren. Gerade, wer einige Pfunde zu viel auf die Waage bringt, kann durch Bewegung und eine ausgewogene, frische Ernährung eine Verbesserung erzielen bzw. neuem Wachstum vorbeugen. Und wer sich gar nicht verbiegen will und sich an den feinen Härchen nicht stört, soll sie einfach sprießen lassen.

Dermaplaning: Das steckt hinter der Gesichtsrasur für Frauen