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Styling-Ratgeber: Welche Mütze passt zu welcher Gesichtsform?

Lächelnde Frau im Schnee | © Freemixer, iStock
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Locker sitzende, unifarbene Beanies stehen herzförmigen Gesichtern besonders gut.

Mützen stehen nur langhaarigen Frauen und zerstören jede Frisur? Falsch! Lesen Sie im DONNA-Mode-Guide, wie Sie ein Modell finden, das Ihrer Gesichtsform schmeichelt und mit welchen Tricks Ihre Haare auch nach dem Absetzen der Mütze noch gut sitzen.

Mützen halten im Winter nicht nur den Kopf warm, sondern sind auch ein modisches Accessoire, das schlichte Looks akzentuiert. Viele Frauen denken, sie hätten einfach kein „Mützengesicht” – doch das ist ein Irrglaube! Entscheidend beim Mützenkauf ist die Gesichtsform: Mit einem passenden Modell können Sie Ihre individuellen Vorzüge betonen und Disharmonien ausgleichen. Auch die Frisur spielt eine Rolle bei der Mützenwahl, wobei Sie keine langen Haare haben müssen, damit Ihnen eine Mütze gut steht.

In unserem Mützen-Ratgeber zeigen wir Styling-Tipps, mit denen Sie eine Kopfbedeckung finden, die zu Ihrer Gesichtsform und Frisur passt. Kleines Extra: Im Video verrät Haarexperte Manfred Kraft, wie Sie typisch-platte „Mützenhaare“ vermeiden und auch nach dem Absetzen der Mütze für eine tolle Frisur sorgen.

 

Mützen-Guide: Die passenden Modelle für jede Gesichtsform

1. Eckiges Gesicht

Bei eckigen Gesichtern sind Stirn und Kinn etwa gleich breit und nur leicht gerundet. Leichte Mützen aus dünnem Stoff lassen diese Gesichtsform schnell noch kantiger wirken. Die richtige Wahl sind Mützen aus grobem Material und in auffälligen Farben, Fliegermützen, Schildmützen oder klassische Baskenmützen, die lässig schräg aufgesetzt  werden können, um die eckige Form des Gesichts zu unterbrechen. Bei Mützen mit Schirm sollten Sie darauf achten, dass dieser mindestens der Breite des Gesichts entspricht.

2. Rundes Gesicht

Auch bei einer runden Gesichtsform sehen Mützen aus voluminösen, groben Materialien oder Modelle mit einer Krempe gut aus. Volumen am Oberkopf verlängert das Gesicht optisch und gleich einen volleren Wangenbereich gekonnt aus: Beanies, die locker über dem Haaransatz getragen werden oder weit in die Stirn gezogene Pudelmützen sind hier ideal. Mützen mit kurzem, breitem Schirm lassen das Gesicht markanter wirken. Enge Modelle dagegen betonen die runde Gesichtsform zusätzlich.

3. Herzförmiges Gesicht

Herzförmige Gesichter zeichnen sich durch eine breite Stirn, hohe Wangenknochen und ein spitz zulaufendes Kinn aus. Mit dieser Gesichtsform sollten Sie eine nicht zu eng anliegende Mütze aus feinem Material wählen, die die Breite der Stirn nicht noch zusätzlich hervorhebt. Auch unifarbene oder schlicht geschnittene Mützen harmonieren gut mit herzförmigen Gesichtern. Eine Schiebermütze mit dezentem Schirm kaschiert die Stirn; Mützen mit Ohrenklappen verbreitern optisch die Kinnpartie und gleichen so die Breite der Stirn aus.

4. Ovales Gesicht

Frauen mit ovalem Gesicht sind bei der Mützenwahl klar im Vorteil: Dank der schmalen Form mit harmonischen Konturen steht ihnen praktisch jede Mützenform – ob Beanie, Pudelmütze oder Beret. Auch Trend-Modelle, etwa die im Herbst und Winter 2017 besonders angesagten Baker Boy-Mützen (flache Ballonmützen mit Schirm) oder auffällige Hüte können Sie nach Lust und Laune ausprobieren.

 

Haarexperte Manfred Kraft: Das richtige Haarstyling unter der Mütze

Im Video erklärt Star-Friseur Manfred Kraft, was Sie beim Stylen beachten sollten, damit Ihre Frisur auch nach dem Absetzen der Mütze noch gut sitzt:

 

 

Die richtige Mütze bei kurzen Haaren

Eines vornweg: Mützen sehen nicht nur an Frauen mit langen Haaren toll aus. Wenn Sie beim Styling ein paar Tipps beachten, können Sie auch mit einer Kurzhaarfrisur, zum Beispiel einem Pixie Cut oder kinnlangen Bob, prima eine Kopfbedeckung tragen:

  1. Ein paar Haarsträhnen sollten immer unter der Mütze hervorblitzen. Sind zwischen Gesicht und Mütze keine Haare zu sehen, kann das Gesicht schnell zu streng und der Teint fahl wirken. Achten Sie deshalb darauf, immer ein paar Ponysträhnen oder Haare im Nacken aus der Mütze herausgucken zu lassen.

  2. Bei Beanies, die locker im Nacken hängen, wirkt eine hervorblitzende Ponypartie lässig. Bei diesem Mützenschnitt sollten Sie selbst bei raspelkurzen Frisuren wie einem Buzzcut darauf achten, dass immer ein paar Härchen zu sehen sind.

  3. Wenn Sie statt Mützen lieber einen Hut tragen, sollten Sie Ihre Haare am Oberkopf nach hinten stylen. Blitzen im Nacken einige Haarsträhnen hervor, wirkt der Look sehr elegant.

Tipp: Wenn Sie generell keine Mützen oder Hüte mögen, können Sie im Winter zu Stirnbändern oder Ohrwärmern greifen. Diese Accessoires sehen nicht nur bei längeren Haaren toll aus, sondern lassen sich auch toll zu Kurzhaarfrisuren kombinieren: Stylen Sie mit etwas Haargel eine lässige Frisur, die einen Kontrast zum eher brav wirkenden Stirnband setzt.