die Energie des Mondes

Mondkalender: So planen Sie Ihren Alltag nach dem Mond

Leben nach dem Mondkalender | © iStock | AnnaRise
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Viele Menschen leiden bei Vollmond unter Schlafproblemen, innerer Unruhe und mangelnder Konzentration.

Viele Menschen organisieren ihren Tagesablauf nach der Energie des Mondes. Wann der richtige Zeitpunkt für Friseurtermin, Gartenarbeit und Co. ist, verraten unter anderem Mondkalender, Bücher oder Ratgeber: Was man über die Mondphasen und ihre Wirkung auf Mensch und Natur wissen sollte.

Die Pflanzen nur an laut Mondphase „günstigen“ Tagen gießen oder schlaflose Nächte immer gleich mit dem Vollmond in Verbindung bringen klingt nach Aberglaube? Kann sein. Die Wirkung des Mondes auf den Menschen und verschiedene Tätigkeiten ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Sicher ist jedoch, dass die Anziehungskraft des Himmelskörpers die Erde beeinflusst. Besonders deutlich zeigt sich das bei Ebbe und Flut. Warum sollte die Energie des Mondes also nicht auch Auswirkungen auf das Wachstum von Pflanzen, den menschlichen Körper oder die Psyche haben?

Die Planung des Alltags nach dem Mond zu richten, kann dabei helfen, die persönlichen Lebensumstände zu verbessern und dazu beitragen, dass man wieder mehr im Einklang mit der Natur lebt. Inwieweit gängige Mondkalender-Regeln einem sinnvoll erscheinen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Der Mond und sein Rhythmus

Auf seinem Weg um die Erde durchläuft der Mond vier Phasen. Gekennzeichnet sind diese Abschnitte vor allem durch sein sich veränderndes Aussehen am Himmel – von der Sichel bis zur Scheibe. Bewirkt wird das jeweilige Erscheinungsbild durch den veränderten Winkel von Erde, Mond und Sonne im Laufe der etwa einen Monat dauernden Umrundung. Jede Mondkonstellation hat dabei einen anderen Einfluss auf die Natur und unseren Körper. Früher richteten vor allem Landwirte ihr Leben nach diesem wiederkehrenden Zyklus aus. Und noch heute sind alte Bauernweisheiten die Grundlage vieler Mondkalender.

Die vier Mondphasen und ihre Wirkung

1. Neumond

Wenn sich der Mond zwischen Erde und Sonne befindet, liegt die uns zugewandte Seite im Dunkeln und der Mond ist für uns nicht sichtbar. Auch wenn der Himmelskörper nur einen Tag in dieser Position verweilt, wird ihr eine besondere Energie zugeschrieben. Der Neumond markiert den Wechsel vom abnehmenden zum zunehmenden Mond. Passend dazu eignen sich Neumondtage besonders gut dafür, Altes hinter sich zu lassen und Neues zu beginnen. An ihnen fällt es leichter, Vorhaben in die Tat umzusetzen oder schlechte Gewohnheiten abzulegen. Auch der Körper kann sich besser von Altlasten befreien und entgiften. Bäume und Blumen werden durch gezielten Beschnitt an Neumondtagen zu gesundem Wachstum angeregt.

2. Zunehmender Mond

Diese Phase umfasst den gesamten Zeitraum zwischen Neumond und Vollmond, wenn der für uns sichtbare Teil des Himmelskörpers größer wird. Ungefähr zwei Wochen lang wird der Mond kontinuierlich voller und auch unsere Speicher füllen sich während dieser Tage besser auf – mit guten als auch schlechten Stoffen. Deshalb ist es ratsam, in der Phase des zunehmenden Mondes den Speiseplan im Auge zu behalten. Diese Zeit eignet sich besonders gut für alles, was Aufbau und Stärkung benötigt: Fitnesstraining ist jetzt doppelt effektiv, genauso wie die Heilung von Verletzungen. Auch Medikamente wirken stärker, da die Aufnahmebereitschaft des Körpers erhöht ist. Auch Extrapflege wie Gesichtsmasken oder Kräuterbäder sind in dieser Zeit ratsam. Wer bei zunehmendem Mond zum Friseur geht, bewirkt ein schnelleres Nachwachsen der Haare.

3. Vollmond

Für wenige Stunden wird der Mond vollständig von der Sonne beschienen und zeigt sich als große, helle Scheibe am Himmel. Tatendrang und Energie erreichen dabei ihren Höhepunkt. Viele Menschen leiden bei Vollmond unter Schlafproblemen, innerer Unruhe und mangelnder Konzentration. Bestimmte Situationen oder Umgebungen wirken schnell hektisch oder überfüllt. Vollmond kann aber auch die nötige Energie schenken, um Ziele zu erreichen, die eine große Kraftaufwendung verlangen.

4. Abnehmender Mond

In der zweiwöchigen Phase nach dem Vollmond erscheint das Leben für viele weniger anstrengend. Angestautes kommt wieder in Fluss und der abnehmende Mond unterstützt den Körper beim Entschlacken. Der Organismus läuft auf Hochtouren und wir fühlen uns fitter sowie kreativer – der ideale Zeitpunkt, um Giftstoffe auszuschwemmen oder eine Diät zu beginnen. Auch Hausputz, Wäschewaschen und Aufräumarbeiten gehen bei abnehmendem Mond leichter von der Hand. Haare, die in dieser Mondphase geschnitten werden, wachsen langsamer, dafür aber dichter nach.

Mondkalender und Sternzeichen: Diese Rolle spielen Tierkreiszeichen

Nicht nur die Mondphasen, sondern auch die verschiedenen Sternzeichen haben Auswirkungen auf die Energie des Mondes. Denn auf seiner Reise um die Erde ruht der Himmelskörper jeweils zwei bis drei Tage in einem der zwölf Tierkreiszeichen. Jede Konstellation begünstigt dabei eine andere Wirkung. Die Zeichen sind einem der vier Elemente zugeordnet, dessen Energie der Mond aktiviert:

  • Erde: Stier, Jungfrau und Steinbock

  • Feuer: Widder, Löwe und Schütze

  • Luft: Zwilling, Waage und Wassermann

  • Wasser: Krebs, Skorpion und Fische

Steht der Mond etwa im Löwen, nimmt er mit der Energie des Elements Feuer Einfluss auf Körper und Natur. Dabei kann jedes Element einen positiven oder negativen Einfluss ausüben. Während eines Mondzyklus ergeben sich somit günstige, neutrale oder ungünstige Tage für bestimmte Vorhaben. Für Friseurtermine sollte man zum Beipiel Erdtage bevorzugen, am besten Löwe- oder Jungfrautage. Tage, die in Wasserzeichen stehen, gelten dagegen als besonders ungünstig für die Haarpflege. In dieser Phase bilden sich vermehrt Schuppen und die Haare werden stumpf. 

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