Körperpflege

Trockene Hände: 10 Tipps für streichelzarte Haut

Frau cremt sich trockene Hände ein.  | © iStock | NickyLloyd
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Um trockene Hände zu vermeiden oder diese zu pflegen, gibt es einfache Tipps.

Häufiges Händewaschen, Kälte und trockene Heizungsluft strapaziert unsere Hände. Damit Sie nicht auf streichelzarte Hände verzichten müssen, zeigen wir, mit welchen Produkten und Hausmitteln Sie trockenen und rissigen Händen vorbeugen.

In Zeiten der Corona-Krise ist häufiges Händewaschen ein Muss. Doch das strapaziert die Hände. Und auch wenn die Temperaturen im Winter unter null Grad fallen, verliert die ohnehin beanspruchte und dünne Haut an den Händen an Spannkraft und Geschmeidigkeit. Trockene Heizungsluft und eisige Luft draußen – verstärkt durch häufiges Händewaschen – entziehen der Haut Feuchtigkeit. Denn anders als etwa die Gesichtshaut besitzt die Haut der Hände keine eigenen Talgdrüsen und kann sich nicht selbst vor dem Feuchtigkeitsverlust schützen. Spröde, rissige Hände und eingerissene Nagelhaut sind oft die Folge. Mit der richtigen Pflege und den passenden Hilfsmitteln beugen Sie diesen Szenarien vor: DONNA Online gibt Ihnen zehn Tipps, wie Ihre Hände auch bei eisigen Temperaturen streichelzart und gepflegt bleiben.

Tipp 1: Handschuhe tragen

Der wichtigste Punkt zuerst: Tragen Sie bei Aufenthalten im Freien unbedingt Handschuhe! So schützen Sie die Hände besser vor Kälte und der Gefahr, auszutrocknen. Ideal sind Handschuhmodelle aus Fleece, da diese die Körperwärmen speichern und Nässe fernhalten können.

Tipp 2: Ausreichend trinken

Schützen Sie Ihre Hände auch von innen: Genug trinken sollten Sie das ganze Jahr über – im Winter ist die Haut jedoch besonders auf Feuchtigkeit angewiesen. Ideal sind zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßter Tee täglich.

Tipp 3: Hände richtig waschen

Das Händewaschen ist vor allem in der Erkältungszeit besonders wichtig und trägt einen Großteil zur Vorbeugung von Infektionen bei. Falsch ausgeführt schadet häufiges Händewaschen jedoch der Haut. Lassen Sie das Wasser nicht zu heiß werden. Zu warmes Wasser und die Verwendung von Seife weicht die Haut auf und schadet ihrem Säureschutzmantel. Die Verwendung von lauwarmem Wasser, pH-hautneutraler Seife und einer feuchtigkeitsspendenden Handcreme im Anschluss beugt Austrocknung ideal vor.

Tipp 4: Aloe Vera-Gel anwenden

Das Gel der Aloe Vera-Pflanze ist bekannt für seine feuchtigkeitsspendende Wirkung und kommt als natürlicher Helfer ganz ohne chemische Zusätze aus. Entzündungen werden gemildert und verschwinden nach kurzer Zeit, die Haut wird elastischer. Tragen Sie das Aloe-Gel für streichelzarte Hände mehrmals täglich auf und massieren Sie es sanft ein.

Übrigens: Das sind die besten Anwendungstipps für die Heilpflanze Aloe Vera. 

Tipp 5: Pflegende Handbäder machen

Ölbäder bieten sich als eine einfache Methode, um Ihren strapazierten Händen zu Hause Gutes zu tun – und sind schnell und einfach zubereitet. Handbäder mit Öl wirken extrem pflegend und rückfettend auf die Haut. Hierfür einfach ein wenig lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und nach Belieben einige Tropfen Oliven-, Kürbiskern-, Argan-, Mandel- oder Jojobaöl geben. Lassen Sie die Hände zehn bis fünfzehn Minuten im Ölbad und tupfen Sie die Feuchtigkeit im Anschluss ab.

Tipp 6: Intensivkur mit Olivenöl machen

Bei sehr rauen und rissigen Händen empfiehlt es sich, regelmäßig Ölbäder aus reinem Olivenöl anzuwenden. Baden Sie Ihre Hände dazu fünf Minuten in warmem Olivenöl. Sobald Sie die Hände aus dem Bad nehmen, lassen Sie die Reste weitere fünf Minuten einwirken und entfernen überschüssiges Öl anschließend mit einem Kosmetiktuch.

Tipp 7: Pflegepackung aus Haferflocken anwenden

Haferflocken gelten als echtes Wundermittel gegen ausgetrocknete und rissige Hände. Für eine intensive Handpflege-Packung weichen Sie eine Tasse Haferflocken in warmem Wasser ein, streichen die Mischung anschließend auf die Hände und decken das Ganze mit einem Tuch ab. Nach circa zehn Minuten waschen Sie die Maske vorsichtig mit klarem Wasser ab.

Tipp 8: Handpflege aus Mandelöl und Buttermilch herstellen

Vertragen Sie herkömmliche Handcremes nicht oder möchten auf Zusatzstoffe verzichten, können Sie sich ganz einfach eine eigene Handcreme anrühren: Geben Sie dazu einen Esslöffel Mandelöl in eine Tasse Buttermilch und massieren die Mischung mehrmals am Tag ein. Dank Cremetiegeln in Reisegrößen können Sie die selbst gemachte Handcreme auch prima unterwegs anwenden.

Tipp 9: Nachts für Extra-Pflege nutzen

Da unsere Hände tagsüber am meisten beansprucht werden, sollten Sie die Ruhezeit nachts für eine zusätzliche Portion Pflege nutzen. Um morgens mit samtweichen Händen aufzuwachen, ziehen Sie über Nacht dünne Baumwollhandschuhe über dick eingecremte Hände. Für optimale Ergebnisse eignen sich besonders fettreiche Handcremes mit Oliven-, Mandel- oder Nachtkerzenöl. Rissige Stellen werden durch Cremes mit dem Inhaltsstoff Dexpanthenol beruhigt.

Tipp: Wenn Sie nicht mit Handschuhen schlafen möchten, tragen Sie die Intensivkur mindestens zwei Stunden abends.

Tipp 10: Regelmäßig peelen

Haben sich Ihre Hände erholt und weisen keine Risse mehr auf, können Sie abgestorbene Hautschüppchen vorsichtig mit einem Peeling entfernen. Eine Mischung aus Olivenöl und Zucker reibt nicht zu stark und pflegt die Hände gleichzeitig. Entfernen Sie die Überreste des Peelings mit einem Kosmetiktuch und waschen Sie die Hände nicht mit Seife – diese würde den frisch gepflegten Händen wieder an Feuchtigkeit entziehen.